Lesestoff.

Scarrow
Simon Scarrow: Im Zeichen des Adlers (Rom-Serie #1). Rom, Anno Domini 42: Kaiser Claudius gewährt seinem Leibsklaven Cato die lang ersehnte Freiheit. Doch im Gegenzug muss sich der hochgebildete, jedoch kämpferisch völlig unerfahrene junge Mann zu zwanzig Jahren Dienst in der römischen Armee verpflichten. Kurz darauf befiehlt der Imperator das gefährlichste aller militärischen Abenteuer, an dem einst sogar Cäsar scheiterte: die Eroberung Britanniens. Cato steht auf der Insel aber nicht nur den wildesten Barbarenhorden gegenüber – auf direkten kaiserlichen Befehl muss er sich in einem tödlichen Netz aus Intrigen und Verschwörungen bewähren …

Meine Rezension zu diesem historischen Roman findet ihr hier: Chridhe.

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Ins Kino gegangen …

God's Own Country
God’s Own Country. Das Leben des 24-jährigen Johnny Saxby ist karg und einsam. Er lebt und arbeitet auf der abgelegenen Schafsfarm seiner Familie in Yorkshire. Zwischen ihm, seinem kranken Vater und der stoischen Großmutter fallen nur wenige, grobe Worte.
Um seine Frustration zu betäuben, betrinkt er sich jeden Abend im nahe gelegenen Pub und hat ab und zu unverbindlichen Sex mit jungen Männern. Als im Frühjahr der nur wenig ältere Saisonarbeiter Gheorghe aus Rumänien auf die Farm kommt, ist Johnny zunächst misstrauisch und mürrisch. Doch je mehr Zeit die beiden jungen Männer während der harten Farmarbeit miteinander verbringen, desto intensiver wird ihre Beziehung. Aus flüchtigen Blicken und Gesten werden Berührungen, bis sie in der Abgeschiedenheit eines Camps in den Hochmooren das erste Mal Sex miteinander haben.
Johnny begehrt Gheorghe aber nicht nur körperlich, er fühlt bei ihm auch eine Geborgenheit, die er zuvor nicht kannte. Doch was passiert, wenn die Saison zu Ende ist und Gheorghe zurück nach Rumänien muss?

Auf den kleinen Film „God’s Own Country“ bin ich eher zufällig gestoßen. Zunächst ließ ich ihn außer acht, da ich aufgrund des Titels hinter „God’s Own Country“ einen patriotischen amerikanischen Militärfilm vermutete oder zumindest doch einen Film, der mir das amerikanische (Hinter-)Land und seine Bewohner und ihre (Widerstands-)Kraft nahebringen sollte. Weit gefehlt. Aufmerksam wurde ich dann doch, als ich auf Vergleiche mit „Brokeback Mountain“ stieß und darauf, dass der Film zahlreiche Preise bzw. Nominierungen eingeheimst hat. Spätestens da war mir klar, dass ich es mit einem Schwulenfilm zu tun hatte, womit ich aber kein Problem habe – ein gut gemachter Film ist ein gut gemachter Film. Was nicht bedeutet, dass ich nicht bei zwei, drei Szenen große Augen und rote Ohren bekam. *hüstel*

