Montagsfrage.

Montagsfrage
Das Wochenende ist schon wieder vorüber … es war wieder zu kurz. Wie eigentlich immer. 😀 Diese Woche ist mit vielen Meetings gefüllt – aber heute geht’s erst einmal zu unserem größten Kunden, dem ich gemeinsam mit einem Kollegen unsere Produktneuheiten vorstelle. Was einerseits natürlich aufregend ist und mit Stress verbunden, andererseits aber auch spannend und etwas Schönes. Denn ich finde, es gibt nichts Schlimmeres, als in seinem Elfenbeinturm zu sitzen und sich einzubilden, man wüsste, was der Kunde will, ohne auch regelmäßig mit dem Kunden im Gespräch zu sein.

Bevor es losgeht, aber erst Buchfresserchens Montagsfrage:

Manchmal schwärmt man ja regelrecht für eine Buchfigur. Welche ist/war euer aktueller/letzter Character Crush?

Einen Crush habe ich tatsächlich gerade – allerdings nicht auf eine romantische Weise, sondern auf eine „Eine geniale Figur, ich bin gespannt, was der Autor sich noch für sie noch einfallen lässt!“-Art. Und zwar geht es um Francis Ackerman jr., einen der Protagonisten aus Ethan Cross‘ „Shepherd“-Reihe. Ackerman ist allerdings kein romantischer Held, der gegen Widerstände kämpft und am Ende mit der Protagonistin in den Sonnenuntergang reitet. Er ist ein Serienmörder, der vor der Tötung gern Spielchen mit seinen Opfern spielt und ihnen zumindest die Illusion vermittelt, eine reale Chance zu haben. Aber natürlich spielt er nur, weil er weiß, dass er auf jeden Fall gewinnen wird. 😉

Warum ich für eine solche Figur schwärme? Weil ich eine Schwäche für „Redemption-Geschichten“ habe, Geschichten, in denen jemand erkennt, dass er auf dem falschen Weg war, und dann alles dafür tut, um sein Verhalten wiedergutzumachen. Na ja, wiedergutmachen kann Ackerman seine Taten nicht wirklich. Aber als er seinen Bruder trifft, von dem er gar nicht wusste, dass er existiert, beschließt er, alles dafür zu tun, um die Beziehung zu ihm zu festigen. Und da dieser Bruder Mitglied in einer Organisation ist, die besonders schlimme Verbrecher jagt (und auch Ackerman gejagt hat), bietet er an, seine ganz besonderen Fähigkeiten in den Dienst eben dieser Organisation zu stellen. Diese Fähigkeiten und Neigungen hat ihm übrigens sein eigener Vater antrainiert, der selbst ein Psychopath war und ihn von Kindheit an gefoltert und zu bestimmten Verhaltensweisen konditioniert hat – Ackerman hat also auch eine sehr tragische Geschichte.
Das bedeutet nicht, dass er sich jetzt zu einem kuscheligen Teddy entwickelt und plötzlich ein harmoser Zeitgenosse ist, aber es bedeutet, dass man als Leser immer wieder seine innere Zerrissenheit spürt: Soll er in einer (Konflikt-)Situation so reagieren, wie es ihm seine Konditionierung  vorgibt, oder soll er so agieren, wie er jetzt als halbwegs neuer Mensch reagieren will? Und das finde ich ausgeprochen spannend, es ist ein richtiger Nervenkitzel!

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Montagsfrage.

Montagsfrage
Svenja ist zurück und mit ihr die allwöchentliche Montagsfrage!

Hast du einen Jahresrückblick 2017 verfasst oder interessiert dich das eher weniger? Wenn ja, was magst du daran?

Ich habe Anfang Januar einen Minirückblick für meine Buchhighlights gemacht und einen für die Filmhighlights (letzteres aber eher „zufällig“ im Rahmen der Aktion „Die 5 BESTEN am DONNERSTAG“). Die große Erkenntnis bei den Buchhighlights: Im vergangenen Jahr haben mich vor allem Bücher begeistert, die Teil einer Trilogie waren (oder sogar die komplette Trilogie). Und bei den Filmen: Ich sollte häufiger ins Kino gehen und weniger netflixen. 😉 Darüber hinaus gilt aber, dass ich nicht der Typ bin, der ganz strategisch zurückblickt, Listen und Auswertungen erstellt …

Allerdings war beides eher ein Zufall, na ja, zumindest nicht von langer Hand geplant. Aber es war hilfreich, einmal einen Blick zurück zu werfen und festzustellen, wie viel oder wie wenig ich gelesen habe oder ob es bestimmte Genres gibt, die mich besonders begeistert haben (könnte ja ein Hinweis darauf sein, dass ich mein Lese-/Kaufverhalten ändern sollte/könnte). Und was Filme angeht: ob sich auch bei mir feststellen lässt, dass ich eher ein guter Netflix-Kunde bin und nicht länger regelmäßig ins Kino gehe.

Wie ist das bei euch? Erstellt ihr Rückblicke? Warum oder warum nicht?

Welches Buch hat mich 2017 am meisten begeistert?

