Die 5 BESTEN am DONNERSTAG. 


Ist denn wirklich schon wieder Donnerstag? Wow … Deshalb hier meine Antwort auf Goranas Frage nach den BESTEN:

5 Bücher, die ich 2018 lesen möchte

Für mich als Buchmenschen ist das wieder eine „Was?! Ich darf nur fünf nennen?“-Frage. 🙂 Ich will und werde in diesem Jahr auf jeden Fall mehr als fünf Bücher lesen und entscheide das jeweilige Buch meist spontan aus dem Bauch heraus, deshalb hier nur mein Versuch einer Kurz-Liste:

1. Ethan Cross: Ich bin der Hass
Der 5. Band um meinen Lieblingsserienmörder Francis Ackerman jr. erscheint am 23. Februar und ich werde dafür alles andere stehen und liegen lassen. Dieses Buch steht auf meiner Top-5-Liste ganz oben!

2. Tyrell Johnson: Wie Wölfe im Winter
Mein letzter Neuzugang, ein Geschenk von einer Freundin. Und ein Vertreter meines Lieblingsgenres: Dystopien!

3. Robert Galbraith: Der Ruf des Kuckucks
An Weihnachten habe ich die Bände 2 und 3 dieser Serie bekommen, und deshalb wird es Zeit, dass ich endlich Band 1 in Angriff nehme (ich bin schon auf Seite 100).

4. Stephen Kelly: Die Lügen der Toten
Ein Vertreter meines zweiten Lieblingsgenres: historische Krimis. Ich habe gerade erst auf einem Blog eine Rezi dazu gelesen und das Buch gleich auf meine Wunschliste gesetzt!

5. Kent Haruf: Lied der Weite
Auch darauf bin ich über eine Rezi gestolpert: Die Geschichte eines siebzehnjährigen Mädchens, das schwanger und zu Hause rausgeworfen wird und dann bei zwei alten Viehzüchtern unterkommt. Über kleine Orte und große Gnade.

Und was sind eure 5 BESTEN an diesem DONNERSTAG?

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Montagsfrage.

Montagsfrage
Das Wochenende ist schon wieder vorüber … es war wieder zu kurz. Wie eigentlich immer. 😀 Diese Woche ist mit vielen Meetings gefüllt – aber heute geht’s erst einmal zu unserem größten Kunden, dem ich gemeinsam mit einem Kollegen unsere Produktneuheiten vorstelle. Was einerseits natürlich aufregend ist und mit Stress verbunden, andererseits aber auch spannend und etwas Schönes. Denn ich finde, es gibt nichts Schlimmeres, als in seinem Elfenbeinturm zu sitzen und sich einzubilden, man wüsste, was der Kunde will, ohne auch regelmäßig mit dem Kunden im Gespräch zu sein.

Bevor es losgeht, aber erst Buchfresserchens Montagsfrage:

Manchmal schwärmt man ja regelrecht für eine Buchfigur. Welche ist/war euer aktueller/letzter Character Crush?

Einen Crush habe ich tatsächlich gerade – allerdings nicht auf eine romantische Weise, sondern auf eine „Eine geniale Figur, ich bin gespannt, was der Autor sich noch für sie noch einfallen lässt!“-Art. Und zwar geht es um Francis Ackerman jr., einen der Protagonisten aus Ethan Cross‘ „Shepherd“-Reihe. Ackerman ist allerdings kein romantischer Held, der gegen Widerstände kämpft und am Ende mit der Protagonistin in den Sonnenuntergang reitet. Er ist ein Serienmörder, der vor der Tötung gern Spielchen mit seinen Opfern spielt und ihnen zumindest die Illusion vermittelt, eine reale Chance zu haben. Aber natürlich spielt er nur, weil er weiß, dass er auf jeden Fall gewinnen wird. 😉

