Aequitas et Veritas

Zwischendurchgedanken

Freitag.

10 Kommentare


Der Mittwoch war, höflich gesprochen, für mich kein guter Tag. Mein Vorgetzter hat mir ohne Rückfrage eine große (zusätzliche) Aufgabe übertragen und war selbst nach einer Weigerung meinerseits nicht bereit, sie einem der anderen vier Mitarbeiter meiner Abteilung zu übertragen. Dann hatte ich einen Termin mit dem obersten Chef, während dem ich dann … emotional wurde, für mich ein Zeichen, wie müde und fertig ich gerade bin, denn so etwas tue ich gewöhnlich nicht. Danach kamen einige Kollegen mit ihren beruflichen Sorgen zu mir und schließlich fand noch eine lange Sitzung des Betriebsrates statt, nach der ich mit weiteren Dingen, die ich lieber nicht wissen möchte, und diversen To dos dastand. Dass ich meine eigenen beruflichen Sorgen vielleicht auch mal verarbeiten möchte, dass ich auch mir Sorgen um meine berufliche Zukunft oder die Zukunft des Unternehmens mache, dass auch ich heulen könnte, wenn ich darüber nachdenke, dass externe „Fachleute“ alles kaputtmachen, interessiert im Moment niemanden.
Wirklich gearbeitet habe ich an diesem Tag nicht.
Das obige Bild zeigt aber, dass mein Tag zumindest einen guten Abschluss fand. Nach Feierabend half nämlich nur noch der Anruf bei einer Kollegin/Nachbarin: „Ich brauche viel Alkohol. Kann ich heute Abend mit einer Flasche Wein rüberkommen?“

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Autor: Aequitas et Veritas

Ungesagtes

10 Kommentare zu “Freitag.

  1. Das klingt ja alles nicht schön. Aber solange man Menschen um sich hat, die einem aushelfen und Wein da haben ist ja alles schon ein Stück besser

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  2. Na dann wünsch ich dir, dass du dich heute mal so richtig bei deiner Freundin ausheulen kannst und dann den ganzen Sch… hinter dir lässt und einen schönen Abend mit einem Glas Wein und deiner Freundin verbringen kannst!

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  3. Das klingt nicht gut. Jede Menge Belastungen – gut, dass die nette Nachbarin zur Stelle war und einen kleinen Ausgleich dazu schaffen konnte. Du selbst sollst schließlich auch nicht zu kurz kommen. Denn für Dich musst Du selbst an erster Stelle stehen. Ich wünsch Dir viel Kraft, Gelassenheit und Durchhaltevermögen und eine Menge Abstand zu dem ganzen Mist.
    LG Gabi

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  4. Das hört sich an, als ginge es bei euch noch richtig rund… 😦

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  5. Halt die Ohren steif!
    Klingt alles nicht gut. Arbeit ist auf der anderen Seite aber auch nicht alles. Und manchmal muss man nur lang genug durchhalten, bis einen die Welle überspült hat, und dann kommt auch wieder ruhigeres Wasser danach.
    Schön, dass du dann noch eine gute Seite des Tages lesen, oder besser: trinken konntest.
    Beim Bild musste ich spontan an die Postkarte „Aus dem Weg, Kaffee, das ist ein Job für Alkohol“ denken.
    Und natürlich an „Wenn jemand mit dir streiten will: Einfach Kekse essen. Die schmecken gut, und man hört nichts mehr.

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