Aequitas et Veritas

Zwischendurchgedanken


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Montagsfrage.

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Sich nach dem langen Wochenende wieder in den Arbeitsalltag einzufinden, ist gar nicht so einfach. Nachdem ich jetzt die eingetrudelten E-Mail abgearbeitet habe, werde ich erst einmal die Montagsfrage beantworten – wir wollen es ja langsam angehen lassen. 🙂

Gibt es manchmal Bücher, bei denen du zögerst, sie zu lesen, obwohl du sie eigentlich unbedingt lesen willst?

Das passiert immer wieder: Ich stolpere auf Amazon oder in einer Blogrezension über ein sehr interessantes Buch, das ich sofort bestellen muss – und dann steht es im Bücherregal und wird monatelang doch nicht gelesen. Warum das geschieht? Weil ich vielleicht gerade eine andere sehr faszinierende Romanreihe lese. Weil ich denke, dass das bestimmte Buch mehr von meiner Zeit verdient, als ich ihm in diesem Augenblick widmen kann. Weil ich in dieser Zeit vielleicht nicht wirklich zum Lesen komme, weil ich privat oder beruflich viel um die Ohren habe. Weil das Buch zu einem Genre gehört, das (gefühlsmäßig) in diesem Augenblick einfach nicht dran ist. Weil es Buch #2 einer Reihe ist und ich in der Zwischenzeit schon von Band #1 enttäuscht war.
Die Gründe können überaus vielfältig sein. Wenn das Buch Glück hat, ist es aber trotzdem irgendwann an der Reihe. 😉

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr Bücher gekauft, die ihr unbedingt haben musstest, aber dann standen sie doch wochenlang ungelesen im Regal?


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Montagsfrage.

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Die letzte Kurzwoche vor einer langen Feiertagswüstenzeit beginnt! Juchu! Nur drei Tage arbeiten! Sorry an alle, bei denen Fronleichnam kein Feiertag ist. 😉
Trotzdem gibt’s natürlich von Svenja wieder eine neue Montagsfrage:

Gibt es ein Buch, das du schon so oft gelesen hast, dass du nicht mehr weißt, wie oft genau?

Ja, da gibt es sogar zwei. Allerdings handelt es sich bei einem davon um einen Erotikroman, und es wäre zu peinlich, den jetzt zu nennen (abgesehen davon, dass den hier eh niemand kennt *vbg*).

Das andere Buch ist „Feuer und Stein“ von Diana Gabaldon. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich es Mitte der Neunziger Jahre auf dem Grabbeltisch entdeckt, gekauft und verschlungen habe. Es ist das Buch in meinem Bücherregal, das mit mir schon die meisten und die weitesten Reisen gemacht hat: Es war bereits in Schottland (dah!), Irland, England, USA, Norwegen und in China.
Warum ich es so liebe? Weil ich Schottland liebe. Weil die Geschichte (damals) echt kreativ war. Weil die beiden Protagonisten einfach unglaublich sympathische Figuren sind. Weil ich eine Romantikerin bin und diese Liebesgeschichte einfach nur schön finde.

Was ist mit euch: Welches Buch habt ihr am häufigsten gelesen? Warum?


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Montagsfrage.

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Da die Montagsfrage in dieser Woche etwas später online war und ich mir schon selbst eine ausgesucht hatte, gibt es einfach zwei Beiträge von meiner Seite:

Mal ehrlich: Liest du dir die Danksagungen der Autoren in den Büchern durch?

Kurze Antwort: Nope. In 99 % der Fälle überfliege ich die Danksagungen bloß. Gewöhnlich dankt der Autor bzw. die Autorin dort: Verlag, Ehemann/Ehefrau, literarischem Vorbild, Lektor und u. U. jemandem, der ihm/ihr bei der Recherche zur Seite stand. Und da ich diese Personen nicht kenne, hat die Danksagung für mich keine große Bedeutung.
Dann gibt es aber noch eine Handvoll Titel, bei denen der Autor etwas weiter ausholt. Vielleicht erzählt er bzw. sie ja eine kurze Geschichte darüber, was ihn/sie zum Roman inspiriert hat. Und das interessiert mich dann natürlich schon. Aber mit welcher Art von Danksagung man es zu tun hat, sieht man natürlich auf den ersten Blick.

