Aequitas et Veritas

Zwischendurchgedanken


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Montagsfrage.

montagsfrage2017
Die heutige Montagsfrage lässt sich schnell beantworten:

Hast du schon einmal eine Fanfiktion zu einem Buch geschrieben?

Nein, das habe ich nicht. Warum? Weil da draußen noch Tausende Bücher darauf warten, dass ich sie lese (ich also viel Spannenderes zu tun habe). Weil das Buch das geistige Eigentum eines/einer anderen ist. Weil sich am Inhalt des Buches ja nichts ändert, nur weil ich denke, dass Prota 1  doch viel besser zu Held 2 gepasst hätte. Weil ich es viel spannender fände, mir eigene Geschichten mit eigenen Figuren und eigenen Schicksalen auszudenken.

Und bevor jemand nachhakt: Nein, ich habe auch noch keine Fanfiktion zu einem Buch bzw. zu einer Buchreihe gelesen. 🙂

After Edit: Die Inlinkz-Funktion ist zurück! Ihr könnt eure Beiträge bei Buchfresserchen eintragen …

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Montagsfrage.


Ich hoffe, ihr hattet ein schönes Wochenende! Vor allem ein sonniges … buchiges. 😉

Svenja will in dieser Woche in ihrer Montagsfrage wissen:

Gerade wurde der Literaturnobelpreis verliehen. Wem würdet ihr persönlich den Literaturnobelpreis verleihen?

Puh, eine schwierige Frage. Ich würde jemanden auswählen, dessen Bücher mehr bewirken sollen, als nur zu unterhalten. Jemanden, der ein klares Anliegen verfolgt – gesellschaftlich, politisch. Der Dinge kritisch beleuchtet und mich durch seine Bücher dazu bringt, über Entwicklungen in unserer Gesellschaft bzw. auf dieser Welt nachzudenken. Jemanden, der schon lange schreibt und dessen Bücher vielleicht sogar schon mehr als nur eine Generation erreicht haben. Und damit fällt meine Wahl auf – tuschMargaret Atwood.
Dass sie am Wochenende des Friedenspreis des Deutschen Buchhandels bekommen hat, zeigt, dass ich nicht die Einzige bin, die diese Autorin auf dem Schirm hat bzw. die die Auffassung vertritt, dass sie uns als kritische Betrachterin und Mahnerin etwas zu sagen hat. Vor allem ihr Buch „Der Report der Magd“, der im Original unter dem Titel „The Handmaid’s Tale“ und auch als ausgezeichnete TV-Serie zu sehen war bzw. in wenigen Wochen in Deutschland zu sehen sein wird, hat mich schon in den Neunzigern sehr berührt. Und wenn ich mir anschaue, wie in den USA gerade die Rechte von Frauen durch Männer beschnitten wären, ist dieses Buch traurigerweise sehr aktuell.

Wem würdet ihr den Literaturnobelpreis verleihen?

PS: Ich merke gerade, dass dies meine 150. Montagsfrage ist. *Konfetti werf* Danke, an dieser Stelle, für all Deine Mühe, Svenja!


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Montagsfrage.


Noch noch zwei Tage bis zur Frankfurter Buchmesse! Ich habe schon eine kurze Liste (wir wollen es ja nicht übertreiben) all der Bücher und Kalender zusammengestellt, die ich zu Messerabatt bestellen will. Darunter übrigens auch die illustrierte Ausgabe von „Der Herr der Ringe„, die ich mir auf der Messe einmal anschauen will … Ich muss ja wissen, ob sie diese finanzielle Ausgabe lohnt. Wonach haltet ihr auf der Messe Ausschau?

Aber natürlich fange ich die Woche erst einmal mit Svenjas Montagsfrage an:

Wie viel bedeuten euch beim Bloggen über Bücher die Zahlen? Follower, Likes, Shares – macht ihr euch etwas daraus?

Wow, eine wirklich direkte Frage. Die eine direkte Antwort verdient: Natürlich bedeuten mir Follower oder Likes etwas. Und wer jetzt etwas anderes antwortet, lügt oder ist nicht ehrlich zu sich selbst, möchte ich mal behaupten. Die Follower oder Likes oder Shares sind nicht der primäre Grund, aus dem ich Buchrezensionen verfasse oder andere Beiträge auf Aequitas et Veritas und Chridhe, aber ich freue mich über jeden Follower, der dazustößt, und über jedes Like, jeden Kommentar, den jemand hinterlässt. Es ist doch schön zu wissen, dass jemand die Beiträge, die man verfasst, auch liest; und wenn er/sie diese dann auch so gut findet, dass er/sie den Artikel mit einem Like „belohnt“ oder sogar teilt, noch besser. Oder?

