Aequitas et Veritas

Zwischendurchgedanken

Quote of the Day.

7 Kommentare

Lieben heißt verletzlich sein. Liebe irgendetwas, und es wird dir bestimmt zu Herzen gehen oder gar das Herz brechen. Wenn du ganz sicher sein willst, dass deinem Herzen nichts zustößt, dann darfst du es nie verschenken, nicht einmal an ein Tier. Umgib es sorgfältig mit Hobbys und kleinen Genüssen; meide alle Verwicklungen; verschließ es sicher im Schrein oder Sarg deiner Selbstsucht. Aber in diesem Schrein – sicher, dunkel, reglos, luftlos – verändert es sich. Es bricht nicht; es wird unzerbrechlich, undurchdringlich, unerlösbar.

C. S. Lewis

Ein weiser Mann, dieser C. S. Lewis, und ein großer Denker.

Advertisements

Autor: Aequitas et Veritas

Ungesagtes

7 Kommentare zu “Quote of the Day.

  1. Trotzdem ist kein Gefühl so erfüllend wie die Liebe. Das ist das Risiko wert. Immer und immer wieder.

    Gefällt mir

  2. Ich finde, das Gedicht von Jörn Pfennig passt gut dazu:

    An ein gebranntes Kind.

    Ich bitte dich
    mach dich nicht hart
    um Verletzungen zu widerstehn.
    Sicher, die kleinen Brocken
    werden an dir abprallen
    doch die großen
    könnten dich
    zum Einsturz bringen.

    Ich bitte dich
    mach dich weich
    um Verletzungen zu widerstehn.
    Sicher, die kleinen Brocken
    werden in dich eindringen
    und die großen um so tiefer.
    Doch sie werden aus dir zurückfedern
    nachdem sie dich bereichert haben.

    Ich bitte dich
    mach dich verletzbar
    und du wirst es
    irgendwann
    nicht mehr sein.

    Gefällt 1 Person

  3. Oh, oh – da kenn ich auch ein paar Zeilen!

    „Lieben heißt Leiden. Um Leiden zu vermeiden, darf man nicht lieben, aber dann wird man leiden weil man nicht liebt. Darum weil eben Lieben Leiden heißt und nicht-Lieben auch Leiden, heißt Leiden eben Leiden. Man ist ja im Grunde nur glücklich wenn man liebt. Demnach heißt glücklich Sein auch leiden, aber wenn man leidet ist man nunmal unglücklich, darum muss man…man muss um unglücklich zu werden lieben oder es lieben zu leiden oder leiden von zu viel glücklich Sein. Ich hoffe du kannst mir folgen.“
    (Boris Gruschenko)

    😉 😉

    Gefällt 2 Personen

    • Boris Gruschenko? Ist das nicht eine Figur von James Bond?

      Gefällt mir

      • Neeein, das ist der eine wirklich brilliante und krachend komische Film, den Woody Allen gedreht hat: Die letzte Nacht des Borish Gruschenko, oder im englischen Original: Love & Death.
        Wenn du den noch nicht kennst, must du das wirklich schnell nachholen. Ich kann den Film ob seiner brillianten Dialoge und Szenen größtenteils rezitieren. Es gibt im ganzen Film nur ein knapp 20 Sekunden lange Sequenz, die wie ein Fremdkörper wirkt, und der Rest ist so gut, aber was red ich, schau ihn selber!
        Letztlich zieht der Streifen die ganze Russische Literatur (und deren Verfilmungen in den 60er Jahren) durch den Kakao.
        Krieg und Frieden, Dr. Schiwago, Der Idiot, Die Brüder Karamasov, … …
        Und das gute: die deutsche Synchro ist besser als das englische Original. Das ist der ein Film aus 1000, bei dem das zutrifft.

        Gefällt mir

Was Du dazu loswerden willst ...

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s