Aequitas et Veritas

Ungesagtes


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Serienmittwoch #34.

Auch in dieser Woche gibt es wieder eine Serienfrage von Corly. Danke für Deine Mühe! Sie will wissen:

Was sind eure liebsten Bad Boys bzw. Bad Girls?

Puh, schwierige Frage. Eine Top 10 bekomme ich sicher nicht zusammen, aber vielleicht fallen mir ja ein paar ein:

1. Maggie aus Falling Skies.
Die einzige Frau auf meiner Liste, deshalb steht sie ganz vorn. Maggie gehörte ja ursprünglich zu einer Gruppe Banditen (unter dem Anführer Pope), die die Protagonisten gefangen nahmen. Und peu à peu hat man mehr über sie und ihre Geschichte erfahren. Ich fand die Balance zwischen Bad Girl und Good Girl sehr gelungen … Eine tolle Frauenfigur!

2. Captain Hook aus Once upon a Time.
Ich weiß noch, dass ich bei seinem ersten Auftritt in der Serie dachte: *schmacht* Ich sage nur: schwarzes Leder.

3. Lucifer Morningstar aus Lucifer.
Das ist ja wohl der böseste Bad Boy.😉

4. Tom Keen aus The Blacklist.
Diese Figur wurde erst ab dem Augenblick interessant, als sich herausstellte, dass er eben nicht der nette Lehrer von nebenan ist, sondern genau das Gegenteil.

5. Daryl Dixon aus The Walking Dead.
Er war zunächst der rassistische Redneck, der unter der Fuchtel seines Bruders stand und immer etwas außerhalb der Gruppe. Aber spätestens ab Staffel 2 hat sich dies dann verändert und er wurde zum Sympathieträger (ich sage nur: If Daryl dies, we riot!).

6. Logan Echolls aus Veronica Mars.
Eine Figur, die die Serie als Bad Boy beginnt, dann kurz Sympathieträger wird und dann doch immer wieder abrutscht … Das Leben ist eben nicht schwarz und weiß. Ich mochte ihn sehr.

7. Zane Donovan aus Eureka.
Ein Bad Boy mit Grips. Und wie heißt es so schön: Brainy is the new sexy!

So, mehr fallen mir spontan nicht ein …


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Dienstag.

Karli-FM4
Charlotte hat mir neulich erzählt, sie zweifelt daran, dass ich gerade ihr Buchprojekt „Finley Meadows #4“ Korrektur lese. Sie hegt den Verdacht, dass ich mir hier einen schönen Lenz mache und Karli das Korrigieren überlasse. Was soll ich sagen? Sie hat recht … Der Ehrlichkeit halber habe ich ihn einfach mal bei der Arbeit fotografiert. Dass er es nicht gern hat, wenn man ihn heimlich knipst, könnt ihr seinem überraschten Gesichtsausdruck entnehmen.😉


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Buch-Date #2.

lane-young-sherlock-holmes1Ich hatte euch ja schon am Sonntag davon erzählt, dass ich bei der „Buch-Date-Aktion“ von Zeilenende und wortgeflumselkritzelkram mitmache. Die beiden haben Buch-Partner ausgelost, diese haben einander drei Lesevorschläge gemacht – und am 1. Oktober gibt es von allen Beteiligten Blog-Beiträge dazu: Rezensionen, Gedanken, Erlebnisse … unserer Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.
Michaela von Bücherlogie ist meine Buch-Partnerin und hat mir gleich drei Vorschläge gemacht. Und die Entscheidung fiel mir eigentlich auch gar nicht schwer, denn eines der Bücher stand schon seit einer Weile auf meinem Amazon-Wunschzettel: Andrew Lanes „Young Sherlock Holmes – Der Tod liegt in der Luft“. Ich hab mir auch gleich das E-Book gekauft und gestern Abend mit dem Lesen begonnen …


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Montagsfrage.

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Die Ferienzeit neigt sich in vielen Bundesländern dem Ende zu … aber Buchfresserchen versorgt uns weiterhin Woche für Woche mit einer neuen Frage. Herzlichen Dank! Dieses Mal will sie wissen:

Wie kommst du mit einem offenen Ende oder einem Cliffhanger klar?

Die Antwort lautet: Gar nicht gut. Nein, ich mag weder ein offenes Ende noch Cliffhanger.

Da sich vor einigen Jahren die Unsitte der Trilogien eingeschlichen hat, die ja sehr oft mit Cliffhangern enden, habe ich irgendwann begonnen, diese Reihen erst zu lesen, wenn sie komplett erschienen waren (Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel). Zum einen verhindert das, dass ich Geld für eine Serie rauswerfe, deren Qualität Buch für Buch abnimmt – und deren Ende u. U. unglaublich enttäuschend ist. Zum anderen habe ich bei einer genialen Serie die Möglichkeit, mir gleich die Fortsetzung zu kaufen, wenn ich ein Buch beendet habe – und ich muss nicht erst ein oder zwei Jahre auf eine Fortsetzung warten.
Es gibt aber noch eine weitere Art von Cliffhangern: solche, die im Laufe des Romans als Stilmittel verwendet werden. Die Handlung eines Kapitels bricht an einer besonders spannenden Stelle ab – und dann entführt uns der Handlungsstrang des nächsten Kapitels an einen anderen Ort, zu einem anderen Protagonisten. Ich bin zwar kein Fan dieser Art Cliffhanger – das Stilelement sollte nicht allzu häufig verwendet werden -, verstehe aber, dass man die Spannung auf diese Weise natürlich besser aufrechterhält.

