Lesestoff.

Scarrow
Simon Scarrow: Im Zeichen des Adlers (Rom-Serie #1). Rom, Anno Domini 42: Kaiser Claudius gewährt seinem Leibsklaven Cato die lang ersehnte Freiheit. Doch im Gegenzug muss sich der hochgebildete, jedoch kämpferisch völlig unerfahrene junge Mann zu zwanzig Jahren Dienst in der römischen Armee verpflichten. Kurz darauf befiehlt der Imperator das gefährlichste aller militärischen Abenteuer, an dem einst sogar Cäsar scheiterte: die Eroberung Britanniens. Cato steht auf der Insel aber nicht nur den wildesten Barbarenhorden gegenüber – auf direkten kaiserlichen Befehl muss er sich in einem tödlichen Netz aus Intrigen und Verschwörungen bewähren …

Meine Rezension zu diesem historischen Roman findet ihr hier: Chridhe.

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Serienmittwoch #110.


Wir haben schon die 110. Frage zum Serienmittwoch erreicht! Wahnsinn, oder? Ein herzliches Dankeschön noch mal an Corly, dass sie sich so viel Mühe macht und sich so viele kreative Fragen und Aufgaben ausdenkt!
Heute geht es um:

Ewig lange Serien: gut oder schlecht?

Meine Antwort: Kommt drauf an. 😉 Bei einigen schon über einen längeren Zeitraum laufenden Serien habe ich auch in Staffel 1 nicht eingeschaltet oder gleich ausgeschaltet, z. B. Law & Order. Bei anderen schon seit längerer Zeit laufenden Serien war ich schon in Staffel 1 dabei: NCIS (15 Staffeln), CSI (15 Staffeln), Grey’s Anatomy (14 Staffeln), Supernatural (13 Staffeln), Criminal Minds (13 Staffeln), Bones (12 Staffeln), The Big Bang Theory (11 Staffeln), JAG (10 Staffeln), Lewis (9 Staffeln), Death in Paradise (8 Staffeln) …
Ob das nun gut ist oder schlecht, hängt wirklich im Einzelfall von der Serie ab. Es gibt Serien, deren Macher sich auch in Staffel 6 oder 10 oder 14 noch gute Geschichten einfallen lassen, sodass ich gern einschalte und u. U. auch traurig bin, wenn sie enden. Dann gibt es Serien, die haben irgendwo unterwegs einen Durchhänger – Staffeln, die man am besten ignoriert, aber ich hänge so sehr an der Urgeschichte oder den Figuren, dass ich doch am Ball bleibe und hoffentlich mit weiteren guten Staffeln belohnt werde. Aber natürlich gibt es auch Serien, bei denen ich irgendwann das Gefühl hatte: Gott sei Dank ist die endlich vorbei! bzw. Macht doch endlich Schluss!

Fazit: Eine lange laufende Serie kann auch später noch packende Geschichten erzählen – und eine nur wenige Staffeln laufende Serie kann schon recht früh Grütze sein. 😉 Ich gebe einer neuen Serie meist mindestens zwischen 1 und 4 Folgen, um mich zu begeistern, aber wenn es nicht funkt, dann schalte ich selbst dann nicht mehr ein, wenn alle anderen Serienjunkies sagen: „Die ist ja sooo toll, musst du dir unbedingt anschauen!“ und die Serie ein (langjähriger) Erfolg wird. Im Normalfall wird ja nur eine Episode pro Woche ausgestrahlt und man schaut sich die Serie häppchenweise an, sodass man oft gar nicht mitbekommt, wie viel Zeit man schon damit zugebracht hat.

Montagsfrage.

Montagsfrage
Heute mache ich einen Tag überstundenfrei – allerdings nicht, weil ich das lange Wochenende genießen will, sondern weil ich heute Nachmittag gleich zwei Arzttermine hatte, darunter einen von denen, bei denen man zwei, drei Stunden gelangweilt in einem Wartezimmer herumsitzt (ich habe mir den Lesestoff schon bereitgelegt). Seit fast 5,5 Monaten warte ich auf diesen Termin bei meinem Hautarzt, der nicht nur meine unzähligen Muttermale unter die Lupe nehmen soll, sondern mit hoffentlich hilft, meinen schlimmen Haarausfall auf die Spur zu kommen. Jetzt, wo ich nach Hause komme, kann ich euch sagen: Eine Lösung hat er nicht. Einer meiner Vorfahren (herzlichen Dank, ihr Pappnasen) hat mir offensichtlich das „Beschissene Haare“-Gen vermacht, sodass man gegen meinen Haarausfall nicht wirklich etwas machen kann

Aber erst einmal zu Buchfesserchens Montagsfrage:

Wenn du Romantik in Büchern magst, was sind für dich absolute No-Gos bei einer Liebesgeschichte?

