Urlaub.
Kennt ihr das Gefühl, dass ihr so müde seid, dass man zweifellos euer Bild fände, wenn man im Lexikon unter „urlaubsreif“ nachschlagen würde? Welcome to my world …
Quote of the Day.
A common mistake that people make when trying to design something completely foolproof was to underestimate the ingenuity of complete fools.
Douglas Adams
Jane Austen.
Emma. Verfilmungen des Jane-Austen-Romans „Emma“ gibt es viele. Kate Beckingsale hat die Emma schon gegeben, Gwyneth Paltrow ebenfalls. Nicht schlecht, aber auch nicht so überzeugend, dass ich mir die DVD gekauft hätte. Aber wenn die BBC eine neue Verfilmung in Auftrag gibt und Johnny Lee Miller den Mr Knightley gibt (wofür er ehrlich gesagt deutlich zu jung ist, aber welche Frau wird sich darüber schon beschweren?!) und dann ein deutscher Anbieter das Ganze auch noch uncut herausgibt, muss man einfach zuschlagen.
Ich hätte da in Kürze Geburtstag … vernehmliches Hüsteln
Lesestoff.
Bonnie Dee & Marie Treanor: Cinderella Unmasked. Habt ihr euch schon einmal gefragt, wie das Leben von Cinderella (Aschenputtel) weitergegangen ist, nachdem sie endlich ihren Prinzen geheiratet hat? Nun, Prinz Charming hat sie zunächst wegen einer anderen verlassen, bis er sich dann geoutet hat – heute reist er als Gefährte eines Piraten über die sieben Meere. Das Wohl seines Landes liegt alleine in den Händen von Cinderella. 13 Jahre nach der Traumhochzeit ist diese allein, gestresst und frustriert.
Mehr …
Aus dem Office.
Kollegin kommt in mein Büro: Hast du mal ein Lineal? So eins mit … (kurze Pause, grübelt, sucht nach dem richtigen Wort) Zahlen?
Clio: Gut, dass du das sagst. Ich hätte dir sonst eins mit Buchstaben gegeben.
The Walking Dead.
This is gonna be … interesting. Und da ich auf „28 Days later“ stehe, werde ich auf jeden Fall einschalten.
Nur mal so.
Gestern Abend einen russischen Film angeschaut und Lust bekommen, Russisch zu lernen. Während Portugiesisch irgendwie wie verbaler Sechs klingt, klingt im Russischen irgendwie alles wie eine Beleidung.
Lesestoff.
Für Ephraim Goodweather, den Chef der New Yorker Seuchenschutz- behörde, ist es keine Nacht wie jede andere. Nicht nur, dass er mit seiner Exfrau Kelly um das Sorgerecht für den gemeinsamen Sohn Zack kämpft und eine Affäre mit seiner Kollegin Nora hat. Auch ein unerklärliches Ereignis auf dem John-F.-Kennedy-Flughafen erfordert seine Aufmerksamkeit: Bei einer Maschine aus Hamburg erlöschen nach der Landung alle Lichter und der Funkverkehr bricht ab. Goodweather trommelt sein Team zusammen, und gemeinsam betreten sie das Flugzeug. Ihnen bietet sich ein gespenstisches Bild: Die Passagiere sitzen aufrecht in ihren Sesseln und bewegen sich nicht. Als hätte sie eine gewaltige Kraft in Sekundenschnelle getötet. Nur: Wie ist so etwas möglich? Doch vier Reisende haben die Ereignisse überlebt und werden zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht.
Die Toten werden hingegen in die unterschiedlichen Leichenschauhäuser der Stadt gebracht, wo man mit der Obduktion beginnen will. Doch wenig später sind sie verschwunden. Wer hat ihre Leichen gestohlen und warum?
In dieser Nacht beginnt der Kampf gegen das Böse, das gekommen ist, um New York zu erobern. Und nicht nur New York, sondern die ganze Welt … (An dieser Stelle nicht mehr, um euch nicht um das Überraschungsmoment zu bringen, falls ihr das Buch ebenfalls lesen wollt.)
Zur Rezension. (auf eigene Gefahr)
Zum deutschen sowie zum US-Trailer. (absolut sehenswert)
Praktikantentrauma.
Herzlich willkommen zu Teil 3 des Praktikantentraumas (das sich zu einem größen Trauma entwickelt).
Man sollte meinen, dass der Kollege eingesehen hat, dass Praktikantin 1 keinen Kontakt will. Okay, sie ruft ihn alle Schaltjahre mal an – zu nachtschlafener Zeit -, um sich bei ihm über die bösen, bösen Mitmenschen auszuheulen, aber man(n) könnte ja einfach auflegen. Sagen, dass sie genau das bekommt, was sie wollte: keinen Kontakt. Aber natürlich tut man(n) das nicht. Persönliche Mails schreibt man(n) nicht mehr, aber von „informativen“ Mails à la „Dann und dann tritt unser Künstler X bei Dir in Y auf …“ und ähnlichem kann er augenscheinlich nicht die Finger lassen.
