Montagsfrage.

Montagsfrage
Da mein Internet zu Hause immer noch nicht funktioniert, kommt meine Antwort auf die heutige Montagsfrage aus dem Büro – aber sagt’s nicht meinem Chef. 😉

Falls du dir ein Jahresziel gesetzt hast, wie viele Bücher davon hast du bereits geschafft?

Sorry, wenn ich jetzt einmal ganz offen bin, aber ich bin gerade in der richtigen Stimmung: Wenn ich diese Frage lese, bekomme ich Ausschlag. Ehrlich. Ich lese Bücher, weil ich Lust darauf bzw. daran habe. Dicke Bücher, dünne Bücher, Bücher, die auf den Bestsellerlisten stehen, und solche, die es nie dorthin schaffen werden … Und ich lese so oft und so viel, wie ich Zeit und Lust habe.
Was ich aber nicht tue: mir Leseziele setzen. Lesen sollte Spaß machen – und ich sollte nicht lesen, um irgendwelche Ziele zu erreichen oder Leute mit meiner Megaliste zu beeindrucken. Lesen sollte keine Leistung werden, mit deren Hilfe ich mich mit anderen messe (und seien wir ehrlich: Darum geht es doch vielen) – wir sehen uns doch alle tagtäglich gezwungen, mit anderen zu konkurrieren. Im Job, an der Uni, in der Schule. Wollen wir diesen Leistungsdruck wirklich auch noch in unser Privatleben hineintragen? Lesen ist doch Genuss. Und einige Leute haben eben mehr Zeit dafür als andere. Und das ist völlig okay.

So, nachdem ich mir Luft gemacht habe, kann die Woche beginnen. 😉

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Buch-Date #7: Die Auflösung.

Es ist wieder so weit: Heute gehen die Rezensionen des 7. Buch-Dates online! Von meiner Seite aus noch einmal ein riesiges Dankeschön an Zeilenende und wortgeflumselkritzelkram, die diese Aktion wieder organisiert haben. Ich durfte der ScreenQueen drei Empfehlungen machen und bin schon sehr gespannt, auf welchen Buchtitel ihre Wahl gefallen ist.
Ich selbst bekam vier (!) ziemlich geniale Empfehlungen von vro jongliert, die ich am liebsten alle gelesen hätte:

Michael Böhm, Herrn Petermanns unbedingter Wunsch nach Ruhe
Agatha Christie, Das fehlende Glied in der Kette
Andrea Camilleri, Die Form des Wassers
Leonie Swann, Glennkill

Meine Wahl ist – tata! – auf Das fehlende Glied von Agatha Christie gefallen. Ich habe einfach eine große Schwäche für (historische) Krimis. In meinen Teeniejahren habe ich die Krimis von Edgar Wallace verschlungen (in irgendeinem Karton fliegen vermutlich noch zwanzig oder mehr rote Krimis herum), aber von der Grande Dame Agatha Christi habe ich bislang noch nichts gelesen, wenn ich auch zahlreiche Verfilmungen kenne. Und was liegt da näher, als mit ihrem allerersten Krimi einzusteigen?! Deshalb hier meine Rezension des Buches:

+ + + + +

Das fehlende Glied in der KetteEngland, 1917: Arthur Hastings wird nach einer Verwundung von der Front nach Hause geschickt, wo er auf seinen alten Bekannten John Cavendish trifft. Dieser lädt ihn nach Styles ein, das Landgut seiner Stiefmutter, Mrs Emily Inglethorp. Dort leben in den Wirren des Ersten Weltkrieges eine ganze Reihe von Verwandten: John Cavendish und seine Frau Mary, Lawrence, der jüngere Stiefsohn von Emily Inglethorp, Cynthia, die Tochter verstorbener Freunde, und Evelyn Howard, Haushälterin und Faktotum der Familie.
Hastings bemerkt schon kurz nach Eintreffen Spannungen. Emily Inglethorp hat bereits nach kurzer Bekanntschaft den deutlich jüngeren Alfred geheirtat, der – da sind sich alle sicher – es doch nur auf das Geld der alten Dame abgesehen hat. Der Verdacht erhärtet sich, als die wohlhabende Mrs Inglethorp kurz nach Hastings‘ Ankunft vergiftet aufgefunden wird.
Doch wer steckt wirklich hinter dem Mord?

Meine Rezension zum Buch findet ihr hier: Chridhe.

Montagsfrage.

Montagsfrage
Neue Woche, neues Glück. Mmpf, wer’s glaubt, wird selig. Allerdings sind es nur noch zweieinhalb Wochen bis zum Urlaub, das ist doch auch schon mal was … 😉 Wenn ich Ende dieser Woche den „Zahnarzt-Berg“ bestiegen habe, geht’s definitiv mit Rückenwind Richtung Ziel.
Aber zum Start der Woche erst einmal das Wichtigste: die Montagsfrage. Die in dieser Woche von Sven kommt – wer auch immer Sven ist. Macht es doch wie ich: Surft erst einmal bei ihm vorbei und lernt seinen Blog kennen.