Warum ich für eine solche Figur schwärme? Weil ich eine Schwäche für „Redemption-Geschichten“ habe, Geschichten, in denen jemand erkennt, dass er auf dem falschen Weg war, und dann alles dafür tut, um sein Verhalten wiedergutzumachen. Na ja, wiedergutmachen kann Ackerman seine Taten nicht wirklich. Aber als er seinen Bruder trifft, von dem er gar nicht wusste, dass er existiert, beschließt er, alles dafür zu tun, um die Beziehung zu ihm zu festigen. Und da dieser Bruder Mitglied in einer Organisation ist, die besonders schlimme Verbrecher jagt (und auch Ackerman gejagt hat), bietet er an, seine ganz besonderen Fähigkeiten in den Dienst eben dieser Organisation zu stellen. Diese Fähigkeiten und Neigungen hat ihm übrigens sein eigener Vater antrainiert, der selbst ein Psychopath war und ihn von Kindheit an gefoltert und zu bestimmten Verhaltensweisen konditioniert hat – Ackerman hat also auch eine sehr tragische Geschichte.
Das bedeutet nicht, dass er sich jetzt zu einem kuscheligen Teddy entwickelt und plötzlich ein harmoser Zeitgenosse ist, aber es bedeutet, dass man als Leser immer wieder seine innere Zerrissenheit spürt: Soll er in einer (Konflikt-)Situation so reagieren, wie es ihm seine Konditionierung  vorgibt, oder soll er so agieren, wie er jetzt als halbwegs neuer Mensch reagieren will? Und das finde ich ausgeprochen spannend, es ist ein richtiger Nervenkitzel!

Lesestoff.

Calmes
Mary Calmes: All Kinds of Tied Down (Marshals #1). Deputy US Marshal Miro Jones wird von seinen Kollegen dafür geschätzt, dass er auch in haarigen Situationen einen kühlen Kopf bewahrt und sich immer an die Vorschriften hält. Deshalb hat man ihm einen Partner zugeteilt, der das genaue Gegenteil von ihm ist. Ian Doyle ist ein Ex-Special-Forces-Soldat und eher ein „Erst schießen, dann fragen“-Typ.
Doch wider Erwarten sind aus den beiden so verschiedenen Männern in den vergangenen drei Jahren gute Freude geworden, die sich blind vertrauen. Miro weiß, dass Ian ihm trotz seiner unkonventionellen Vorgehensweise immer Rückendeckung geben wird. Doch mittlerweile wünscht er sich noch viel mehr von seinem Partner …

Meine Rezi könnt ihr hier lesen: Chridhe.

Montagsfrage.

Montagsfrage
Svenja ist zurück und mit ihr die allwöchentliche Montagsfrage!

Hast du einen Jahresrückblick 2017 verfasst oder interessiert dich das eher weniger? Wenn ja, was magst du daran?

Ich habe Anfang Januar einen Minirückblick für meine Buchhighlights gemacht und einen für die Filmhighlights (letzteres aber eher „zufällig“ im Rahmen der Aktion „Die 5 BESTEN am DONNERSTAG“). Die große Erkenntnis bei den Buchhighlights: Im vergangenen Jahr haben mich vor allem Bücher begeistert, die Teil einer Trilogie waren (oder sogar die komplette Trilogie). Und bei den Filmen: Ich sollte häufiger ins Kino gehen und weniger netflixen. 😉 Darüber hinaus gilt aber, dass ich nicht der Typ bin, der ganz strategisch zurückblickt, Listen und Auswertungen erstellt …

Allerdings war beides eher ein Zufall, na ja, zumindest nicht von langer Hand geplant. Aber es war hilfreich, einmal einen Blick zurück zu werfen und festzustellen, wie viel oder wie wenig ich gelesen habe oder ob es bestimmte Genres gibt, die mich besonders begeistert haben (könnte ja ein Hinweis darauf sein, dass ich mein Lese-/Kaufverhalten ändern sollte/könnte). Und was Filme angeht: ob sich auch bei mir feststellen lässt, dass ich eher ein guter Netflix-Kunde bin und nicht länger regelmäßig ins Kino gehe.

Wie ist das bei euch? Erstellt ihr Rückblicke? Warum oder warum nicht?

Lesestoff.

Thomas Franke: Das Licht scheint in die Finsternis. Als Jonathan Brendel nach der Testamentseröffnung erfährt, dass seine Mutter ihm 150.000 Euro vermacht hat, kann er sein Glück kaum fassen. Allerdings hat die Sache einen Haken: Er kann das Erbe nur gemeinsam mit seinem Bruder Maik antreten, der allerdings vor vielen Jahren spurlos verschwunden ist. Also macht Jonathan sich auf die Suche nach seinem Bruder. Doch schon bald muss er erkennen, dass Maik offenbar in irgendwelche illegalen Geschäfte verwickelt ist, denn es will niemand wirklich mit ihm über seinen Bruder reden.
Bei seiner Suche lernt er die Krankenschwester Mara kennen. Schnell merkt er, dass sich in ihrem Leben etwas Schreckliches ereignet hat, von dem sie aber nicht so richtig erzählen will …

Meine Rezension zum Buch findet ihr wie üblich hier: Chridhe.

