Aequitas et Veritas

Zwischendurchgedanken


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Serienmittwoch #79.


Die heutige Frage in Corlys Blog stammt von Tarlucy.

Bei Bücherhypes sind ja viele abgeneigt, das Buch zu lesen, was gerade gehypt wird, und warten erst mal ab. Wie steht ihr zu Serienhypes? Ist es da genauso oder behandelt ihr die anders?

Ich behandle Serienhypes genauso wie Buchhypes: Sie werden ignoriert. Nur weil gefühlt alle Welt „Fifty Shades of Grey“ gelesen hat oder den Potter-Nachzögling oder Jojo Moyes, bedeutet das noch lange nicht, dass ich diese Bücher auch lese. Eher im Gegenteil. Wahrscheinlich, weil ich zur Generation derer gehöre, die sich nicht in Schubladen stecken lassen wollen (und damit gerade in einer Schublade landen 🙂 ) und nicht so sein wollen wie alle anderen.

Und das Gleiche gilt für Serien: Nur weil mir – wieder gefühlt – alle „Pretty Little Liars“, „Orange is the new Black“, „Stranger Things“ oder „Legion“ empfehlen, bedeutet das noch lange nicht, dass ich mir diese Serien auch anschaue. In die meisten neuen Serien werfe ich als Serienjunkie zumindest mal einen Blick, wenn sie in den USA anlaufen (außer es handelt sich um Serien, bei denen ich schon aufgrund der Kurzbeschreibung weiß, dass sie mich nicht interessieren werden), aber ich habe auch kein Problem damit, schon nach Folge 1 zu sagen: „Sorry, nicht mein Ding, egal, was du oder die Kritiker dazu sagen.“

Das bedeutet nicht, dass ich keine der sehr beliebten Serien schaue. Ich bin beispielsweise durchaus ein Fan von „The Walking Dead“ oder „Outlander“. Aber ich schaue sie nicht, weil „man sie gesehen haben muss“, sondern weil sie tatsächlich auf besondere Weise außergewöhnlich kreativ sind, ein außergewöhnliches Storytelling oder Setting bieten oder ähnliches.