Aequitas et Veritas

Zwischendurchgedanken


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Montagsfrage.


Ich hoffe, ihr hattet ein schönes Wochenende! Vor allem ein sonniges … buchiges. 😉

Svenja will in dieser Woche in ihrer Montagsfrage wissen:

Gerade wurde der Literaturnobelpreis verliehen. Wem würdet ihr persönlich den Literaturnobelpreis verleihen?

Puh, eine schwierige Frage. Ich würde jemanden auswählen, dessen Bücher mehr bewirken sollen, als nur zu unterhalten. Jemanden, der ein klares Anliegen verfolgt – gesellschaftlich, politisch. Der Dinge kritisch beleuchtet und mich durch seine Bücher dazu bringt, über Entwicklungen in unserer Gesellschaft bzw. auf dieser Welt nachzudenken. Jemanden, der schon lange schreibt und dessen Bücher vielleicht sogar schon mehr als nur eine Generation erreicht haben. Und damit fällt meine Wahl auf – tuschMargaret Atwood.
Dass sie am Wochenende des Friedenspreis des Deutschen Buchhandels bekommen hat, zeigt, dass ich nicht die Einzige bin, die diese Autorin auf dem Schirm hat bzw. die die Auffassung vertritt, dass sie uns als kritische Betrachterin und Mahnerin etwas zu sagen hat. Vor allem ihr Buch „Der Report der Magd“, der im Original unter dem Titel „The Handmaid’s Tale“ und auch als ausgezeichnete TV-Serie zu sehen war bzw. in wenigen Wochen in Deutschland zu sehen sein wird, hat mich schon in den Neunzigern sehr berührt. Und wenn ich mir anschaue, wie in den USA gerade die Rechte von Frauen durch Männer beschnitten wären, ist dieses Buch traurigerweise sehr aktuell.

Wem würdet ihr den Literaturnobelpreis verleihen?

PS: Ich merke gerade, dass dies meine 150. Montagsfrage ist. *Konfetti werf* Danke, an dieser Stelle, für all Deine Mühe, Svenja!

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Buch-Date #6 – Die Auflösung.

Es ist wieder so weit: Heute gehen die Rezensionen des 6. Buch-Dates online! Von meiner Seite aus noch einmal ein riesiges Dankeschön an Zeilenende und wortgeflumselkritzelkram, die diese Aktion wieder organisiert haben. Ich durfte Vro jongliert drei Empfehlungen machen und bin schon sehr gespannt, auf welchen Buchtitel ihre Wahl gefallen ist.
Ich selbst bekam Empfehlungen – sogar vier an der Zahl! – von Zeilenende, was mich ja ein bisschen eingeschüchtert hat, weil ich weiß, dass unsere literarischen Vorlieben sich deutlich voneinander unterscheiden *hüstel*. Aber seine Empfehlungen stellten sich als so genial heraus, dass ich am liebsten alles gelesen hätte:

Der Rubin im Rauch von Philip Pullman
Das Kartengeheimnis von Jostein Gaarder
Die große Wörterfabrik von Agnès de Lestrade und Valeria Docampo
Starship Troopers von Robert Heinlein

Meine Wahl ist – tata! – auf Der Rubin im Rauch gefallen. Zum einen, weil ich eine Schwäche für historische Krimis habe, zum anderen, weil dieses Buch schon ewig auf meinem SUB lag und ich die Chance nutzen wollte, diesen ein bisschen abzuarbeiten. Deshalb hier meine Rezension des Buches:

+ + + +

Philip Pulman: Der Rubin im Rauch (Sally Lockhart #1). London, Oktober 1872: Die 16-jährige Sally erhält nach dem Tod ihres Vaters einen geheimnisvollen Brief. Der Schiffsmakler hatte vermutet, dass es bei den Chinageschäften seines Partners nicht mit rechten Dingen zugeht, und war nach Asien gereist, um Nachforschungen anzustellen. Auf dem Rückweg war er dann beim Untergang seines Schiffes ums Leben gekommen. Aber nicht, ohne Sally noch eine Nachricht zukommen zu lassen, der sie vor den Sieben Wohltaten warnt und auf einen Mann namens Marchbanks hinweist.
Bei ihren Nachforschungen stößt sie auf immer neue Rätsel. Ein Kollege ihres Vaters erleidet einen Herzinfarkt, als sie sich nach den Sieben Wohltaten erkundigt, und auch Major Marchbanks, den sie ausfindig machen kann, scheint Todesangst zu haben. Er übergibt ihr ein Tagebuch, mit dem Hinweis, dass sie darin alle Antworten finden wird.
Sally ahnt nicht, dass sie in Mrs Holland, der Besitzerin einer „Pension“ und der Kopf einer Verbrecherorganisation, eine äußerst gefährliche Feindin hat. Unterstützung findet sie bei ihrer Suche bei dem jungen Fotografen Frederick. Bei ihm und seiner Schwester kommt sie unter, als sie vor ihrer lieblosen Tante flüchtet, die es nur auf ihr Erbe abgesehen hat. Auch Jim, der Botenjunge der Schiffsgesellschaft, deren Miteigentümer ihr Vater war, hilft ihr. Doch auch ihre Freunde können nicht verhindern, dass ihr das Tagebuch gestohlen wir. Nun bleibt Sally nur der mysteriöse Hinweis, dass irgendwo ein Schatz versteckt ist, der ihr zusteht – ein Rubin. Gemeinsam mit ihren Freunden macht sie sich auf die Suche nach dem kostbaren Edelstein, begleitet von der Ahnung, dass ein immer wiederkehrender Albtraum die Lösung für alle ihre Fragen birgt …