Was dazu führte, dass sie sich etwas gestalked fühlte bzw. auch mit anderen über ihn redete und sich auch lustig machte. Und Lügen verbreitete.
Als der Kollege davon Wind bekam, schrieb er ihr eine ellenlange E-Mail, in der er sich dies verbat und ihr nochmals ein Gespräch anbot, um die gemeinsame „Nicht-Beziehung“ zu klären und ein für alle Mal reinen Tisch zu machen. Grundsätzlich war an dieser E-Mail nichts auszusetzen (er hat sie mir gezeigt), aber ich warnte ihn davor, dass er ihr damit Munition in die Hand gebe – und sich der Gefahr aussetze, dass sie ihn als Stalker bezeichnet. Er hat die Mail trotzdem versendet.
Was geschah: Sie rief mehrfach in unserem Unternehmen an und bat um ein Gespräch mit seinem Vorgesetzten sowie mit dem Geschäftsführer. Die ganz großen Geschütze und alles andere als angemessen, da sich die Probleme nur noch auf den persönlichen, den privaten Bereich beziehen. Den Geschäftsführer erreichte sie Gott sei Dank nicht, der Vorgesetzte des Kollegen teilte ihr lediglich mit, dass er nichts mehr von der Angelegenheit hören wollte und dass sie es unterlassen sollte, ihn einzubeziehen. Der Kollege bekam von ihm eine ähnliche Mail.
Woraufhin dieser völlig ausgetickt ist. Wütend ist noch untertrieben. Das Ergebnis ist erneut eine ellenlange Mail. An vier Kollegen im Unternehmen, mit denen er auch sehr gut befreundet ist. Darunter ich. Hier ein Auszug: Die Frage, ob ich hier [im Unternehmen] richtig bin, die kommt deswegen wieder auf, weil ich heute nur wenig Loyalität zu mir gespürt habe. In dieser Situation dafür angemacht zu werden, dass dieses Thema schon wieder auf dem Tisch liegt, das frustet mich völlig, denn ich war es nicht, der es auf den Tisch gelegt hat! Im Gegenteil, ich tue seit vier Monaten nichts, um es nochmal nach oben zu bringen. Ich habe lediglich schon vorhergesehen, dass es schlimmer werden würde und wollte es mit XX abschließen und klären. Damit es nicht schlimmer werden kann.
Was ich auch nicht gebrauchen konnte, war, zu hören, dass ich mir das ja hätte denken können, dass sie sowas probiert. Stattdessen hätte ich gebraucht, dass verhindert wird, dass sie damit überhaupt Gehör findet. Damit sie merkt, dass es nichts bringt, wenn sie es wieder probiert.
Für mich stellt sich die Frage, wann Kollegen und Freunde anfangen sollten, klar und deutlich zu mir zu stehen? Wann ist es nötig, gegenüber einem solchen Aggressor die Loyalität klipp und klar zu zeigen?
Und eine solche Mail, nachdem die Kollegen monatelang das Hickhack zwischen den beiden ertragen haben, als sie noch im Unternehmen gearbeitet hat. Als sie an allen Ecken und Enden „Polizei“ gespielt und ihn davor bewahrt haben, Schwierigkeiten mit der Geschäftsleitung zu bekommen, weil sie das Ausmaß des Problems vor der Geschäftsleitung verborgen haben. Die sich auch nach dem Ende der Praktikumszeit immer wieder sein Gejammer angehört und ihm mit Rat zur Seite gestanden haben (auch wenn er die Ratschläge durchweg ignoriert hat). Die auf seiner Seite standen, aber auch immer wieder gesagt haben, dass er den Kontakt endlich komplett kappen sollte, wenn er mal in einem tiefen Loch saß, weil sie wieder einmal angerufen hat …
Und wir müssen uns jetzt anhören, dass wir schlechte Freunde sind? Illoyal? Nicht für ihn da? Dass wir ihm im Grunde noch in den Rücken fallen und in gewissem Sinne mitverantwortlich dafür sind, dass er seinen Platz im Unternehmen anzweifelt?
Das geht ja sowas von gar nicht. Wenn er unter „Freund“ jemanden versteht, der immer Ja und Amen sagt und ihm nie spiegelt, wenn er auf dem Holzweg ist, dann sollte er sich wirklich neue Freunde suchen.
Nur mal so.
Das neue InDesign CS5 ist einfach nur genial. Okay, ich habe den Sprung von der Vorkriegsversion 2.0 zu CS5 gemacht und bin für so ziemlich jede Verbesserung dankbar. Aber das, was ich bislang von der Menüführung und -ansicht, von der Palettenbelegung und den Ebenen praktisch ausprobiert habe, ist wunderbar! Wenn die Software bloß nicht so … teuer wäre.
