Aequitas et Veritas

Zwischendurchgedanken

Montagsfrage.

12 Kommentare

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Da die Montagsfrage in dieser Woche etwas später online war und ich mir schon selbst eine ausgesucht hatte, gibt es einfach zwei Beiträge von meiner Seite:

Mal ehrlich: Liest du dir die Danksagungen der Autoren in den Büchern durch?

Kurze Antwort: Nope. In 99 % der Fälle überfliege ich die Danksagungen bloß. Gewöhnlich dankt der Autor bzw. die Autorin dort: Verlag, Ehemann/Ehefrau, literarischem Vorbild, Lektor und u. U. jemandem, der ihm/ihr bei der Recherche zur Seite stand. Und da ich diese Personen nicht kenne, hat die Danksagung für mich keine große Bedeutung.
Dann gibt es aber noch eine Handvoll Titel, bei denen der Autor etwas weiter ausholt. Vielleicht erzählt er bzw. sie ja eine kurze Geschichte darüber, was ihn/sie zum Roman inspiriert hat. Und das interessiert mich dann natürlich schon. Aber mit welcher Art von Danksagung man es zu tun hat, sieht man natürlich auf den ersten Blick.

Hier meine zweite Montagsfrage, die mir heute Morgen etwas „näher“ war:

Schreibst du dir während des Lesens Zitate auf?

Diese Frage lag nah, da ich gerade eine Rezension zu dem letzten von mir gelesenen Roman verfasst habe – und sehr dankbar war, dass ich beim Lesen in meiner Kindle-App auf dem Tablet Passagen farblich markiert und kurze Notizen hinzugefügt hatte. Okay, zugegebenermaßen bestanden diese Notizen überwiegend aus „sprachlich unschön“, aber es waren auch andere dabei. 🙂
Was ich damit sagen will: Ja, wenn ich ein E-Book lese, nutze ich die Kindle-App, um mir interessante Zitate zu markieren oder Passagen, die Aufschluss geben über den Charakter oder die Motivation einer handelnden Figur.

Wenn ich jedoch ein „richtiges“ Buch lese, ist das nicht der Fall. Irgendwo in dem Chaos auf meinem Schreibtisch liegen zwar kleine Book Darts, die man unauffällig am Buch befestigen kann, aber da ich diese nicht immer greifbar habe bzw. mit mir herumschleppe, markiere ich eigentlich nie etwas.

Wie sieht es bei euch aus? Vor allem bei den schon beinahe professionellen Rezensenten unter euch? Wie geht ihr vor? Was kann ich von euch lernen?

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Autor: Aequitas et Veritas

Ungesagtes

12 Kommentare zu “Montagsfrage.

  1. Das stimmt zwar, meist ist es die gleiche Gruppe Menschen, denen am Ende eines Buches gedankt wird, aber ich brauche das irgendwie trotzdem. So als Abschiedsritual. 😉

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  2. Bloße Auflistungen von Namen finde ich auch uninteressant. Wenn die Autoren aber etwas weiter ausholen und auch mal etwas persönlicher werden, dann lese ich das sehr gern. Und Du sagst es schon selbst, man merkt recht schnell, ob es sich lohnt, einen näheren Blick auf die Danksagung zu werfen oder eben nicht.
    Liebe Grüße
    Gabi

    Gefällt 1 Person

  3. Danksagungen oder diese Autorenbios am Ende oder Anfang lasse ich meistens aus.

    (OT): Gerade festgestellt, dass anscheinend irgendwo Folgen der 2. Staffel Outcast und Dark Matter laufen…

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  4. Ich muss gestehen, ich bin eine derjenigen schrecklichen Personen, die in Bücher kritzelt. Sei es, dass der Stil unsauber oder etwas unklar ist, was mit einer gewellten senkrechten Linie markiert wird, oder wichtige Dinge, ich ich vielleicht mal brauche mit zwei Strichen. Zitate und anderes wird einem Strich oder Pfeil markiert, oder Sternchen, und/oder hinten im Buch die Seite notiert. Manchmal schreibe ich auch Dinge dazu, ähnlich wie bei dir: „Unschön“ oder „vgl mit X“ oder so.

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  5. Ich sehe das ähnlich – Namen bringen mir nichts. Daher schätze ich Nachworte in Sachbüchern sehr 🙂

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