Weiter geht’s wie üblich hier: Chridhe.


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Montagsfrage.


Noch noch zwei Tage bis zur Frankfurter Buchmesse! Ich habe schon eine kurze Liste (wir wollen es ja nicht übertreiben) all der Bücher und Kalender zusammengestellt, die ich zu Messerabatt bestellen will. Darunter übrigens auch die illustrierte Ausgabe von „Der Herr der Ringe„, die ich mir auf der Messe einmal anschauen will … Ich muss ja wissen, ob sie diese finanzielle Ausgabe lohnt. Wonach haltet ihr auf der Messe Ausschau?

Aber natürlich fange ich die Woche erst einmal mit Svenjas Montagsfrage an:

Wie viel bedeuten euch beim Bloggen über Bücher die Zahlen? Follower, Likes, Shares – macht ihr euch etwas daraus?

Wow, eine wirklich direkte Frage. Die eine direkte Antwort verdient: Natürlich bedeuten mir Follower oder Likes etwas. Und wer jetzt etwas anderes antwortet, lügt oder ist nicht ehrlich zu sich selbst, möchte ich mal behaupten. Die Follower oder Likes oder Shares sind nicht der primäre Grund, aus dem ich Buchrezensionen verfasse oder andere Beiträge auf Aequitas et Veritas und Chridhe, aber ich freue mich über jeden Follower, der dazustößt, und über jedes Like, jeden Kommentar, den jemand hinterlässt. Es ist doch schön zu wissen, dass jemand die Beiträge, die man verfasst, auch liest; und wenn er/sie diese dann auch so gut findet, dass er/sie den Artikel mit einem Like „belohnt“ oder sogar teilt, noch besser. Oder?

Was ich aber auch keinen Fall möchte: Artikel abfassen, um Likes oder Shares oder Follower zu bekommen. Ich will eigentlich meine beiden Blogs in erster Linie dazu nutzen, um mir Dinge von der Seele zu reden, die Bücher festzuhalten, die ich gelesen habe, und meinen Eindruck davon, oder von tollen Dingen erzählen, die ich erlebt habe … Sobald es mir aber in erster Linie um Follower oder Likes ginge, wäre das für mich ein Zeichen, dass ich mich verbiege, um jemandem zu gefallen – jemandem, den ich im Normalfall noch nicht einmal persönlich kenne! Und so möchte ich nicht leben.

Wie ist das bei euch: Welche Bedeutung haben für euch Follower, Likes und Shares?


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Lesestoff.

PaigeSabrina Paige: Her Bodyguard. Alexandra ist die Tochter des Königs von Protrovia – aber sie liebt Partys und Alkoholexzesse mehr als ihre Aufgaben als Prinzessin. Keiner ihrer Bodyguards hat es bislang mehr als 18 Tage mit ihr ausgehalten. Da bittet ihr Bruder einen alten Armeefreund um Hilfe. Max hat Albert in Afghanistan das Leben gerettet und nimmt dessen Angebot, der Bodyguard seiner Schwester zu werden, nur zu gern an, laufen seine Eltern doch Gefahr, ihr Haus an die Bank zu verlieren.
Doch Alex macht ihm das Leben mehr als nur schwer. Unablässig versucht sie, Wege zu finden, wie sie ihm und dem Palast entkommen kann, um mit ihren Freunden zu feiern. Doch gleichzeitig fühlt sie sich immer mehr zu ihrem Bodyguard hingezogen, der sich von ihrer arroganten Art nicht einschüchtern lässt …. Alexandra ist die Tochter des Königs von Protrovia – aber sie liebt Partys und Alkoholexzesse mehr als ihre Aufgaben als Prinzessin. Keiner ihrer Bodyguards hat es bislang mehr als 18 Tage mit ihr ausgehalten. Da bittet ihr Bruder einen alten Armeefreund um Hilfe. Max hat Albert in Afghanistan das Leben gerettet und nimmt dessen Angebot, der Bodyguard seiner Schwester zu werden, nur zu gern an, laufen seine Eltern doch Gefahr, ihr Haus an die Bank zu verlieren.
Doch Alex macht ihm das Leben mehr als nur schwer. Unablässig versucht sie, Wege zu finden, wie sie ihm und dem Palast entkommen kann, um mit ihren Freunden zu feiern. Doch gleichzeitig fühlt sie sich immer mehr zu ihrem Bodyguard hingezogen, der sich von ihrer arroganten Art nicht einschüchtern lässt …