Hast du eine Lieblingsbuchhandlung? Was gefällt dir daran besonders gut?

Tja, was soll ich sagen: Ich schimpfe zwar gern über ihn, aber meine Bücher kaufe ich zu 99 % am Amazonas. Ja, ich weiß, wir sollten den stationären Buchhandel unterstützen, vor allem, da es hier vor Ort tatsächlich noch eine Buchhandlung gibt. Aber ihr wisst ja, wie das ist: Morgens, wenn ich zur Arbeit fahre, ist der Laden noch dicht, und wenn ich Feierabend mache, müsste ich noch einen Parkplatz suchen und hinlaufen. Und da ich oft Bücher kaufe, die aktuell nicht auf den Bestsellerlisten stehen, müsste ich das Ganze sogar zweimal machen, weil man mir das Buch dann erst bestellen müsste … Ich habe zwar ein schlechtes Gewissen, aber das redet noch nicht so laut auf mich ein, dass ich an meinem Kaufverhalten etwas ändern würde. Es ist einfach zu praktisch, das Buchpaket direkt an den Schreibtisch geliefert zu bekommen.
Meine englischsprachigen E-Books habe ich früher teilweise auch über einen anderen US-Anbieter gekauft, aber der hat mittlerweile pleite gemacht, sodass ich auch meine fremdsprachigen Titel zu 99 % bei den Amazoniern erwerbe. Die restlichen 1 % kaufe ich bei eBook.de. Aber in einer Buchhandlung selbst habe ich noch nie ein E-Book gekauft. Ich wüsste ehrlich gesagt auch gar nicht, wie das geht. Kann mich hier jemand aufklären? Lässt man das schlicht an eine E-Mail-Anschrift liefern? Oder muss man seinen Reader wirklich dabeihaben?

Was ist mit euch? Unterstützt ihr die Buchhändler vor Ort?

Lesestoff.

TuranoJen Turano: Behind the Scenes (Apart from the Crowd #1). New York, 1883: Seit sechs Jahren versucht Permilia Griswolds Stiefmutter bereits, die junge Frau in die gute Gesellschaft einzuführen und einen geeigneten Mann für sie zu finden. Vergebens. Doch Permilia hat sich auch mittlerweile mit ihrem Mauerblümchen-Dasein abgefunden. Und nutzt die Tatsache, dass man ihr auf Bällen keine Aufmerksamkeit schenkt, um unter einem Pseudonym spitzzüngige Kolumnen für die New York Sun zu verfassen.
Obwohl er der Besitzer eines großen Kaufhauses ist, genießt Asher Rutherford weiterhin Ansehen bei den Oberen Zehntausend der Stadt. Mehr als nur eine Mutter wünscht sich ihn als Mann für ihre Tochter. Was niemand weiß: Die Geldnot seiner Familie war der eigentliche Grund, warum aus einem gelangweilten Gentleman ein erfolgreicher Geschäftsmann wurde.
Als Permilia Zeuge einer tödlichen Verschwörung gegen Asher wird, ist sie fest entschlossen, ihn zu warnen. Doch leider schenkt der junge Mann ihr keinen Glauben, und sie beschließt, die Angelegenheit selbst in die Hand zu nehmen – ohne sich bewusst zu sein, dass sie sich damit selbst in Gefahr begibt …

Meine Rezension zum Buch findet ihr hier: Chridhe.

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG.


Heute hat Gorana wieder eine der Aufgaben für uns, bei denen ich ihr am liebsten zurufen würde: WAS?! NUR FÜNF?! Denn heute möchte sie von uns wissen, welches unsere liebsten literarischen Figuren sind – menschlich oder nicht menschlich.

Die 5 besten Buchfiguren

Die Reihenfolge ist vollkommen willkürlich. Und die Liste ständig im Wandel:

1. Francis Ackerman jr.
Ich hätte nie gedacht, dass mal ein Serienmörder auf einer solchen Liste landen würde. Aber ich habe einfach eine Schwäche für Redemption-Storys und für überaus … einfallsreiche Figuren.

2. Phèdre nó Delaunay
Die weibliche Hauptfigur der „Kushiel“-Reihe. An ihr schätze ich Einfallsreichtum, Opferbereitschaft, Mut und ihr großes Herz.

3. Elizabeth Bennet
Eine junge Frau, die sich in einer Zeit, als Frauen nur eines mit ihrem Leben anfangen konnten (heiraten und Kinder kriegen), entschied, sich nicht den Erwartungen der Gesellschaft zu beugen, sondern auf ihr Herz zu hören – und natürlich von ihrer Schöpferin Jane Austen mit einem großartigen Ehemann „belohnt“ wird (Stolz und Vorurteil).

