Neue Serien im Herbst 2017 (Trailer).


Dark (Netflix). Im Zentrum von Dark stehen vier Familien in einer typischen deutschen Kleinstadt. Als zwei Kinder auf mysteriöse Weise verschwinden, wird die vermeintlich heile Welt dieser Familien aus den Fugen gerissen und ein Blick hinter die Fassaden offenbart die dunklen Geheimnisse aller Beteiligten. Im Verlauf der zehn einstündigen Folgen bekommt die Tragweite der Ereignisse eine neue Dimension, als die Ermittlungen zurück ins Jahr 1986 führen und die Schicksale der vier Familien auf tragische Weise durch Raum und Zeit verknüpft werden. (KinoCheck)

Wow, die erste deutsche Netflix-Serie ist ab dem 1. Dezember online und gleichzeitig in 190 Ländern zu sehen. Was meint ihr: einschalten?

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Serienmittwoch #92.


Habt ihr auch das Montagsfeeling? Weil gestern ein freier Tag war, kommt es mir heute so vor, als würde eine neue Woche beginnen … Ich hoffe, ihr habt den freien Tag besser verbracht als ich; ich habe mich mit fiesen Kopfschmerzen herumgeschlagen, die hoffentlich kein Indiz dafür sind, dass ich mir etwas eingefangen habe. :-/
Jetzt zu etwas Angenehmen: Corly greift heute eine von meinen Fragen auf 😉 und will wissen:

Welche Serienklischees kannst du einfach nicht mehr sehen?

Ich kann vieles von dem nicht mehr sehen, was sich im zwischenmenschlichen Bereich der Protagonisten abspielt:
– Love Triangles
– Liebesgeschichten, die sich so in den Vordergrund drängen, dass es auf Kosten einer (guten) Story geht. Schließlich geht es nur noch um „Will they or won’t they“ – und dann verpassen die Drehbuchautoren oft den richtigen Zeitpunkt, weil die Zuschauer die Geduld oder die Lust daran verlieren.

Dann wären da noch:
– dass die Deutschen in Filmen und Serien auf Lederhosen und Dirndl reduziert werden – als würden wir alle in Bayern leben (ja, ja, Wortman, du bist eine Ausnahme 🙂 );
– dass die Russen immer böse sind und die Amerikanier die Guten;
– und wo wir schon dabei sind: dass die Amerikaner immer die Welt retten, weil die Behörden vor Ort offenbar unfähig sind;
– dass Schwule in Serien immer mega-schwul sind;
– dauerabwesende Eltern in Teenieserien;
– dass die Figuren morgens immer perfekt gefönt und geschminkt aufwachen;
– das Biest ist blond;
– Bad-Boy-Klischee – der tätowierte, gut aussehende, knackige Kerl, der aber oft doch ein Herz aus Gold hat;
– dass die handelnden Figuren alle perfekt sind: perfekte Figur (eher noch unterernährt), perfekte Frisur, perfekt geschminkt etc.;
– wenn die Mädels in den Serien ausgehen, dann nur in Highheels, die so hoch sind, dass man darin sicher nicht einen Abend lang stehen oder tanzen kann; und natürlich geht man in Highheels auch stundenlang einkaufen …;
– dass es auf verlassenen Raumschiffen oder Planeten immer ein Monster gibt, das die Crew eines vorbeikommenden Raumschiffs natürlich mit an Bord nimmt und dann nicht los wird;
– dass der Held/die Heldin schon nach vier Wochen Training eine perfekte Kampfmaschine ist – und natürlich alle Gegner plattmacht, selbst wenn die seit Jahren nichts anderes getan haben, als zu trainieren;
– wenn der Protagonist von mehreren Gegnern umgeben ist, werden diese ihn nacheinander angreifen und nicht gleichzeitig;
– wenn jemand mit einem Auto verfolgt wird, kommt er nie auf die Idee, sich auf den Bürgersteig zu flüchten;
– alle Polizisten sind verkrachte Existenzen und haben mindestens eine zerbrochene Ehe hinter sich und natürlich ein schlechtes Verhältnis zu ihren Kindern;
– in amerikanischen Krankenhäusern liegt immer nur eine Person in einem relativ geschmackvoll gestalteten Raum;
– wird jemand beim Fremdgehen ertappt, sagt er mit tödlicher Sicherheit: „Es ist nicht so, wie du denkst!“;
– Nerds sind immer hässliche Brillenträger;
– „Ich hasse dich!“, sagt mit tödlicher Sicherheit jeder Teenager in Serien mal zu seinen Eltern;
– wenn jemand/ein Polizist angeschossen wird, kann er noch einen halben Marathon laufen, um den Verbrecher dingfest zu machen.

Mehr fallen mir spontan nicht. Ggf. werde ich noch welche ergänzen. 😉