Hier meine zweite Montagsfrage, die mir heute Morgen etwas „näher“ war:

Schreibst du dir während des Lesens Zitate auf?

Diese Frage lag nah, da ich gerade eine Rezension zu dem letzten von mir gelesenen Roman verfasst habe – und sehr dankbar war, dass ich beim Lesen in meiner Kindle-App auf dem Tablet Passagen farblich markiert und kurze Notizen hinzugefügt hatte. Okay, zugegebenermaßen bestanden diese Notizen überwiegend aus „sprachlich unschön“, aber es waren auch andere dabei. 🙂
Was ich damit sagen will: Ja, wenn ich ein E-Book lese, nutze ich die Kindle-App, um mir interessante Zitate zu markieren oder Passagen, die Aufschluss geben über den Charakter oder die Motivation einer handelnden Figur.

Wenn ich jedoch ein „richtiges“ Buch lese, ist das nicht der Fall. Irgendwo in dem Chaos auf meinem Schreibtisch liegen zwar kleine Book Darts, die man unauffällig am Buch befestigen kann, aber da ich diese nicht immer greifbar habe bzw. mit mir herumschleppe, markiere ich eigentlich nie etwas.

Wie sieht es bei euch aus? Vor allem bei den schon beinahe professionellen Rezensenten unter euch? Wie geht ihr vor? Was kann ich von euch lernen?


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Montagsfrage.

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Ich sitze seit 7:15 Uhr im Büro – nachdem ich erst einmal in allen Büros auf dem Flur die Fenster weit geöffnet habe. Aber ein Luftzug will hier einfach nicht für Abkühlung sorgen. Meine Klimaanlage sagt, es seien schon 25 Grad. Mmpf. Wie ist es bei euch? Sauniert ihr auch schon?

Die Montagsfrage dieser Woche stammt dieses Mal nicht von Buchfresserchen selbst, sondern von Corly:

Welche Bücherwelten magst du am liebsten und wieso?

Schon seit meinen Studienzeiten liebe ich Dystopien aller Arten – und obwohl diese Welten bedrohlich sind und Bewohner, die aus den Regeln ausbrechen, Gefahr laufen, ihren Kopf zu verlieren, finde ich diese Welten am faszinierendsten. Das liegt vermutlich daran, dass ich sowieso eine Schwäche für SciFi habe. Fragen wie „Welche technologischen Entwicklungen wird es wohl geben?“, „Wie wird sich unsere Gesellschaft entwickeln?“ oder: „Was sind mögliche Gefahren, die uns in der Zukunft erwarten?“ beschäftigen mich sehr. Und damit verbunden ist dann immer auch die Frage: Welche von diesen möglichen Entwicklungen können wir heute schon feststellen? Und wie würde ich mich in einer solchen Situation verhalten? Wäre ich eine der Rebellen (was wir natürlich alle gern glauben würden) oder doch „nur“ ein schweigender Mitläufer (was für uns alle vermutlich die realistischere Perspektive ist)?

Eine zweite Welt fasziniert mich aber ebenfalls: Schottland. Ich liebe Romane, die in Schottland spielen. Was damit zusammenhängen dürfte, dass ich schon mehrfach durch das Land gereist bin und bei Schottland-Romanen auch die konkrete Landschaft vor Augen habe. Und wahrscheinlich träume ich auch von einem Wurmloch, das mich in die Vergangenheit katapultiert. Diana Gabaldon lässt grüßen. 😉 By the way: Falls mir jemand tolle Romane empfehlen kann (z. B. auch gern Krimis), die in Schottland spielen: Immer her damit!

Wie ist es bei euch? Welche literarische Welt fasziniert euch am meisten?


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Zwischendurchgedanken.

Mal kurz in die Runde gefragt: Ich überlege gerade verzweifelt, welches Buch ich als Nächstes lesen soll. Nicht, dass ich hier keine (ungelesenen) Bücher liegen hätte, aber irgendwie habe ich gerade keine Lust auf eines davon.
Ich suche irgendwas Süffiges, Leichtes mit Happyend, das man an einem sonnigen Nachmittag auf dem Balkon wegschmökern kann. Egal, ob Krimi, Thriller, Dystopie, Liebesroman, Fantasy … Hauptsache, es ist packend geschrieben und nicht der x-te Twilight-Verschnitt.
Habt ihr Tipps? Was sollte man heute unbedingt lesen? Ach ja, es sollte keiner von diesen „Er behandelt sie mies, und sie redet sich ein, das sei die große Liebe“-Romanen sein …


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Montagsfrage.