Was ich aber auch keinen Fall möchte: Artikel abfassen, um Likes oder Shares oder Follower zu bekommen. Ich will eigentlich meine beiden Blogs in erster Linie dazu nutzen, um mir Dinge von der Seele zu reden, die Bücher festzuhalten, die ich gelesen habe, und meinen Eindruck davon, oder von tollen Dingen erzählen, die ich erlebt habe … Sobald es mir aber in erster Linie um Follower oder Likes ginge, wäre das für mich ein Zeichen, dass ich mich verbiege, um jemandem zu gefallen – jemandem, den ich im Normalfall noch nicht einmal persönlich kenne! Und so möchte ich nicht leben.

Wie ist das bei euch: Welche Bedeutung haben für euch Follower, Likes und Shares?


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Montagsfrage.


Ich hoffe, ihr gehört zu denjenigen, die sich um diese Uhrzeit noch einmal auf die andere Seite drehen und weiterschlafen dürfen – ich muss heute arbeiten. 🙂 Aber erfahrungsgemäß sind solche Brückentage ja relativ chillig, da es auf der Arbeit deutlich ruhiger zugeht.
Aber die Montagsfrage lasse ich mir trotzdem nicht nehmen:

Hast du bestimmte Rituale, z. B. ein bestimmtes Buch jedes Jahr zu lesen oder ein Genre zu testen, das dich eigentlich wenig anspricht, etc.?

Nein, ich habe überhaupt keine Buchrituale. Ich lese nicht ein bestimmtes Buch oder eine bestimmte Reihe jedes Jahr oder jeden Herbst. Ich wähle mein nächstes Buch aus, wie ich morgens meine Klamotten auswähle: Ich stelle mich vor mein Regal, schaue über die gelesenen und ungelesenen Bücher und höre in mich hinein, worauf ich gerade Lust habe: Auf ein richtiges Buch oder ein E-Book? Auf eines, das ich schon mal gelesen habe oder eines vom SUB? Auf einen Liebesroman, einen Krimi, Thriller, Fantasy oder SciFi? Ein Standalone oder den Teil X einer Reihe? Und da ist es mir egal, welche Jahreszeit wir haben … (okay, das ist der große Unterschied zwischen dem Auswählen des nächsten Buches und den täglichen Klamotten – bei der Kleidung hat das eine gewisse Relevanz).
Ich habe auch beim Lesen selbst keine Rituale: Ich lese nicht immer das Ende zuerst oder schaue, wie viele Seiten es hat, lese nicht immer im Wohn- oder Schlafzimmer oder auf der Terrasse, brauche nicht unbedingt eine Tasse Tee oder eine Tafel Schokolade, um mich in Lesestimmung zu bringen …

Allerdings gibt es ein Buch, das sehr häufig mit mir auf Reisen geht – es ist gewissermaßen mein vielgereistetes (ja, ich weiß, das Wort gibt es nicht wirklich) Buch: Feuer und Stein von Diana Gabaldon. Das Buch hat mich schon begleitet nach: Deutschland, USA, Irland, Schottland (duh!), Norwegen, China …

Wie ist das bei euch: Habt ihr Leserituale?


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Montagsfrage.


Nach diesem Wochenende Sonntag bin ich schon beinahe froh, wieder auf die Arbeit zu gehen. Wobei: Wir wissen ja, worüber heute alle reden werden: über die Idioten, die Deutschland wieder den Deutschen zurückgeben wollen und die nicht an die globale Erwärmung glauben: Die Aussagen des Weltklimarats (IPCC), dass Klimaänderungen vorwiegend menschengemacht seien, sind wissenschaftlich nicht gesichert (Zitat Wahlprogramm). Mit eurer Entscheidung für diese Alternative für Dummheit habt ihr endgültig das Recht verspielt, über die Amerikaner herzuziehen …

Argh, dann doch lieber zu etwas Erfreulichem: der Montagsfrage!

Habt ihr bestimmte Angewohnheiten beim Lesen?

Nein, eigentlich nicht. Also, ich lese jetzt nicht immer nur an einem bestimmten Ort (vorwiegend aber im Bett) oder trinke dabei immer eine Tasse Tee. 🙂
Wenn ich ein E-Book auf dem Tablet lese, markiere ich mir farbliche immer bestimmte Passagen, in denen eine Figur gut charakterisiert wird. Das hilft mir später dabei, eine Rezi zu erstellen. Oder ich mache mir elektronische Notizen im Dokument, um spontane Eindrücke festzuhalten; ebenfalls für die Rezi. Das Gleiche könnte ich natürlich auch bei „richtigen“ Büchern machen – mithilfe von Post-its oder kleinen Zetteln. Witzigerweise bin ich aber dort zu faul dafür, und das, obwohl mir mal eine Freundin kleine metallene Lesezeichen geschenkt hat, die mir beim Markieren relevanter Passagen helfen würden. Vielleicht könnte ich hier noch erwähnen, dass ich bei richtigen Büchern dazu neige, so ziemlich alles als Lesezeichen zu verwenden, was mir in die Finger kommt: Postkarten, Einkaufszettel, Kassenbons, Bonbonpapier …

