Serienmittwoch #94.


Wir nähern uns mit großen Schritten der 100. Mittwochsfrage!

Alte Serien feat. neue Serien. Welche Serien findet ihr besser: die Serien von früher oder die Serien, die ihr heute guckt?

Das ist insofern eine schwierige Frage, da ich erst einmal darüber nachgrübeln muss, was ich mir früher angeschaut habe … und überhaupt: Was fällt in die Kategorie „früher“? Die Serien, die ich mir in der Kindheit oder als Teenager angeschaut habe? Oder Serien, die in den Neunzigern im TV liefen oder Anfang des 20. Jahrhunderts? Das Fernsehen ist so schnelllebig geworden und heute deutlich vielfältiger als noch vor 15 Jahren …
Meine Antwort muss zwangsläufig lauten: Natürlich finde ich – wenn ich es jetzt einmal verallgemeinern müsste – die Serien von heute besser – spannender, actionreicher, tiefgehender, berührender.
Woran das liegt? Die technischen Möglichkeiten haben sich weiterentwickelt – im Bereich Special Effects sind Dinge machbar, die früher undenkbar waren. Das Storytelling hat sich deutlich verändert; Serien bieten nicht nur den obligatorischen „Case of the week“, sondern (daneben) einen übergreifenden Handlungsbogen und komplexe Handlungsstränge. Viel stärker als früher fließen heute politische, gesellschaftliche oder soziale Fragen in die Serien ein. Und ich würde auch sagen, dass die handelnden Figuren facettenreicher geworden, mehr Tiefgang bekommen und weniger stereotyp sind als früher (wobei es immer noch genügend klischeehafte Figuren gibt – gerade bei Teenieserien).
Aber das sind natürlich Verallgemeinerungen, die nicht auf alle neuen/aktuellen Serien zutreffen.

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