Aequitas et Veritas

Zwischendurchgedanken

Montagsfrage.

15 Kommentare

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Die dieswöchige Montagsfrage haben wir Wortmagieblog zu verdanken. Herzlichen Dank, Elli!

Wie kommst du mit Gewalt in Büchern zurecht? Magst du blutige Szenen oder lehnst du sie ab?

Eigentlich habe ich mit Gewaltszenen in Büchern wenig Probleme – wenn sie der Handlung dienen und nicht um ihrer selbst willen eingebaut werden nach dem Motto: Je blutrünstiger, desto höhere Verkaufszahlen. Ich lese gerne (historische) Krimis und Thriller und hier und da auch einmal einen Horrorroman, bei denen solche Passagen einfach dazugehören. Das bedeutet nicht, dass mich die Szenen nicht mitnehmen und unterbewusst beschäftigen, aber wenn sie zur Charakterisierung nötig sind und die Handlung vorantreiben: Kein Problem. Wenn der Autor jedoch versucht, dadurch nur die Sensationsgier seiner Leser zu bedienen oder einfach nur Gesprächsthema werden will: Nope, da mache ich nicht mit.
Es gibt jedoch Dinge, die ich nicht lesen will: detailliert geschilderte Gewalt gegen Kinder. Vergewaltigungen von Frauen, bei denen der Autor bzw. die Autorin mir dann noch verkaufen will, dass dies ein Zeichen von Liebe ist (ich sage nur: Meljean Brook: Die Eiserne See – Wilde Sehnsucht). Auch Romane mit ausgefeilten Sadomaso-Spielchen zwischen einem erfahrenen Er und einer Jungfrau oder gelangweilten Hausfrau, die seit einiger Zeit in Mode sind, brauche ich nicht.

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Autor: Aequitas et Veritas

Ungesagtes

15 Kommentare zu “Montagsfrage.

  1. die „ausgefeilten Sadomaso-Spielchen zwischen einem erfahrenen Er und einer Jungfrau“ kranken aber auch meist an der unglaubwürdigen Handlung, selbst wenn die Sexszenen gut beschrieben sind. Ich kann mir vorstellen, dass die Grundidee richtig gut funktioniert – allerdings nur, wenn die Liebesgeschichte chirurgisch entfernt wird und man eine Art literarischen Thriller draus macht. Kontrastierend blumige Sprache und psychologisches Hin- und Her, mit Focus auf der sich entwickelnden Täter-Opfer-Beziehung.

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  2. alleine basierend auf euren Kommentaren würde ich mir das Buch sofort kaufen 😀

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  3. Huhu!

    Du hast Recht, auch in Büchern sollte Gewalt niemals „sinnlos“ sein, heißt einfach nur dem Schockfaktor dienen, sondern zur Geschichte passen.
    Ich habe allerdings zum Glück noch kein Buch zwischen gehabt, bei dem für mich diese Grenze überschritten worden wäre 🙂

    Mein heutiger Beitrag: Gewalt in Büchern? || Mein Senf für die Welt

    Liebe Grüße
    Marina

    Gefällt 2 Personen

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