Meine Rezension findet ihr hier: Chridhe. Lesen auf eigene Gefahr. 😉


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Montagsfrage.


Ich hoffe, ihr gehört zu denjenigen, die sich um diese Uhrzeit noch einmal auf die andere Seite drehen und weiterschlafen dürfen – ich muss heute arbeiten. 🙂 Aber erfahrungsgemäß sind solche Brückentage ja relativ chillig, da es auf der Arbeit deutlich ruhiger zugeht.
Aber die Montagsfrage lasse ich mir trotzdem nicht nehmen:

Hast du bestimmte Rituale, z. B. ein bestimmtes Buch jedes Jahr zu lesen oder ein Genre zu testen, das dich eigentlich wenig anspricht, etc.?

Nein, ich habe überhaupt keine Buchrituale. Ich lese nicht ein bestimmtes Buch oder eine bestimmte Reihe jedes Jahr oder jeden Herbst. Ich wähle mein nächstes Buch aus, wie ich morgens meine Klamotten auswähle: Ich stelle mich vor mein Regal, schaue über die gelesenen und ungelesenen Bücher und höre in mich hinein, worauf ich gerade Lust habe: Auf ein richtiges Buch oder ein E-Book? Auf eines, das ich schon mal gelesen habe oder eines vom SUB? Auf einen Liebesroman, einen Krimi, Thriller, Fantasy oder SciFi? Ein Standalone oder den Teil X einer Reihe? Und da ist es mir egal, welche Jahreszeit wir haben … (okay, das ist der große Unterschied zwischen dem Auswählen des nächsten Buches und den täglichen Klamotten – bei der Kleidung hat das eine gewisse Relevanz).
Ich habe auch beim Lesen selbst keine Rituale: Ich lese nicht immer das Ende zuerst oder schaue, wie viele Seiten es hat, lese nicht immer im Wohn- oder Schlafzimmer oder auf der Terrasse, brauche nicht unbedingt eine Tasse Tee oder eine Tafel Schokolade, um mich in Lesestimmung zu bringen …

Allerdings gibt es ein Buch, das sehr häufig mit mir auf Reisen geht – es ist gewissermaßen mein vielgereistetes (ja, ich weiß, das Wort gibt es nicht wirklich) Buch: Feuer und Stein von Diana Gabaldon. Das Buch hat mich schon begleitet nach: Deutschland, USA, Irland, Schottland (duh!), Norwegen, China …

Wie ist das bei euch: Habt ihr Leserituale?


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Lesestoff.

Cronin Der UebergangJustin Cronin: Der Übergang (Passage-Trilogie #1). Amy Harper Bellafonte ist gerade einmal sechs Jahre alt, als sie von ihrer überforderten alleinerziehenden Mutter – einer Prostituierten – in einem Nonnenkloster zurückgelassen wird. Schon bald darauf wird Amy jedoch von dem FBI-Agenten Brad Wolgast und seinem Kollegen Doyle entführt, die sie zu einer abgeschiedenen militärischen Forschungseinrichtung in Colorado bringen. Hier soll Amy, die besondere Fähigkeiten zu besitzen scheint, an einer streng geheimen medizinischen Versuchsreihe teilnehmen, die nichts Geringeres zum Ziel hat, als die Menschen mithilfe eines mysteriösen Virus unsterblich zu machen. Doch dann gerät das Experiment außer Kontrolle, und in rasender Geschwindigkeit breitet sich eine Welle der Zerstörung und Gewalt über den amerikanischen Kontinent aus, die die gesamte Menschheit zu vernichten droht.
Von schweren Gewissensbissen geplagt, das wehrlose Mädchen einem grausamen Menschenversuch ausgeliefert zu haben, gelingt es Wolgast, Amy in letzter Sekunde zu befreien und mit ihr in die Wälder zu fliehen. Doch als Wolgast als Folge einer Strahlenerkankung stirbt, verliert sich Amys Spur in den Wirren der Apokalypse um sie herum.
Erst später, viele Jahrzehnte später, taucht Amy wieder auf. Sie steht eines Tages vor den hermetisch abgeschirmten Toren einer Kolonie weniger Überlebender des fatalen Desasters. Die Kolonisten begegnen ihr, der geheimnisvollen Fremden, die erst etwa fünfzehn Jahre zu sein scheint, mit Misstrauen. Bis eine Handvoll von ihnen begreift, dass Amy vielleicht die Einzige ist, die die Menschheit noch retten kann.

