Aequitas et Veritas

Zwischendurchgedanken

Buch-Date #5.

7 Kommentare

buch-dateVor einigen Wochen haben Zeilenende und wortgeflumselkritzelkram die „Teilnehmerkette“ der fünften Buch-Dates ausgelost und wir haben uns Bücher empfohlen und werden diese am 22. Juli – also heute! – auch in unseren Blogs besprechen. Hier findet ihr eine Übersicht über alle Beiträge von allen Dates – wenn alle Beiträge online sind. 😉
Ich durfte fantasiegefluester etwas empfehlen und bin gespannt, wofür sich Laura entschieden und wie es ihr gefallen hat. Mir selbst hat vro jongliert gleich vier Bücher empfohlen, und da ich zwei von ihnen bereits kannte und die beiden übrigen umfangreicher waren, als ich im Augenblick Zeit habe (ich hatte darum gebeten, dass die empfohlenen Bücher höchstens 500 Seiten haben), hat es eine Weile gedauert, bis wir uns über mögliche Alternativtitel ausgetauscht hatten. Ich vermute, vro denkt, dass ich „Der Fall Moriarty“ von Anthony Horowitz gelesen habe. Aber du irrst. Ich habe mich tatsächlich für den anderen Titel entschieden: Karl May „Weihnacht“ (ist doch genau das richtige Buch für heiße Sommertage 😉 )

+ + + + +

In den Vierzigerjahren des 19. Jahrhunderts: Der junge Karl May (Sappho) und sein Freundes Hermann Lachner (Carpio) begeben sich wie so oft in ihren Weihnachtsferien auf eine mehrtägige Wanderung im Grenzgebiet des kaiserlichen Deutschlands und des Königreichs Böhmen. Im böhmischen Falkenau lernen sie die kleine, völlig verarmte Familie Wagner kennen, die sich auf der Flucht befindet. Mit ihrem letzten Geld helfen die beiden Freunde der Familie, sich bis nach Bremen durchzuschlagen, von wo aus sie in die USA auswandern wollen, wo sich bereits der Vater der Familie aufhält.

Weston/Missouri, etwa zwanzig Jahre später: Aus dem jugendlichen Dichter May ist mittlerweile der berühmte Westmann Old Shatterhand geworden, der sich inkognito in der Kleinstadt Weston aufhält. Durch Zufall wird er Zeuge, wie der „Prayer-Man“ – ein als Wanderprediger getarnter Verbrecher – einen Goldgräber um seinen Fund bringt und mit einem unbekannten Komplizen eine weitere Untat plant: Sie wollen zwei Greenhorns ein sogenanntes Finding-Hole verkaufen (eine Goldquelle, die sich in einem Loch in tiefem Wasser befindet) und den jüngeren zwingen, ihnen das Gold herauszuholen, bevor sie die beiden umbringen.
Außerdem stößt May dort wieder auf Frau Wagner. Ihr Ehemann – ein Fellhändler – wird von Krähenindianern gefangengehalten. Diese beschuldigen ihn, gemeinsam mit Schoschonen einige Stammesgenossen getötet zu haben, und fordern nun ein Lösegeld.
Gemeinsam mit seinem Blutsbruder Winnetou macht sich Old Shatterhand auf den Weg nach Wyoming, um den Entführten zu befreien. Außerdem wollen die beiden versuchen, den Überfall auf die Greenhorns zu verhindern …

Meine Rezension findet ihr wie üblich hier: Chridhe.

Advertisements

Autor: Aequitas et Veritas

Ungesagtes

7 Kommentare zu “Buch-Date #5.

  1. Ausgerechnet Karl May … Mit dem kann ich doch nix anfangen. *g*

    Gefällt 1 Person

  2. Pingback: Buch-Date: Die Rezensionen – Zeilenendes Sammelsurium

  3. Hehe, ich war fast sicher, dass es ein Karl May wird. Ob ich Karl May noch mag, weiss ich nicht. Neulich gab es die Winnetou-Filme, die ich als Kind sehr mochte. Aber die gehen gar nicht mehr. :-/
    Den Fall Moriarty habe ich selber gekauft. Möchte ich im Urlaub lesen.
    Schön, dass wir doch noch zusammen gefunden haben.

    Gefällt 1 Person

  4. Ach, wie schön, Karl May!
    Weihnacht finde ich als ein eher schwieriges Buch, zu überladen, und mit der (Entschuldigung) Heulsuse Carpio wurde ich in dem Buch nicht wirklich warm. Ja, es war immer noch ein gutes Buch. Aber eines, welches ich deutlich eher zu opfern bereit wäre als eines aus der Winnetou-Trilogie. Am besten gefällt mir Karl May eigenltlich in der Orient-Welt, Durch die Wüste bis zum Schut.
    Richtig übel wird sein spätes Werk, da mixt er dann Islam und Christum zu einer allversöhnenden und unverdaulichen Soße zusammen.
    Aber nichts desto trotz: ich liebe die Karl May Romane. Leider sind die bislang erschienenen Hörbücher (ich rede jetzt explizit nicht übter die Hörspiele) größtenteils grausam. Alles von Peter Sodan ist eine einzige Zumutung. Und Heiko Gräulich, oder wie der andere Sprecher mit vielen Hörbüchern heißt, hat die falsche Stimme für Karl May.

    Wenn ich könnte, würde ich den jungen Michael Polchau aus der Vergangenheit holen und die nächsten zwei Jahre alle relevanten Karl May Bücher lesen lassen. Alternativ auch jeden anderen Sprecher der ersten Garde, der nicht weinerlich, steinalt oder altklug vorliest.

    Gefällt 1 Person

    • Ja, „Weihnacht“ ist unglaublich … gefühlvoll … gefühlsbeladen. Das habe ich ja zumindest angedeutet.
      An die Orient-Romane erinnere ich mich auch noch ein wenig. Ich weiß noch, dass ich sie gut fand – allerdings habe ich nur sechs oder sieben gelesen.

      Gefällt mir

Was Du dazu loswerden willst ...

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s