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Eine neue (Kurz-)Woche hat begonnen … Ich will wieder ins Bett! *mimimimi* 😉 Aber Gott sei Dank rettet mir Buchfresserchen den Montagmorgen mit einer neuen Frage:

Wurdest du schon mal gespoilert? Hast du wegen eines Spoilers ein Buch mal nicht zu Ende gelesen?

Zugegebenermaßen habe ich mich schon das eine oder andere Mal selbst gespoilert – ich habe das Ende eines Buches gelesen, um in Erfahrung zu bringen, ob es ein Happyend hat oder nicht (Geständnis: Wenn es ein Happend hatte, habe ich das Buch gelesen 🙂 ) Oder ob meine Lieblingsfigur den Kampf um die Heldin gewinnen würde (in der Trilogie von Tahereh Mafi).
Aber Ich bin auch schon (zufällig) über Spoiler gestolpert, als ich gerade den zweiten Band von „Die Bestimmung“ begonnen hatte. Band 1 war noch okay, aber Band 2 hatte schon angefangen, mich zu nerven. Kennt ihr das, wenn Romanfiguren nicht miteinander reden und es dadurch zu Missverständnissen und zerbrochenen Beziehungen kommt? Ich hasse es! Aber ich wäre bereit gewesen, mich durch Band 2 hindurch zu kämpfen. Wenn, ja, wenn ich nicht gehört hätte, dass die Protagonistin am Ende von Band 3 stirbt (markieren, um den Spoiler zu lesen). Daraufhin habe ich es nicht zu Ende gelesen und mir auch den Film nicht im Kino angeschaut.

Wie ist es bei euch? Habt ihr schon mal ein Buch zur Seite gelegt, weil ihr z. B. über das Ende gespoilert wurdet oder über ein Pairing, das nicht euer Pairing war?


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Montagsfrage.

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Ich bin gerade auf dem Sprung – mich (und ca. 12 KollegInnen) erwartet heute und morgen eine zweitägige Fortbildung in Wiesbaden. Das wird sicher spannend.
Aber die Montagsfrage lasse ich mir natürlich nicht entgehen. Svenja will in dieser Woche wissen:

Gibt es ein Buch, dass du früher richtig gern mochtest, aber inzwischen nicht mehr?

Das gibt es sicher – allerdings lese ich heutzutage ja eigentlich die Bücher, die ich als Kind oder Teenie gut fand, nicht mehr. Ich vermute mal, dass ich heute die Pucki-Reihe, die ich in meiner Kindheit heiß und innig geliebt habe, schrecklich antiquiert fände. Ganz zu schweigen von dem reaktionären Frauenbild. Aber da ich möchte, dass sie weiterhin positiv in meiner Erinnerung bleiben, lese ich sie lieber nicht noch einmal. 🙂

Vor einigen Monaten habe ich jedoch ein Buch gelesen, dass ich vor etwa 15 Jahren schon einmal gelesen und für sehr gut befunden hatte: Die Mumie von Anne Rice. Und ich musste feststellen: Die Protagonistin, die ich damals total sympathisch fand, weil sie sich nach dem Tod ihres Vaters nicht hängen und von Erbschleichern auch nicht übers Ohr hauen lässt und die einfach die Koffer packt und nach Ägypten reist (und das Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts!) – diese tolle Frauenfigur entpuppt sich in der zweiten Hälfte des Romans als dauerheulendes Weichei. Sie sitzt die Hälfte der Zeit hilflos und heulend in ihrem Hotelzimmer herum, während der Protagonist Ägypten (wieder-)entdeckt und sein Leben in der Moderne in Griff bekommt. Das war mir beim ersten Lesen überhaupt nicht aufgefallen …

Wie ist das bei euch? Habt ihr Bücher, die ich früher geliebt habt (oder zumindest gut fandet), heute aber nicht mehr mögt? Warum ist das wohl so?