Der Film kommt ungemein authentisch daher: Er spielt auf einer etwas abgelegenen Farm; wir bekommen ein erstaunlich gutes Bild von der Arbeit auf dem Hof, harter Arbeit, vom Dreck/Mist, Tod, Krankheit, Geburten … Obwohl der Film in Yorkshire spielt und eine Liebesgeschichte ist, sehen wir hier keine romantischen grünen Hügel und blauen Himmel; es regnet, ist kalt, die Wolken hängen tief, die Menschen, die hier leben, sind so wortkarg wie das Leben hart ist. Im Besonderen gilt das für Johnny, seinen Vater und die Großmutter; Johnnys Mutter ist schon vor Jahren verschwunden, da sie das Leben auf der Farm nicht ertragen hat. Der Vater ist nach einem Schlaganfall hilflos und auf zwei Krücken angewiesen ist und kann bei der Arbeit nicht länger helfen; aber Anweisungen geben kann er noch, was bei seinem Sohn für ständigen Frust sorgt, den dieser mit Alkoholexzessen und bedeutungslosem Sex zu kompensieren versucht. Er ist ein maulfauler, mürrischer Einzelgänger, hat scheinbar ständig schlechte Laune und hasst nicht nur sein Leben. Die Großmutter spielt hier nicht die Rolle der Vermittlerin, sondern kümmert sich lediglich um den Haushalt und vermittelt auch sonst keinerlei Geborgenheit.

In diese Situation hinein kommt der rumänische Saisonarbeiter Gheorghe, der gleich erkennt, wie wenig Zuneigung in dieser Familie herrscht. Johnny begegnet ihm, wie er eigentlich allen (Männern) begegnet: kalt, abweisend, als derjenige, der hier das Sagen hat. Doch mit derselben Geduld, mit der sich der Rumäne um ein mutterloses Lämmchen kümmert, kümmert er sich “ er gewissermaßen auch Johnny. Während die erste sexuelle Begegnung der beiden noch von Johnnys üblicher Aggressivität und von fehlender Wärme geprägt ist, „zähmt“ Gheorghe gewissermaßen auch Johnny und zeigt ihm, dass das Miteinander zweier Menschen auch von Wärme und Zuneigung bestimmt sein kann. Und so, wie die Beziehung zu Gheorghe zunehmend wärmer wird, verändern sich auch die Beziehungen zu seinem Vater und seiner Großmutter. Durch Gheorghe erkennt Johnny, dass es auch ein anderes Leben für ihn geben könnte: eines mit Geborgenheit und zwischenmenschlicher Nähe/Liebe, auf einer Farm, die zwar nie frei von harter Arbeit sein wird, aber doch seine Farm sein könnte.

Mein Fazit: Ein Film, der mich zutiefst berührt hat. Unbedingte Empfehlung!

Lesestoff.

Robert Galbraith: Der Ruf des Kuckucks. Als das berühmte Model Lula Landry von ihrem schneebedeckten Balkon im Londoner Stadtteil Mayfair in den Tod stürzt, steht für die ermittelnden Beamten schnell fest, dass es Selbstmord war. Der Fall scheint abgeschlossen. Doch Lulas Bruder hat Zweifel – ein Privatdetektiv soll für ihn die Wahrheit ans Licht bringen.
Cormoran Strike hat in Afghanistan körperliche und seelische Wunden davongetragen, mangels Aufträgen ist er außerdem finanziell am Ende, und da er sich auch gerade von seiner Freundin getrennt hat, schläft er auf einer Campingliege in seinem Büro. Der spektakuläre neue Fall ist seine Rettung, doch der Privatdetektiv ahnt nicht, was die Ermittlungen ihm abverlangen werden. Während Strike immer weiter eindringt in die Welt der Reichen und Schönen, fördert er Erschreckendes zutage und gerät selbst in Gefahr …

Meine Rezension zu diesem Krimi findet ihr hier: Chridhe.

Lesestoff.

cross-spektrumAugust Burke ist anders. Irgendwie seltsam, geradezu wunderlich. Doch Burke ist auch ein Genie: Er erkennt Zusammenhänge, die allen anderen verborgen bleiben. Als es in einer Bank in Las Vegas zu einer Geiselnahme kommt, wendet sich Special Agent Samuel Carter vom FBI an ihn. Denn die Täter verhalten sich extrem ungewöhnlich und verschwinden schließlich sogar unbemerkt aus dem umstellten Gebäude. Mit Burkes Hilfe entdeckt das FBI den Zugang zu einem Geheimlabor unter der Bank – das eigentliche Ziel des Überfalls. Was haben die Räuber dort gesucht? Und haben sie es gefunden? Zusammen mit Carter und Officer Dominic Juliano vom SWAT folgt Burke ihrer Spur – und bekommt es mit einem Feind zu tun, der bereit ist, Tausende Menschenleben zu opfern.

