Aequitas et Veritas

Zwischendurchgedanken


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Montagsfrage.

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Auch in dieser Woche gibt es eine neue Montagsfrage. Herzlichen Dank an Buchfresserchen!

Gibt es ein Zitat aus einem Buch, das dir in letzter Zeit (oder überhaupt) im Gedächtnis geblieben ist?

Wenn ich ein Buch am Tablet lese, stolpere ich hin und wieder über ein interessantes Zitat, das ich mir dann farblich markiere (wenn ich ein physisches Buch lese, sind meist keine Lesezeichen greifbar, wenn ich über einen tollen Satz stolpere). Allerdings handelt es sich dabei primär um irgendwelche Textpassagen, die ich für eine spätere Rezi hervorhebe. Das habe ich gerade mit dem Buch getan, das ich im Rahmen des Buch-Date #3 gelesen habe – wo es tatsächlich zwei kurze Sätze gab, die bei mir hängengeblieben sind. Allerdings will ich  nicht spoilern, für welches Buch ich mich entschieden hatte, deshalb gebe ich dieses Zitat an dieser Stelle nicht an.
Stattdessen entscheide ich mich für ein Zitat, über das ich zufällig auf FB gestolpert bin und das mich zutiefst berührt hat:

If ever there is tomorrow when we’re not together … there is something you must always remember. You are braver than you believe, stronger than you seem, and smarter than you think. But the most important thing is, even if we’re apart … I’ll always be with you.

A. A. Milne – Winnie the Pooh

Über welches interessante Zitat, über welche berührende Aussage seid ihr zuletzt in einem Buch gestolpert?


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Lesestoff.

jennings-dearlyunintendedRegina Jennings: Her Dearly Unintended. Missouri, Ozark Mountains, 19. Jahrhundert: Da ihre Eltern verreist sind, kümmert sich Katie Ellen allein um die Farm der Familie. Die junge Frau hat auch alles im Griff – bis ein starkes Unwetter die einzige Brücke zum Anwesen mit sich reißt. Gott sei Dank schaut in diesem Augenblick gerade Josiah Huckabee vorbei, Sohn der Nachbarn und Jugendfreund.
Bevor er sich wieder verabschieden kann, stellt sich aber heraus, dass auch Silas Ruger auf der Farm gestrandet ist, ein abgerissen aussehender Mann, den die beiden jungen Leute für einen Verbrecher halten. Um Katie nicht allein zu lassen, behauptet Josiah, dass die beiden verheiratet sind. Obwohl Katie über die anmaßende Behauptung wütend ist, willigt sie in die Täuschung ein. Doch wie spielt man die liebende Ehefrau eines Mannes, dem man einerseits nicht zu nah kommen will, in den man andererseits aber verliebt ist?

Die kurze Rezension dazu findet ihr hier: Chridhe.


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Die 5 Besten am Donnerstag.

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Da ich durch meine Krankheit gerade nicht so oft aus dem Haus komme, mache ich heute einfach mal spontan bei „Die 5 BESTEN am DONNERSTAG“ von Gorana mit.

Meine 5 Lieblingsbücher

1. Jane Austen: Stolz und Vorurteil
Ich liebe Darcy. Alle lieben Darcy. 🙂

2. Diana Gabaldon: Feuer und Stein
Das meistgereiste Buch in meinen Regalen!

3. Kerstin Gier: Die Edelstein-Trilogie
Während ich von den Filmen sehr enttäuscht bin, liebe ich die Bücher.

4. Justin Cronin: Die Übergang-Trilogie
Ja, ist auch gemogelt, aber diese Trilogie ist einfach inhaltlich, sprachlich und vom Konzept her großartig!

5. Gabriel García Márquez: Hundert Jahre Einsamkeit
Mein erstes Lieblingsbuch überhaupt. Ich liebe den magischen Realismus der Lateinamerikaner.


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Serienmittwoch #59.

serienmittwoch2
Es ist wieder Mittwoch und deshalb gibt es von Corly auch wieder eine Serienmittwochsfrage – und da mir eine Art Logo fehlte, habe ich einfach mal schnell ein Bildchen gestaltet, an dem man in Zukunft bei mir die SMF erkennt:

Was ist für euch eigentlich eine gute Fernsehserie? Was muss für euch drinstecken, um euch zu begeistern?

Eine schwierige Frage. Mein Seriengeschmack ist zum einen recht breitgefächert, zum anderen bin ich mir durchaus bewusst, dass ich Serien liebe, die andere für Schund/Schrott/austauschbar halten. Und auch nicht jede Serie, die ich mir gern anschaue, enthält alle der folgenden Zutaten:
Ich mag Serien, die mich überraschen – z. B. durch die grundlegende Idee oder durch die ungewöhnliche Umsetzung einer vielleicht gar nicht so neuen Idee. Zum Beispiel schaue ich mir gern mal eine Episode Jane the Virgin an – und obwohl ich einen großen Bogen um Soap Operas mache, finde ich die Umsetzung in dieser Serie so gelungen, dass ich mir auch die haarsträubendsten Wendungen mit Begeisterung anschaue. Oder Penny Dreadful: Als Geisteswissenschaftlerin fand ich es großartig, wie dort die klassischen Monster zusammengeführt wurden, sodass es plötzlich glaubwürdig war, dass Dorian Gray einem Werwolf begegnet.
Ich mag „schnelle“ Serien. Action kann nie schaden – wenn auch eine gute Geschichte dabei ist.
Ich mag es, wenn eine Serie eine Love Story beinhaltet – ich bin eben eine alte Romantikerin. Aber was ich gar nicht mag: Wenn die Macher zu lange brauchen, um die beiden Protas zusammenzukriegen – wenn sie so lange brauchen, dass die Leute einfach die Nase voll haben.
Ich mag es, wenn es einer Serie gelingt, mir auch die Charaktere nahezubringen – wenn mich das, was den Akteuren zustößt, schließlich auch tatsächlich rein menschlich interessiert. Hier sehe ich gern relativ „normale“ Menschen – also nicht nur extrem gut aussehende Leute Anfang zwanzig.
Ich mag es, wenn eine Serie auch humorvoll ist – und sich nicht allzu ernst nimmt. Ich sage nur Z Nation.
Ich mag es, wenn ich mich bei einer Serie auch ein wenig grusele – so wie bei The Walking Dead.