O ja, ich liebe romantische Romane und diese No Gos gibt es tatsächlich:

1. Insta-Love:
Kaum haben sie sich zum ersten Mal gesehen, ist es gleich die große, weltbewegende Liebe. Man muss noch nicht einmal miteinander geredet haben, Hauptsache, der Blitz hat eingeschlagen.

2. Insta-Sex:
Gibt es in den expliziteren Liebesromanen: Kaum haben die beiden sich zum ersten Mal gesehen, können sie sich nur mit Mühe (oder gar nicht) davon abhalten, sich die Klamotten vom Leib zu reißen und übereinander herzufallen. Es ist, als hätten sich ihr Verstand und ihre Reife vollständig verabschiedet und nur die Hormone regieren noch. Also wirklich …

3. Missbrauch, der als Liebe verkauft wird:

Leider heutzutage in vielen Jugendromanen zu finden: Sie verliebt sich in einen Bad Boy, der sie aber wie der letzte Dreck behandelt. Aber sie lässt alles über sich ergehen, denn natürlich gibt es ja einen „guten“ Grund dafür, dass er so beschissen zu ihr ist; im Zweifelsfall eine schwierige Kindheit. Und wenn sie ihn nur lange und geduldig genug liebt und sein Verhalten erträgt, dann wird sein wahres Ich zutage treten. *kotz* Nein, keine Frau hat es verdient, sich von einem Mann (kein Mann hat es verdient, sich von einem anderen Mann/keine Frau hat es verdient, sich von einer anderen Frau etc.) derart mies behandeln zu lassen. Die Krönung dieses Elements ist im Grunde eine Vergewaltigung, während der das Opfer irgendwann entdeckt: Hey, eigentlich gefällt es mir ja doch. DAS IST KEINE LIEBE.

4. Love Triangle:
Wenn sie gut gemacht sind, dann okay, aber im Normalfall wird uns ja eine entweder Mauerblümchen- oder Superheldin-Protagonistin präsentiert, in die sich schlagartig jeder Mann verliebt, der ihr über den Weg läuft – und das endet dann in dem obligatorischen Liebesdreieck.

Ins Kino gegangen …

God's Own Country
God’s Own Country. Das Leben des 24-jährigen Johnny Saxby ist karg und einsam. Er lebt und arbeitet auf der abgelegenen Schafsfarm seiner Familie in Yorkshire. Zwischen ihm, seinem kranken Vater und der stoischen Großmutter fallen nur wenige, grobe Worte.
Um seine Frustration zu betäuben, betrinkt er sich jeden Abend im nahe gelegenen Pub und hat ab und zu unverbindlichen Sex mit jungen Männern. Als im Frühjahr der nur wenig ältere Saisonarbeiter Gheorghe aus Rumänien auf die Farm kommt, ist Johnny zunächst misstrauisch und mürrisch. Doch je mehr Zeit die beiden jungen Männer während der harten Farmarbeit miteinander verbringen, desto intensiver wird ihre Beziehung. Aus flüchtigen Blicken und Gesten werden Berührungen, bis sie in der Abgeschiedenheit eines Camps in den Hochmooren das erste Mal Sex miteinander haben.
Johnny begehrt Gheorghe aber nicht nur körperlich, er fühlt bei ihm auch eine Geborgenheit, die er zuvor nicht kannte. Doch was passiert, wenn die Saison zu Ende ist und Gheorghe zurück nach Rumänien muss?

Auf den kleinen Film „God’s Own Country“ bin ich eher zufällig gestoßen. Zunächst ließ ich ihn außer acht, da ich aufgrund des Titels hinter „God’s Own Country“ einen patriotischen amerikanischen Militärfilm vermutete oder zumindest doch einen Film, der mir das amerikanische (Hinter-)Land und seine Bewohner und ihre (Widerstands-)Kraft nahebringen sollte. Weit gefehlt. Aufmerksam wurde ich dann doch, als ich auf Vergleiche mit „Brokeback Mountain“ stieß und darauf, dass der Film zahlreiche Preise bzw. Nominierungen eingeheimst hat. Spätestens da war mir klar, dass ich es mit einem Schwulenfilm zu tun hatte, womit ich aber kein Problem habe – ein gut gemachter Film ist ein gut gemachter Film. Was nicht bedeutet, dass ich nicht bei zwei, drei Szenen große Augen und rote Ohren bekam. *hüstel*