Hier geht’s zur Rezension: Chridhe.

Lesestoff.

turano-kindermaedchen-verliebenJen Turano: Ein Kindermädchen zum Verlieben. Millie Longfellow ist in einem Waisenhaus aufgewachsen und deshalb liegen ihr Kinder besonders am Herzen. Daher hat sie beschlossen, die beste Nanny zu sein, die die wohlhabenden Familien an der amerikanischen Ostküste je gesehen haben. Doch leider stößt ihre unkonventionelle Art bei ihren bisherigen Arbeitgebern nicht gerade auf Begeisterung, was auch der Grund dafür ist, dass sie bislang nie eine Stelle lange gehalten hat.
Everett Mulberry ist Junggeselle, hat aber nach dem unerwarteten Tod eines guten Freundes und seiner Frau deren drei Kinder geerbt. Und diese drei sind so wild, dass alle Kindermädchen schon nach kurzer Zeit die Flucht ergreifen. Als er beschließt, den Sommer mit seiner standesgemäßen Freundin in Newport zu verbringen, ist er wieder einmal verzweifelt auf der Suche nach einer Nanny.
Everett und Millie sind beide mit ihrem Latein am Ende, als die Mitarbeiterin der Arbeitsagentur ihnen eine letzte Chance gibt: miteinander. Während Millie sich rasch in den jungen Mann verliebt, bemüht sich Everett darum, die Erwartungen der guten Gesellschaft zu erfüllen und eine Dame aus guter Familie zu ehelichen.
Doch als er Zeit mit Millie und den drei Kindern verbringt und den verdächtigen Tod ihrer Eltern untersucht, beginnt er zu ahnen, dass zu einem guten Leben mehr gehört als Geld, eine Vernunftehe und die Anerkennung der Gesellschaft.

Meine Rezi zum Buch findet ihr hier: Chridhe.

Montagsfrage.

Montagsfrage
Guten Morgen! Ich hoffe, ihr hattet ein schönes Wochenende! 😉

Hier meine Antwort auf die heutige Montagsfrage:

Gibt es ein Buch oder eine Reihe, dem/der deiner Meinung nach zu wenig Beachtung geschenkt wurde?

Ach jemine … Eine schwierige Frage. Da gibt es bestimmt viele Bücher … Ich fand spontan

>> Jacqueline Carey: Kushiel-Reihe
>> C. S. Pacat: Prinzen-Trilogie
>> Justin Cronin: Passage-Trilogie
>> Pierce Brown: Red-Rising-Trilogie
>> Ethan Cross: Shepherd-Reihe
>> Thomas Franke: Der Geschichtensammler
>> Elizabeth Kostova: Der Historiker
>> Ulf Torreck: Fest der Finsternis

toll, vermute aber, dass die Verkaufszahlen und der Bekanntheitsgrad des Buches/der Reihe besser sein könnten. Aber das ist bei Büchern ja immer eine Frage des persönlichen Interesses bzw. des literarischen Geschmacks. Klickt einfach auf die jeweiligen Links, die euch den den Rezensionen zu den Büchern bzw. dem ersten Buch der Reihe führen – vielleicht ist ja etwas für euch dabei!
Habt ihr im Gegenzug Lesetipps für mich? 🙂

Lesestoff.