4. Darrow
Der Protagonist aus der „Red Rising“-Trilogie. Mutig, opferbereit, einfallsreich (I sense a theme …), aber auch immer bereit, seinen (ehemaligen) Freunden noch eine Chance zu geben – selbst wenn sie ihn schon einmal enttäuscht haben.

5. Mark Whatney
Der Marsianer: Ein Wissenschaftler/Astronaut bleibt allein auf dem Mars zurück und muss sich monatelang sein Überleben „macgyvern“ – dass er hier nie aufgibt und bei allem auch seinen Humor nicht verliert, beeindruckt mich zutiefst.

Montagsfrage.

Ende dieser Woche beginnt bereits der Dezember … Wahnsinn, oder? Wie weit seid ihr bereits mit den Geschenken? Mit der Deko? Ich habe für die Wochen bis Weihnachten bereits „Überstunden-Frei-Tage“ eingereicht, sodass die Arbeitswoche im Advent bei mir nur 4 Tage hat bzw. ich immer ein langes Wochenende habe. So kann auch ich mal gemütlich shoppen gehen …

Wir hatten gerade den 1. Advent, hast du schon Bücher auf deinem Weihnachtswunschzettel, und wenn ja, welche?

Ähm, wahrscheinlich beginnt jeder seinen heutigen Beitrag mit dieser Info, aber: Nein, der 1. Advent ist erst am kommenden Sonntag. In diesem Jahr beginnt der Advent außergewöhnlich spät und der 4. Advent fällt sogar auf Heiligabend. Oder umgekehrt: Heiligabend fällt sogar auf den 4. Advent.
Nachdem ich das jetzt „aus den Füßen“ habe, hier meine Antwort: Meine Buch-Wunschliste auf Amazon ist leider zu umfangreich, um sie hier zu posten. Aber ich kann ja mal einige der für mich wichtigsten Titel erwähnen:

Steven Jay Schneider: 1001 Filme, die Sie sehen sollten, bevor das Leben vorbei ist.
Stephen King: Sleeping Beauties und Menschenjagd
Sergej Lukianenko: Quazi
Robert McCammon: Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal
Dorothy Parker: Denn mein Herz ist frisch gebrochen (Gedichte)
Tad Williams: Otherland 1-4
Timothy Snyder: Über Tyrannei: Zwanzig Lektionen für den Widerstand
Und wenn mir jemand eines der noch fehlenden Bücher aus der Sharpe-Reihe von Bernard Cornwell schenken würde, hätte ich da auch nichts dagegen. 🙂

Wie sieht es bei euch aus? Welche Bücher wünscht ihr euch zu Weihnachten? Muss ich meine Wunschliste vielleicht noch verlängern?

Lesestoff.

Ethan Cross
Ethan Cross: Ich bin der Zorn (Shepherd #4). In der hochmodernen Strafanstalt Foxbury Correctional Treatment Facility in Arizona kommt es zu einem blutigen Amoklauf, als einer der Wärter scheinbar wahllos vier Insassen erschießt und dann selbst Opfer eines Bombenanschlags wird.
Das ruft Bundesermittler Marcus Williams und die Shepherds auf den Plan. Rasch findet er heraus, dass der Wärter von einem psychopathischen Killer erpresst wurde, der sich selbst Judas nennt und die Ehefrau sowie den Sohn des Wärters entführt hat. Um die Identität des Judas-Killers aufzudecken, tut Marcus sich erneut mit seinem Bruder Francis Ackerman jr. zusammen, dem berüchtigtsten Serienkiller der Gegenwart: Marcus ermittelt außerhalb der Gefängnismauern, Ackerman jr. undercover unter den Häftlingen.
Was beide nicht ahnen: Der Judas-Killer verfolgt weitaus größere Ziele als nur ein paar Morde …

Mein liebster Serienmörder ist zurück! Meine Rezension zum Buch findet ihr hier: Chridhe. Da der nächste Shepherd-Roman erst am 23. Februar 2018 auf Deutsch erscheint („Ich bin der Hass“), gehe ich jetzt auf Ackerman-Entzug und muss tatsächlich mal was anderes lesen. 🙂

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG.