Was ich noch viel weniger mag als Cliffhanger, ist ein offenes Ende. Um es ganz offen zu sagen: Wenn ich mich durch eine Geschichte von 400 oder mehr Seiten gekämpft habe, dann habe ich verflixt noch mal ein Anrecht auf ein ordentliches Ende, im besten Fall ein Happy End.😉 Einige Autoren halten das weitere Schicksal ihrer Protagonisten relativ offen, um dem Leser Freiraum zu lassen. Er hat die Möglichkeit, sich anhand von Andeutungen selbst auszumalen, wie es wohl weitergeht. Seien wir ehrlich: Die wenigsten Autoren sind nobelpreisverdächtige Schriftsteller, die in der Lage sind, mit künstlerlischen Elementen zu spielen – jene können es sich m. E. erlauben. Aber der normale Verfasser von Unterhaltungsliteratur möge mir bitte ein Buch liefern, aus dem hervorgeht, wie er sich das Ende der Geschichte, das (weitere) Schicksal seiner Figuren und seiner Welt ausgemalt hat.🙂

Wie seht ihr das: Sollte ein Buch ein „richtiges“, zufriedenstellendes Ende haben? Oder nicht?


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Buch-Date.

Seit gestern habe ich ein Buch-Date! Mit Michaela von Bücherlogie! Und das Beste daran: Ich muss mir nicht stundenlang darüber Gedanken machen, was ich anziehe, sondern darf ein neues Buch lesen! Zeilenende und wortgeflumselkritzelkram haben vor einigen Tagen zu dieser Aktion aufgerufen; die ausgelosten Paare könnt ihr hier  begutachten.

Jetzt habe ich eine Nacht über meine Empfehlungen geschlafen (bin aber nicht wirklich weitergekommen) und habe mir auch noch einmal ihre Dos and Don’ts durchgelesen. Und jetzt hoffe ich, dass wenigstens eine meiner Empfehlungen ins Schwarze trifft – es war schwer, sich nur auf drei zu beschränken …:

1. Da ich eine Schwäche für historische Krimis habe, empfehle ich Dir Der Opiummörder von David Morrell. Ich habe das Buch im Frühjahr gelesen und war völlig begeistert! Ich hoffe, es geht Dir genauso. Der Roman spielt Mitte des 19. Jahrhunderts in London und greift einige „klassische“ Serienmörder auf. Und das Besondere: Es handelt sich hier um Biofiktion, d. h., einige handelnde Personen hat es tatsächlich gegeben.

2. Da du gern Krimis liest, empfehle ich Dir noch einen zweiten – und diesen empfehle ich, weil ich selbst heute früh mit dem Lesen begonnen habe und es irgendwie witzig wäre, falls wir zufällig das Gleiche lesen: Carola Dunn: Miss Daisy und der Tote auf dem Eis. Hierbei handelt es sich um einen Krimi, der in den Zwanzigerjahren in England spielt – eher Cozy Mystery à la Miss Marple. Also etwas altmodisch und alles andere als blutrünstig.

3. Das letzte Buch ist auch eine Art historischer Krimi oder vielleicht doch eher eine Mischung aus Western und Heimatliteratur (aber das klingt irgendwie schlimm :-)): Das finstere Tal von Thomas Willmann. Das Buch hat mich vor knapp zwei Jahren sowohl inhaltlich als auch sprachlich und erzählerisch völlig umgehauen. Vielleicht geht es Dir ja ähnlich.

So, und jetzt bin ich gespannt, ob ein Buch davon Deinen Geschmack trifft. Falls nicht: Sag einfach Bescheid, ich habe noch zwei, drei Ideen zu völlig anderen Genres.😉

 


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Lesestoff.

kagawa-unsterblich3-englJulie Kagawa: The Forever Song (Blood of Eden 3). Seit ihrer Verwandlung zum Vampir stand Allison Sekemoto immer wieder vor der Frage, ob sie nun ein gewissenloses Monster ist oder sich nicht doch einen letzten Rest Menschlichkeit bewahren kann. Bislang hat sie sich immer für die Seite der Menschen entschieden. Doch dann muss sie mit anhören, wie Zeke – der Junge, den sie liebt – von dem wahnsinnigen Meistervampir Sarren gefoltert und ermordet wird.
Allie gibt den Kampf auf und entscheidet sich dafür, ihrem inneren Monster freien Lauf zu lassen. Sie ist fest entschlossen, gemeinsam mit ihrem Schöpfer Kanin und ihrem Blutbruder Jackal den Psychopathen zur Strecke zu bringen. Dieser ist auf dem Weg in die letzte reine Menschenstadt Eden, wo er ein mutiertes Virus freisetzen will, das die Menschen ebenso vernichtet wie Vampire.
Doch die Spur, die er auf seiner Reise zum Lake Erie hinterlässt, ist blutig und voller tödlicher Fallen …

Mehr dazu gibt es hier: Chridhe.

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