torreck-fest-der-finsternis

Ulf Torreck: Fest der Finsternis. Paris im August 1805: Louis Marais, einst gefeierter Kommissar der Pariser Polizei, wird im Sommer 1805 von dem intriganten Polizeiminister Joseph Fouché von seinem Exil in Brest nach Paris zurückbeordert, um in einer unheimlichen Mordserie an jungen Frauen zu ermitteln. Einziges gemeinsames Merkmal: Alle Frauen wurden auf entsetzliche Weise verstümmelt und haben kurz vor ihrem Tod ein Kind zur Welt gebracht. Als Marais in einer der Leichen ein mysteriöses Kreuz entdeckt, dessen Bedeutung niemand kennt, erkennt er, dass er Unterstützung braucht.
Er zieht den berüchtigten Libertin und Schriftsteller Marquis de Sade als Berater heran, der gerade wieder einmal in eine Irrenanstalt verbannt wurde. Sade kennt die Abgründe des Bösen wie kein Zweiter. Das ungleiche Paar begibt sich auf eine Mörderjagd … immer weiter hinab in die menschlichen Abgründe. Als dann auch noch der Polizeipräfekt Jean-Marie Beaume dem grausamen Mörder zum Opfer fällt und man ihnen die Tat in die Schuhe schiebt, ist nicht länger klar, ob sie es mit einer politischen Verschwörung zu tun haben oder mit einer Satanistensekte, die bis in die höchsten Kreise reicht.

Meine Rezi findet ihr wie üblich hier: Chridhe.

Lesestoff.

Calmes
Mary Calmes: All Kinds of Tied Down (Marshals #1). Deputy US Marshal Miro Jones wird von seinen Kollegen dafür geschätzt, dass er auch in haarigen Situationen einen kühlen Kopf bewahrt und sich immer an die Vorschriften hält. Deshalb hat man ihm einen Partner zugeteilt, der das genaue Gegenteil von ihm ist. Ian Doyle ist ein Ex-Special-Forces-Soldat und eher ein „Erst schießen, dann fragen“-Typ.
Doch wider Erwarten sind aus den beiden so verschiedenen Männern in den vergangenen drei Jahren gute Freude geworden, die sich blind vertrauen. Miro weiß, dass Ian ihm trotz seiner unkonventionellen Vorgehensweise immer Rückendeckung geben wird. Doch mittlerweile wünscht er sich noch viel mehr von seinem Partner …

Meine Rezi könnt ihr hier lesen: Chridhe.

Lesestoff.

Thomas Franke: Das Licht scheint in die Finsternis. Als Jonathan Brendel nach der Testamentseröffnung erfährt, dass seine Mutter ihm 150.000 Euro vermacht hat, kann er sein Glück kaum fassen. Allerdings hat die Sache einen Haken: Er kann das Erbe nur gemeinsam mit seinem Bruder Maik antreten, der allerdings vor vielen Jahren spurlos verschwunden ist. Also macht Jonathan sich auf die Suche nach seinem Bruder. Doch schon bald muss er erkennen, dass Maik offenbar in irgendwelche illegalen Geschäfte verwickelt ist, denn es will niemand wirklich mit ihm über seinen Bruder reden.
Bei seiner Suche lernt er die Krankenschwester Mara kennen. Schnell merkt er, dass sich in ihrem Leben etwas Schreckliches ereignet hat, von dem sie aber nicht so richtig erzählen will …

Meine Rezension zum Buch findet ihr wie üblich hier: Chridhe.

Lesestoff.

Leta Blake: Will & Patrick’s Endless Honeymoon. Hirnchirurg Patrick McCloud hätte nie gedacht, dass er sich einmal verlieben und heiraten würde. Zwei Jahre nach ihrer Heirat in Las Vegas finden Will und Patrick nun endlich Zeit, in die Flitterwochen zu fahren. Patrick ist fest entschlossen, dafür zu sorgen, dass alles perfekt ist. Will investiert Zeit und Geld, um anderen zu helfen, allen voran seiner ungewöhnlichen, chaotischen Familie. Da hat er es doch verdient, dass sich auch einmal jemand um ihn kümmert – und ihn vor all dem Drama in seiner Familie bewahrt. Doch natürlich ist das nicht so einfach …

Meine Rezension zu diesem E-Book findet ihr hier: Chridhe.