Habe die Beschlusskonferenz von gestern gut hinter mich gebracht – und mit einer Endzeit von 18 Uhr lagen wir wirklich gut im Zeitplan (der eigentlich um 16:30 Uhr endete). Allerdings habe ich heute Nacht gefühlt nur von Erscheinungsterminen und Kalkulationen und „Mmh, sollte ich das lieber in die 2019er-Liste verschieben“ geträumt … 😎

Bevor ich jetzt die zu prüfenden Manuskripte in Angriff nehme und Korrekturfahnen durchsehe, erst noch die wichtigste Aufgabe dieses Tages: Goranas Die 5 BESTEN am DONNERSTAG:

Die 5 besten Buchautoren

Für einen Buchmenschen bzw. eine Leseratte eine wirklich knifflige Frage … Es gibt ja so viele großartige Schriftsteller und erfahrungsgemäß ändert sich ja auch der literarische Geschmack mit der Zeit. Ich versuche mich mal an einer möglichst zeitlosen Liste:

1. Jane Austen
Jane Austen begeistert mich bereits seit über 30 Jahren und ihr „Stolz und Vorurteil“ ist meine persönliches Heilmittel gegen Erkältungen und depressive Stimmungen. Ich bewundere zutiefst, wie es ihr schon vor über 200 Jahren gelungen ist, in die menschliche Psyche hineinzuschauen.

2. William Shakespeare
(Nicht nur) Seine Komödien gehören für mich zum Besten, das jemals verfasst wurde. Und auch für ihn gilt das, was für Jane A. klingt: Sein Einblick in die menschlichen Untiefen bewegt mich ungemeint. Und neidisch bin ich auch. Und wenn ich dann noch an seine Sonette denke – meine Güte, dieser Mensch konnte dichten!

3. Bernard Cornwell
Mein Lieblingsautor im Genre der historischen Romane. Mein lernt unglaublich viel über die englische/britische Geschichte. Und seinen Sharpe liebe ich auch seit fast 30 Jahren …

4. Gabriel García Márquez
Er ist steht stellvertretend für all die großartigen Schriftsteller Lateinamerikas. Sein Buch „Hundert Jahre Einsamkeit“ gehört für mich seit ewigen Zeiten zu den besten Büchern, die jemals verfasst wurden.

5. Justin Cronin
Ein aktueller Autor, der sich mit vielen anderen um den 5. Platz streitet. Seine Übergang-Reihe würde ich definitiv mit auf eine einsame Insel nehmen. Ich habe eine große Schwäche für Autoren, die mich darüber nachdenken lassen, wie sich die Menschheit wohl nach einer globalen Katastrophe entwickeln könnte.

J. R. R. Tolkien, Thomas Mann, Karl May, Emily Bronte, Erich Kästner, Astrid Lindgren und unzählige mehr hätte ich jetzt auch noch nennen können, aber ich durfte ja nur 5 angeben … 😉

Montagsfrage.

Meine Woche beginnt leider mit einer Beerdigung in Essen – ich wäre lieber arbeiten gegangen, als mitanzusehen, wie eine Freundin heute Abschied von ihrer Mutter nimmt …  😢

Da ich nicht weiß, wann ich heute Abend zurück sein werde, hier schon früh meine Antwort auf die dieswöchige Montagsfrage:

Besitzt du Merchandise zu bestimmten Buchreihen, z. B. Lesezeichen, Tassen, Kunstdrucke?

Nein, dafür bin ich wahrscheinlich zu alt. Merchandize zu Bücher, die ich gern gelesen habe (z. B. den Büchern von Gabriel Garcia Márquéz oder Julie Kagawa oder auch die Red-Rising-Trilogie hier im Sommer oder die Shepherd-Reihe von Ethan Cross, die mich gerade begeistert), gibt es entweder nicht, oder sie übt keine Anziehungskraft auf mich aus. Interessiert mich schlicht nicht. Eine Verfilmung: Her damit! Aber was soll ich mit Lesezeichen, Postkarten oder Kunstdrucken?! Dann doch lieber mein Geld in neue Bücher selbst investieren … 😉

Was ist mit euch: Besitzt ihr Tassen? Poster? Funko-Pop-Figuren?

Lesestoff.

Ethan Cross: Ich bin der Schmerz (Shepherd #3). Die Medien nennen ihn den „Anstifter“, und das Spiel, das er spielt, ist besonders perfide: Zuerst entführt er die Familie eines unbescholtenen Mannes, bevor er diesem befiehlt, einen anderen Menschen zu töten. Weigert sich der Erpresste, werden seine Lieben zerstückelt, begeht er die Untat, erhält er seine Familie wohlbehalten zurück. Nur die Shepherd Organization kann den Killer zur Strecke bringen.
Auf der Jagd erhalten Marcus Williams und sein Team Hilfe von Marcus‘ Bruder, dem Serienkiller Francis Ackerman jr. Marcus und Francis sind besonders motiviert, den Verbrecher zur Strecke zu bringen, denn hinter dem mysteriösen Anstifter verbirgt sich ihr Vater. Der, der Francis zu dem gemacht hat, was er ist: ein seelenloser Serienkiller …

Meine Rezension zu diesem Buch findet ihr hier: Chridhe.