Quote of the Day.

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Quote of the Day.

Weniger bekannt ist das Paradox der Toleranz: Uneingeschränkte Toleranz führt mit Notwendigkeit zum Verschwinden der Toleranz. Denn wenn wir die unbeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen, wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen die Angriffe der Intoleranz zu verteidigen, dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen.
Damit wünsche ich nicht zu sagen, dass wir z. B. intolerante Philosophien auf jeden Fall gewaltsam unterdrücken sollten; solange wir ihnen durch rationale Argumente beikommen können und solange wir sie durch die öffentliche Meinung in Schranken halten können, wäre ihre Unterdrückung sicher höchst unvernünftig. Aber wir sollten für uns das Recht in Anspruch nehmen, sie, wenn nötig, mit Gewalt zu unterdrücken; denn es kann sich leicht herausstellen, dass ihre Vertreter nicht bereit sind, mit uns auf der Ebene rationaler Diskussion zusammenzutreffen, und beginnen, das Argumentieren als solches zu verwerfen; sie können ihren Anhängern verbieten, auf rationale Argumente – die sie ein Täuschungsmanöver nennen – zu hören, und sie werden ihnen vielleicht den Rat geben, Argumente mit Fäusten und Pistolen zu beantworten.
Wir sollten daher im Namen der Toleranz das Recht für uns in Anspruch nehmen, die Unduldsamen nicht zu dulden. Wir sollten geltend machen, dass sich jede Bewegung, die Intoleranz predigt, außerhalb des Gesetzes stellt, und wir sollten eine Aufforderung zur Intoleranz und Verfolgung als ebenso verbrecherisch behandeln wie eine Aufforderung zum Mord, zum Raub oder zur Wiedereinführung des Sklavenhandels.

Aus: Die offene Gesellschaft und ihre Feinde. Mohr Siebeck, Tübingen. Zwei Bände. 524 und 575 S., je 29 EUR.

Wo endet Toleranz bzw. wo muss Toleranz enden? Ein Thema, das mich schon seit einer Weile beschäftigt. Ein Thema, das angesichts der Tatsache, dass man die Medien in unserem Land als Lügenpresse beschimpft und in den USA als Fake News, aktueller denn je ist. Und dem sich (u. a. ) Karl Popper schon 1945 beschäftigt hat. Ein kluger Mann, wenn ich mir seine obigen Gedanken anschaue …

Dein Leben – ein Film. 


Gerade auf Facebook darüber gestolpert: Der letzte Film, den ich mir angeschaut habe, bezeichnet von nun an meine Lebensgeschichte.
Tja, nehmt euch vor mir in Acht. Ich bin eine jahrhundertealte Supervampirin und Todeshändlerin, die dank des Blutes des Urvampirs nahezu unkaputtbar und eine Daywalkerin ist.
Hach, ab heute geht’s aufwärts. 😈