Okay, eine Sache tue ich doch manchmal: Bei Liebesromane lese ich den Schluss. Ich will wissen, ob das Buch ein Happy End hat, denn ich hasse nichts mehr, als Stunden mit einem Buch (Film) zuzubringen, mit den Figuren mitzuleiden – und dann zu erleben, dass am Ende einer von beiden stirbt oder eine so gravierende Fehlentscheidung trifft, dass sie getrennte Wege gehen.

Was ist mit euch: Welche Angewohnheiten habt ihr beim Lesen?


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Montagsfrage.


Das Wochenende war mal wieder viel zu kurz. 🙂 Vor allem, wenn man einen Tag mit feiern verbracht hat und dann den nächsten mit Spülen und Aufräumen und Reste vernichten. 🙂 Ich hoffe aber, euer Wochenende war so gut wie meines.
Aber jetzt schnell zu Svenjas Montagsfrage, bevor ich mich für die Arbeit fertig machte:

Liest du nur Romane oder auch Comics, Manga etc.? Wenn ja, was reizt dich an gezeichneten Geschichten?

Ich lese zu 99 % Romane und Erzählungen, nur eine Graphic-Novel-Serie findet sich in meinen Bücherregalen: die von The Walking Dead. Warum? Weil Comics und Co. einfach nicht mein Medium sind. Ich brauche „richtige“ Geschichten mit Beschreibungen und Gedanken der handelnden Figuren … und der Möglichkeit, mir selbst auszumalen zu können, wie eine Figur, wie eine Umgebung aussieht.
Wenn ich bei Freunden über einen Asterix-Band oder über Tim und Struppi oder über Comics aus dem DC- oder Marvel-Universum stolpern würde, würde ich natürlich drin lesen, aber kaufen würde ich sie nicht.

Was ist mit euch: Seid ihr ausschließlich RomanleserInnen oder lest ihr auch Comics, Mangas und anderes aus diesem Genre?


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Montagsfrage.


Eine neue (Arbeits-)Woche hat begonnen, aber bei diesem herbstlichen Wetter möchte man sich am liebsten wieder ins Bett verkriechen. Ich vermute aber mal, mein Chef hätte etwas dagegen. 🙂 Buchfresserchen hat aber auch in dieser Woche wieder eine neue Frage für uns:

Liest du mehr Papierbücher oder mehr E-Books, gibt es einen Grund dafür?

Ich lese mehr Papierbücher. Definitiv. Ich bin zwar ein reger Amazon-E-Book-Kunde, und oft kaufe ich „für zwischendurch“ mal eine nette Kurzgeschichte mit 70, 80 Seiten zur Entspannung oder auch Bücher, bei denen ich mich schämen würde, zuzugeben, dass ich so was lese 🙂 , und bei denen weigere ich mich ehrlich gesagt, sie zu zählen. Natürlich sind E-Books günstiger, gerade die englischen Ausgaben, aber ein „richtiges“ Buch ist einfach etwas anderes. Und außerdem kommt es oft vor, dass ich mir Bücher, die mich als E-Books überzeugt haben, später noch mal als Taschenbücher zulege, wenn sicher ist, dass ich sie auf jeden Fall noch mal lesen werde.

Warum? Weil ich den Geruch von Büchern liebe. Weil ich das Gefühl von Büchern in meinen Händen liebe. Weil ich die Optik von Büchern liebe. Ja, natürlich habe auch ich das Problem, dass meine Regale aus allen Nähten platzen, aber ich bin mittlerweile ganz gut darin, mich von Büchern zu trennen, die sich als Fehlkäufe entpuppt haben, die mir jemand geschenkt hat, ohne meinen persönlichen Geschmack zu treffen, oder von denen ich weiß, dass ich sie nicht noch einmal lesen werde.


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Montagsfrage.


Eine neue Woche beginnt – in meinem Fall mit einer weiteren beruflichen Veränderung, die von mir verlangt, heute Vormittag eine kurze Rede vor der Geschäftsleitung zu halten. Was ich ja ganz besonders liebe. *ironiemodus* Der Grund ist ganz einfach: Solche Reden verlangen dem Sprecher immer ein wenig Geschwafel ab, und ich bin eher der „Kurz und schmerzlos“-Typ. 😉
Na ja, auf jeden Fall starte ich da doch lieber mit Svenjas Montagsfrage, die in dieser Woche eine freie Frage ist, d. h., ich durfte sie mir aus einer langen Liste alter Fragen frei aussuchen. Ich habe mich entschieden für:

Gibt es ein Buch, bei dem du nach dem Lesen sofort wusstest, dass du es noch einmal lesen würdest?