Der Film kommt ungemein authentisch daher: Er spielt auf einer etwas abgelegenen Farm; wir bekommen ein erstaunlich gutes Bild von der Arbeit auf dem Hof, harter Arbeit, vom Dreck/Mist, Tod, Krankheit, Geburten … Obwohl der Film in Yorkshire spielt und eine Liebesgeschichte ist, sehen wir hier keine romantischen grünen Hügel und blauen Himmel; es regnet, ist kalt, die Wolken hängen tief, die Menschen, die hier leben, sind so wortkarg wie das Leben hart ist. Im Besonderen gilt das für Johnny, seinen Vater und die Großmutter; Johnnys Mutter ist schon vor Jahren verschwunden, da sie das Leben auf der Farm nicht ertragen hat. Der Vater ist nach einem Schlaganfall hilflos und auf zwei Krücken angewiesen ist und kann bei der Arbeit nicht länger helfen; aber Anweisungen geben kann er noch, was bei seinem Sohn für ständigen Frust sorgt, den dieser mit Alkoholexzessen und bedeutungslosem Sex zu kompensieren versucht. Er ist ein maulfauler, mürrischer Einzelgänger, hat scheinbar ständig schlechte Laune und hasst nicht nur sein Leben. Die Großmutter spielt hier nicht die Rolle der Vermittlerin, sondern kümmert sich lediglich um den Haushalt und vermittelt auch sonst keinerlei Geborgenheit.

In diese Situation hinein kommt der rumänische Saisonarbeiter Gheorghe, der gleich erkennt, wie wenig Zuneigung in dieser Familie herrscht. Johnny begegnet ihm, wie er eigentlich allen (Männern) begegnet: kalt, abweisend, als derjenige, der hier das Sagen hat. Doch mit derselben Geduld, mit der sich der Rumäne um ein mutterloses Lämmchen kümmert, kümmert er sich “ er gewissermaßen auch Johnny. Während die erste sexuelle Begegnung der beiden noch von Johnnys üblicher Aggressivität und von fehlender Wärme geprägt ist, „zähmt“ Gheorghe gewissermaßen auch Johnny und zeigt ihm, dass das Miteinander zweier Menschen auch von Wärme und Zuneigung bestimmt sein kann. Und so, wie die Beziehung zu Gheorghe zunehmend wärmer wird, verändern sich auch die Beziehungen zu seinem Vater und seiner Großmutter. Durch Gheorghe erkennt Johnny, dass es auch ein anderes Leben für ihn geben könnte: eines mit Geborgenheit und zwischenmenschlicher Nähe/Liebe, auf einer Farm, die zwar nie frei von harter Arbeit sein wird, aber doch seine Farm sein könnte.

Mein Fazit: Ein Film, der mich zutiefst berührt hat. Unbedingte Empfehlung!

Lesestoff.

Robert Galbraith: Der Ruf des Kuckucks. Als das berühmte Model Lula Landry von ihrem schneebedeckten Balkon im Londoner Stadtteil Mayfair in den Tod stürzt, steht für die ermittelnden Beamten schnell fest, dass es Selbstmord war. Der Fall scheint abgeschlossen. Doch Lulas Bruder hat Zweifel – ein Privatdetektiv soll für ihn die Wahrheit ans Licht bringen.
Cormoran Strike hat in Afghanistan körperliche und seelische Wunden davongetragen, mangels Aufträgen ist er außerdem finanziell am Ende, und da er sich auch gerade von seiner Freundin getrennt hat, schläft er auf einer Campingliege in seinem Büro. Der spektakuläre neue Fall ist seine Rettung, doch der Privatdetektiv ahnt nicht, was die Ermittlungen ihm abverlangen werden. Während Strike immer weiter eindringt in die Welt der Reichen und Schönen, fördert er Erschreckendes zutage und gerät selbst in Gefahr …

Meine Rezension zu diesem Krimi findet ihr hier: Chridhe.

Neue Filme im Herbst 2018 (Teaser).

Venom. Tom Hardy in der Rolle eines großartigen Marvel-Villains. Wen interessiert da schon die Story?! Okay, die Basics sind bekannt: Der Brite spielt im Film Eddie Brock, der durch den Symbionten Venom übermenschliche Kräfte bekommt. Der Rest ist eigentlich egal – Hardy könnte mir auch das Telefonbuch vorlesen. 😉

Ab dem 4. Oktober 2018 in den deutschen Kinos.

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG.