Welches Buch hat mich 2017 am meisten begeistert?

Da ich bislang keinen Buch-Rückblick über mein Jahr 2017 gemacht habe, dachte ich, ich werfe für mich persönlich spontan mal einen Blick auf alle gelesenen Bücher und schaue, ob etwas richtig Gutes dabei war. Eines von den Büchern, bei denen ich sagen würde: „Das nehme ich mit auf eine einsame Insel.“
Und tatsächlich gab es neben den üblichen „ganz netten“ und „OMG, was hat sich der Autor nur dabei gedacht?!“-Büchern auch ein paar, die ich tatsächlich noch einmal lesen würde. Witzigerweise handelt es sich dabei um Buchreihen:

1. Justin Cronin: Übergang-Trilogie
In diesem Jahr habe ich sowohl im Januar den Abschlussband „Die Spiegelstadt“ gelesen als auch während meines Sommerurlaubs noch einmal Band 1 „Der Übergang“. Und ich bin schon sehr gespannt, ob die Qualität der TV-Serie, die für 2018 angekündigt ist, da mithalten kann.

2. Pierce Brown: Red-Rising-Trilogie
Ich habe die Trilogie im Sommer gelesen und war von Beginn an geflasht. Schon lange habe ich mit einem Protagonisten nicht mehr so mitgefiebert wie mit Darrow. Und schon lange habe ich keine YA-Dystopie mehr gelesen, die so brutal war. (Band 1: Red Rising; Band 2: Im Haus der Feinde; Band 3: Tag der Entscheidung)

3. Ethan Cross: Shepherd-Reihe
Die Bücher habe ich eher zufällig gebraucht gekauft und sie sind sicher alles andere als hohe Literatur. Aber Band 1 hat etwas geschafft, was schon lange kein Buch mehr geschafft hat: Ich konnte ihn nicht abends vor dem Einschlafen lesen, weil der Gedanke an einen Serienmörder, der seine Opfer gern abends oder nachts aufsucht, nicht gerade für einen guten Schlaf sorgt. 🙂 Aber Serienmörder Francis Ackerman jr. gehört jetzt zu meinen liebsten literarischen Figuren. (Band 1: Ich bin die Nacht; Band 2: Ich bin die Angst; Band 3: Ich bin der Schmerz; Band 4: Ich bin der Zorn)

So, jetzt kennt ihr meine buchigen Highlights 2017. Ich bin schon sehr gespannt, wie es in dieser Hinsicht 2018 weitergeht!

Gorana hat uns übrigens im Rahmen ihrer „Die 5 BESTEN am DONNERSTAG“-Aktion einen Rückblick auf unsere Film-Highlights 2017 lassen …

Lesestoff.

Leta Blake: Will & Patrick’s Endless Honeymoon. Hirnchirurg Patrick McCloud hätte nie gedacht, dass er sich einmal verlieben und heiraten würde. Zwei Jahre nach ihrer Heirat in Las Vegas finden Will und Patrick nun endlich Zeit, in die Flitterwochen zu fahren. Patrick ist fest entschlossen, dafür zu sorgen, dass alles perfekt ist. Will investiert Zeit und Geld, um anderen zu helfen, allen voran seiner ungewöhnlichen, chaotischen Familie. Da hat er es doch verdient, dass sich auch einmal jemand um ihn kümmert – und ihn vor all dem Drama in seiner Familie bewahrt. Doch natürlich ist das nicht so einfach …

Meine Rezension zu diesem E-Book findet ihr hier: Chridhe.

2. Weihnachtstag.


Es mag Menschen geben, die das langweilig finden, aber ich habe zu Weihnachten hauptsächlich Bücher geschenkt bekommen. Was denkt ihr: Ist was Gutes dabei? Gestern Abend habe ich gleich mit dem Buch von Torreck (ganz links) begonnen … und bevor ich Galbraith #2 und #3 lese, muss ich endlich mal Band 1 beenden. Das Leben ist ja so hart. 😉 Hallo, Chef, ich brauch mehr Urlaub!

Worüber habt ihr euch am meisten gefreut? Habt ihr auch Bücher geschenkt bekommen? Oder viele DVDs bzw. Blu-rays?