Ja, die gab bzw. gibt es. Im Augenblick zum Beispiel mache ich einige Rereads – nicht, weil keine ungelesenen Bücher in meinem Regal stehen oder keine Leseproben auf meinem Tablet herumdümpeln, sondern weil es da einfach ein paar Bücher gibt, auf die ich noch mal so richtig Lust hatte.
Zum einen „Die Prinzen“-Trilogie von C. S. Pacat, die ich mit in den Urlaub genommen hatte – weil im Frühjahr endlich die deutsche Komplettausgabe erschien und ich mir die Serie nicht länger zusammenstückeln musste, da Band 1 als deutsches Taschenbuch, Band 2 bloß noch als deutsches E-Book-Ausgabe und Band 3 gar nicht mehr auf Deutsch erschienen war.
Zum anderen habe ich im Frühjahr den Abschlussband der „The Passage“-Trilogie von Justin Cronin gelesen verschlungen und hatte anschließend richtig Lust, noch einmal von vorn zu beginnen, weil mir jetzt bewusst war, worauf ich beim Lesen der Vorgänger hätte (besser) achten müssen.

Für welche Montagsfrage habt ihr euch heute erschienen? Macht ihr Rereads?

 


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Montagsfrage.


Die Montagsfrage ist heute etwas später dran als sonst, aber die Frage ist trotzdem richtig gut:

Wie viele noch fortlaufende Reihen hast du (geschätzt) aktuell im Regal?

Spontan fallen mir tatsächlich nur vier Buchreihen an, die unvollständig in meinem Regal stehen bzw. auf meinem E-Book-Reader herumdümpeln:

Sarah J. Maas: Throne of Glass-Reihe, deren Bände 5 bis 6 noch nicht auf Deutsch erhältlich sind (und teilweise auch noch nicht auf Englisch),
George R. R. Martin: Das Lied von Feuer und Eis – der arme Mann schreibt schlicht noch dran,
Diana Gabaldon: Highlander-Saga – auch sie ist (hoffentlich) noch fleißig dabei …
Tad Williams: Otherland-Tetralogie – ich habe sie zwar bereits komplett gelesen, besitze selbst aber nur die ersten beiden Bände; es wäre mal wieder Zeit für einen Reread …

Woran liegt es, dass die Anzahl recht überschaubar ist? In den letzten Jahren hat sich eine wahre Flut von Serien/Trilogien über den Buchmarkt ergossen, und viel zu häufig musste ich (mussten wir) die Erfahrung machen, dass Band 1 einer Reihe großartig ist, Band 2 im besten Fall ein Filler – und Band 3 war dann zu oft eine echte Enttäuschung. Daher lege ich mir heute Serien meist nur noch zu, wenn sie komplett erschienen sind und ich die Gewissheit habe, dass die Geschichte bis zum Ende qualitativ hochwertig und auch der Abschluss befriedigend ist.

Wie sieht es bei euch aus? Stehen in euren Regalen angefangene Buchserien? Warum vielleicht nicht?


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Montagsfrage.

montagsfrage2017
Guten Morgen, @all! Das ist mein letzter Montagsfragen-Beitrag vor meinem Urlaub! Und er beginnt gleich mit einem neuen Logo. Schön, oder? Also, das Logo, meine ich. 🙂
In dieser Woche fragt Svenja nach:

Wenn du dir deine 10 letzten Neuzugänge anschaust, welches ist das schönste Cover?

Red RisingPuh, es fällt mir schwer, diese Frage zu beantworten. Ich bin ja ein großer Fan der „Red Rising“-Cover – ich mag die Kombination aus Schwarz und leuchtenden Farben. Exemplarisch habe ich hier mal das Cover von Buch #2 eingefügt.

Hier geht’s auch mal zur Rezension von Band 1, falls sie euch interessiert. 😉

Ein weiteres Buch, dessen Umschlag mir extrem gut gefällt, ist „Du bist reich beschenkt“ von Max Lucado. Das Buch hat einen Schutzumschlag, der sehr ungewöhnlich ist: Der Haupttitel des Buches ist eingeprägt, dass er erhaben hervorsteht, und der Umschlag selbst ist wiederum mit unzähligen Punkten versehen, die aus einer goldenen Heißfolie bestehen. Klickt einfach mal auf das Bild, dann könnt ihr das etwas besser erkennen. Ich finde es großartig, wenn ein Verlag sich nicht nur beim Innenteil eines Buches Mühe gibt, sondern auch den Umschlag/das Cover liebevoll gestaltet!