Nachdem es in den vergangenen Wochen um die jeweils 5 besten noch lebenden männlichen und weiblichen Schauspieler ging, fragt Gorana heute nach den bereits verstorbenen:

Die 5 besten (nicht mehr lebenden) Schauspieler und Schauspielerinnen

Ich habe mich entschieden, auch hier nach Männern und Frauen zu trennen, sodass es gleich zwei Listen gibt – aber noch während ich darüber nachdenke, merke ich, dass es mir bei den Männern deutlich leichter fällt, die Liste zu füllen, bzw. dass meine Männer-Liste locker noch länger hätte ausfallen können:

Die 5 besten verstorbenen männlichen Schauspieler:

1. Heath Ledger
2. Cary Grant
3. James Stewart
4. Charlie Chaplin
5. Heinz  Rühmann

Die 5 besten (bereits verstorbenen) Schauspielerinnen:

1. Katherine Hepburn
2. Audrey Hepburn
3. Greta Garbo
4. Deborah Kerr
5. Elisabeth Taylor

Neue Serien im Frühjahr 2018 (Trailer).


Heathers. Der Reboot des Klassikers aus den Achtzigern (mit Winona Ryder, Christian Slater, Shannon Doherty) liefert eine bitter-, bitterböse Mischung aus Drama und Comedy, Liebesgeschichte und Mordstory. Bis zur 50. Sekunde hätte ich noch gesagt: Was für ein &%$§#! Aber dann wurde es doch noch ansatzweise interessant. Und tiefschwarz.

Serienmittwoch #109.


Heute ist Hump Day!
Und Corly hat wieder eine neue Serienfrage für uns:

Hat schon mal eine einzige Folge/ein einziges Ereignis ausgereicht, um euch eine ganze Serie zu verderben?

Auf jeden Fall. Wobei ich mich aber sicher nicht an alle diese Fälle erinnern kann, deshalb hier nur ein paar Beispiele:

– Bei neuen Serien kommt es oft vor, dass ich schon nach der ersten Episode weiß: Das ist nichts für mich … Das ist Verschwendung von wertvoller Lebenszeit … So zum Beispiel bei Damien, Famous in Love oder Imaginary Mary.

– Dann kommt es vor, dass ich eine Serie nicht weiterschaue, weil ich irgendwann den Anschluss verpasse und einfach keine Zeit zum Bingen finde – oder die fehlenden Folgen nicht nachhole, weil die Serie eh abgesetzt wurde und es dann nicht wirklich Sinn hat, weiterzuschauen und sich am Ende über einen Cliffhanger zu ärgern.

– Und schließlich gibt es natürlich Serien, bei denen ich mich über Entwicklungen oder Ereignisse ärgere und einfach nicht weiterschaue (Achtung, Spoiler!): der Tod von Tom Keen in The Blacklist zum Beispiel. Die Rückkehr von Evil Roman in Blindspot. Dieser entsetzliche Hurrapatriotismus von SEAL Team, den ich einfach unerträglich finde. Oder dass die PTB meinen, man müsse plötzlich auch noch in Van Helsing eine Love Story einbauen.

Wie ist das bei euch? Welche Serien habt ihr abgesetzt, weil euch Entwicklungen oder Ereignisse die Freude daran verdorben haben?

Neue Filme im Sommer 2018 (Super Bowl Trailer).


Jurassic World 2: Das gefallene Königreich. Eigentlich ist es ja egal, worum es in diesem Film geht, Hauptsache, die Dinosaurier sind los und es knallt! 😉 Aber okay:

Es sind vier Jahre vergangen, seit der Freizeitpark und das Luxus-Ressort Jurassic World von ausgebrochenen Dinosauriern verwüstet wurde. Isla Nublar ist nun von den Menschen verlassen, während die überlebenden Dinosaurier in den Dschungeln für sich selbst sorgen. Als der schlafende Vulkan der Insel donnernd erwacht, stellen Owen Grady und Claire Dearing einen Einsatztrupp zusammen, um die verbliebenen Dinosaurier vor diesem katastrophalen Ereignis zu retten und ihr (erneutes) Aussterben zu verhindern. Owen hat es sich in den Kopf gesetzt, Blue zu finden, den Anführer seiner Raptoren, der immer noch in der Wildnis verschollen ist, und Claire hat an Respekt für diese Kreaturen gewonnen, die sie jetzt zu ihrer Mission macht. Als sie auf der instabilen Insel, auf der es Lava regnet, angekommen sind, deckt ihre Expedition eine Verschwörung auf, die unseren ganzen Planeten in eine gefährliche Ordnung zurückwerfen könnten, wie es sie seit prähistorischen Zeiten nicht mehr gab … [Moviejones.de]

Ab 7. Juni in den deutschen Kinos.