Aequitas et Veritas

Zwischendurchgedanken

Serienmittwoch #59.

12 Kommentare

serienmittwoch2
Es ist wieder Mittwoch und deshalb gibt es von Corly auch wieder eine Serienmittwochsfrage – und da mir eine Art Logo fehlte, habe ich einfach mal schnell ein Bildchen gestaltet, an dem man in Zukunft bei mir die SMF erkennt:

Was ist für euch eigentlich eine gute Fernsehserie? Was muss für euch drinstecken, um euch zu begeistern?

Eine schwierige Frage. Mein Seriengeschmack ist zum einen recht breitgefächert, zum anderen bin ich mir durchaus bewusst, dass ich Serien liebe, die andere für Schund/Schrott/austauschbar halten. Und auch nicht jede Serie, die ich mir gern anschaue, enthält alle der folgenden Zutaten:
Ich mag Serien, die mich überraschen – z. B. durch die grundlegende Idee oder durch die ungewöhnliche Umsetzung einer vielleicht gar nicht so neuen Idee. Zum Beispiel schaue ich mir gern mal eine Episode Jane the Virgin an – und obwohl ich einen großen Bogen um Soap Operas mache, finde ich die Umsetzung in dieser Serie so gelungen, dass ich mir auch die haarsträubendsten Wendungen mit Begeisterung anschaue. Oder Penny Dreadful: Als Geisteswissenschaftlerin fand ich es großartig, wie dort die klassischen Monster zusammengeführt wurden, sodass es plötzlich glaubwürdig war, dass Dorian Gray einem Werwolf begegnet.
Ich mag „schnelle“ Serien. Action kann nie schaden – wenn auch eine gute Geschichte dabei ist.
Ich mag es, wenn eine Serie eine Love Story beinhaltet – ich bin eben eine alte Romantikerin. Aber was ich gar nicht mag: Wenn die Macher zu lange brauchen, um die beiden Protas zusammenzukriegen – wenn sie so lange brauchen, dass die Leute einfach die Nase voll haben.
Ich mag es, wenn es einer Serie gelingt, mir auch die Charaktere nahezubringen – wenn mich das, was den Akteuren zustößt, schließlich auch tatsächlich rein menschlich interessiert. Hier sehe ich gern relativ „normale“ Menschen – also nicht nur extrem gut aussehende Leute Anfang zwanzig.
Ich mag es, wenn eine Serie auch humorvoll ist – und sich nicht allzu ernst nimmt. Ich sage nur Z Nation.
Ich mag es, wenn ich mich bei einer Serie auch ein wenig grusele – so wie bei The Walking Dead.

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Autor: Aequitas et Veritas

Ungesagtes

12 Kommentare zu “Serienmittwoch #59.

  1. Huhu,

    wow, das Logo sieht voll gut aus.

    Besondere Ideen mag ich auch immer sehr. Viele sind zu ausgeluscht.

    Die Love Story haben wir dann wohl gemeinsam.

    Ja, stimmt. Das mag ich auch nicht so. Das ist auch bei Büchern so. Ich find es schade, wenn schöne Pärchen erst nach was weiß ich wie vielen Teilen doch mal zusammen kommen (okay, drei reichen auch schon oder vier). Eigentlich hat man da doch gar nichts von der Lovestory an sich und die verkommt dann. Das find ich schade.

    Im Grunde kann ich dir eigentlich in allen Punkten zustimmen.

    LG Corly

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  2. Schön beantwortet. Den Punkt „schnelle“ Serie hab ich bei mir zwar nicht aufgeführt, aber hätte ich als dritten Punkt auf jeden Fall auch noch aufnehmen können. Wobei ich das ’schnell‘ dann vielleicht eher in ‚gut getimed‘ umbennnen würde. Ich mag zum Beispiel sehr gerne PERSON OF INTEREST. Die Serie hat meiner Meinung nach einfach ein geniales Timing und reißt mich immer wieder mit, auch wenn die Story vielleicht zwischendurch grad mal bisschen Käse ist. 😉 Love Stories sind mir dagegen gar nicht wichtig. Glaub ich zumindest… muss grad mal überlegen wann ich wirklich zuletzt bzgl ner Lovestory mit gefiebert habe… HOMELAND? Oder 10 Jahre vorher bei ALIAS? 😀 Oder war es LOST… Team Jack oder Team Sawyer? Hmm…
    Lg Woody

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  3. Da noch niemand Lucifer erwähnt hat, komm ich wohl nicht drum herum. Diese Serie hat einfach alles, was ich mir zu guter Unterhaltung vorstelle. Eine schöne Story mit Lucifer, der sich mit seinem „Vater“ verkracht hat und jetzt erstmal „Urlaub“ in Los Angeles macht. Klar, wo auch sonst?! Attraktive Haupt- und Nebendarsteller, die wöchentlich mit sehr guter Chemie überzeugen und die Dialoge sind witzig. Bei jeder Folge frage ich mich, warum ich sooo lange auf die Fortsetzung warten muss …
    Ansonsten ist mein Seriengeschmack auch sehr breit gefächert. Sehr gern mag ich auch weibliche Hauptdarstellerinnen, die „ihren Mann“ stehen, wie z. B. Sidney Bristow in Alias, Candice Renoir, oder Superkräfte haben wie Jessica Jones 🙂
    Grey’s Anatomy hat mich nach dem Ausstieg von Mr. Dreamy dann doch auch wieder positiv überrascht und die Geschichte macht selbst nach so vielen Jahren noch Spass. Warum kann ich mir selber nicht erklären, da ich bei Scandal z. B. irgendwann ausgestiegen bin, da sich der Präsident ja nie für Olivia oder seine Frau entscheiden konnte, das war mir irgendwann zu langweilig …

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  4. Bis Mai, das dauert ja immer länger … huch … 😦

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  5. Pingback: Serienmittwoch #59 – Was macht eine gute Serie aus? – filmexe

  6. Ich bin mal wieder begeistert. Drei meiner Serien hast du auch genannt 🙂 🙂

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