Meine Rezension dieses ReReads findet ihr wie üblich hier: Chridhe.


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Montagsfrage.


Nach diesem Wochenende Sonntag bin ich schon beinahe froh, wieder auf die Arbeit zu gehen. Wobei: Wir wissen ja, worüber heute alle reden werden: über die Idioten, die Deutschland wieder den Deutschen zurückgeben wollen und die nicht an die globale Erwärmung glauben: Die Aussagen des Weltklimarats (IPCC), dass Klimaänderungen vorwiegend menschengemacht seien, sind wissenschaftlich nicht gesichert (Zitat Wahlprogramm). Mit eurer Entscheidung für diese Alternative für Dummheit habt ihr endgültig das Recht verspielt, über die Amerikaner herzuziehen …

Argh, dann doch lieber zu etwas Erfreulichem: der Montagsfrage!

Habt ihr bestimmte Angewohnheiten beim Lesen?

Nein, eigentlich nicht. Also, ich lese jetzt nicht immer nur an einem bestimmten Ort (vorwiegend aber im Bett) oder trinke dabei immer eine Tasse Tee. 🙂
Wenn ich ein E-Book auf dem Tablet lese, markiere ich mir farbliche immer bestimmte Passagen, in denen eine Figur gut charakterisiert wird. Das hilft mir später dabei, eine Rezi zu erstellen. Oder ich mache mir elektronische Notizen im Dokument, um spontane Eindrücke festzuhalten; ebenfalls für die Rezi. Das Gleiche könnte ich natürlich auch bei „richtigen“ Büchern machen – mithilfe von Post-its oder kleinen Zetteln. Witzigerweise bin ich aber dort zu faul dafür, und das, obwohl mir mal eine Freundin kleine metallene Lesezeichen geschenkt hat, die mir beim Markieren relevanter Passagen helfen würden. Vielleicht könnte ich hier noch erwähnen, dass ich bei richtigen Büchern dazu neige, so ziemlich alles als Lesezeichen zu verwenden, was mir in die Finger kommt: Postkarten, Einkaufszettel, Kassenbons, Bonbonpapier …

Okay, eine Sache tue ich doch manchmal: Bei Liebesromane lese ich den Schluss. Ich will wissen, ob das Buch ein Happy End hat, denn ich hasse nichts mehr, als Stunden mit einem Buch (Film) zuzubringen, mit den Figuren mitzuleiden – und dann zu erleben, dass am Ende einer von beiden stirbt oder eine so gravierende Fehlentscheidung trifft, dass sie getrennte Wege gehen.

Was ist mit euch: Welche Angewohnheiten habt ihr beim Lesen?


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Lesestoff.

Sabrina Paige: Prince Albert. Belle Kensington hat zwei Jahre für eine Wohltätigkeitsorganisation in Afrika verbracht. Jetzt ist sie in die USA zurückgekehrt, um ihren langjährigen Verlobten zu heiraten. Doch kurz vor der Hochzeit erfährt sie, dass dieser schon seit einer Weile eine Affäre mit ihrer Trauzeugin hat, und ergreift die Flucht. In dieser Situation läuft sie einem gutaussehenden Unbekannten über den Weg, mit dem sie sich betrinkt – und den sie spontan heiratet.
Ein Jahr später reist sie nach Protrovia, wo sie erfährt, dass ihre verwitwete Mutter plant, den dortigen König zu heiraten. Noch überraschter ist sie, als sie erfährt, dass ihr zukünftiger Stiefbruder – der Kronprinz – kein Geringerer ist als ihr unbekannter Ehemann, den sie seit damals nicht mehr gesehen hat.
Prinz Albert ist ein berüchtigter Playboy, der seine Freiheit und die Frauen liebt. Doch als er feststellt, als es sich bei seiner konservativen Stiefschwester, die ihre Zeit lieber mit Charitys in Afrika verbringt als im Luxus des Königshofs, um die Unbekannte handelt, die er vor einem Jahr in Las Vegas geheiratet hat, beschließt er, die Gelegenheit zu nutzen und seine Frau zu verführen …

Meine Rezension findet ihr wie immer hier: Chridhe. Lesen auf eigene Gefahr!