Da ich bislang keinen Buch-Rückblick über mein Jahr 2017 gemacht habe, dachte ich, ich werfe für mich persönlich spontan mal einen Blick auf alle gelesenen Bücher und schaue, ob etwas richtig Gutes dabei war. Eines von den Büchern, bei denen ich sagen würde: „Das nehme ich mit auf eine einsame Insel.“
Und tatsächlich gab es neben den üblichen „ganz netten“ und „OMG, was hat sich der Autor nur dabei gedacht?!“-Büchern auch ein paar, die ich tatsächlich noch einmal lesen würde. Witzigerweise handelt es sich dabei um Buchreihen:

1. Justin Cronin: Übergang-Trilogie
In diesem Jahr habe ich sowohl im Januar den Abschlussband „Die Spiegelstadt“ gelesen als auch während meines Sommerurlaubs noch einmal Band 1 „Der Übergang“. Und ich bin schon sehr gespannt, ob die Qualität der TV-Serie, die für 2018 angekündigt ist, da mithalten kann.

2. Pierce Brown: Red-Rising-Trilogie
Ich habe die Trilogie im Sommer gelesen und war von Beginn an geflasht. Schon lange habe ich mit einem Protagonisten nicht mehr so mitgefiebert wie mit Darrow. Und schon lange habe ich keine YA-Dystopie mehr gelesen, die so brutal war. (Band 1: Red Rising; Band 2: Im Haus der Feinde; Band 3: Tag der Entscheidung)

3. Ethan Cross: Shepherd-Reihe
Die Bücher habe ich eher zufällig gebraucht gekauft und sie sind sicher alles andere als hohe Literatur. Aber Band 1 hat etwas geschafft, was schon lange kein Buch mehr geschafft hat: Ich konnte ihn nicht abends vor dem Einschlafen lesen, weil der Gedanke an einen Serienmörder, der seine Opfer gern abends oder nachts aufsucht, nicht gerade für einen guten Schlaf sorgt. 🙂 Aber Serienmörder Francis Ackerman jr. gehört jetzt zu meinen liebsten literarischen Figuren. (Band 1: Ich bin die Nacht; Band 2: Ich bin die Angst; Band 3: Ich bin der Schmerz; Band 4: Ich bin der Zorn)

So, jetzt kennt ihr meine buchigen Highlights 2017. Ich bin schon sehr gespannt, wie es in dieser Hinsicht 2018 weitergeht!

Gorana hat uns übrigens im Rahmen ihrer „Die 5 BESTEN am DONNERSTAG“-Aktion einen Rückblick auf unsere Film-Highlights 2017 lassen …

Montagsfrage.

Montagsfrage
Heute bin ich etwas spät(er) dran – ich hab’s vor der Arbeit nicht mehr geschafft, weil ich früher ins Büro gefahren bin … Ihr wisst schon: Schneechaos. 😉 Ich hoffe, ihr seid heil in der Schule, in der Uni, im Büro oder wo auch immer ihr hinmusstet angekommen!

Heute gibt es eine interessante Frage von Buchfresserchen:

Hast du schon einmal ein Buch einfach nicht zu Ende gelesen oder kämpfst du dich auf jedem Fall bis zum Schluss durch?

Ja, es kommt durchaus vor, dass ich ein Buch nicht zu Ende lese. Da es viel mehr (gute, interessante, packende, berührende) Bücher gibt, als ich überhaupt lesen kann, sehe ich nicht ein, meine Zeit mit Büchern zu verschwenden, die mir aus den unterschiedlichsten Gründen nicht zusagen. Die Hauptgründe sind in meinem Fall vor allem:

1. Nicht das richtige Buch zu dieser betreffenden Zeit.
Manchmal meint man, man müsste ein bestimmtes Buch lesen (weil man es geschenkt bekommen hat, weil es alle lesen etc.), aber man stellt fest, dass man gerade nicht in der Stimmung ist für ein trauriges Buch … ein anspruchsvolles Buch … DIESES BESTIMMTE Buch. Das kann in einem halben Jahr oder auch in fünf Jahren dann wieder ganz anders sein, wenn es eben der richtige Zeitpunkt für dieses Buch ist.

2. Das Buch enthält Aspekte, die mir nicht zusagen.
Es kommt vor, dass Bücher Gedanken enthalten oder Geschehnisse schildern, die mir nicht zusagen. Ich habe bspw. „Die Frau und der Affe“ von Peter Hoeg nicht zu Ende gelesen, weil die Frau im Buch Sex mit dem Affen hatte – und mit so etwas möchte ich mich nicht beschäftigen. Da ist es mir egal, ob ein Buch ein Bestseller ist. Ein anderes Buch, „Die Eiserne See – Wilde Sehnsucht“ von Meljean Brook, habe ich nicht beendet, weil die Protagonistin vom Protagonisten vergewaltigt wurde und mir die Autorin dann allen Ernstes verkaufen wollte, dass die Prota es doch genossen hatte … und es war ja die große Liebe zwischen den beiden … und es tat ihm ja am nächsten Tag so leid. Nope, für eine Vergewaltigung gibt es keine „guten Gründe“ oder Entschuldigungen! In die Tonne damit!

3. Weil das Buch nachlässig verfasst, Korrektur gelesen und/oder übersetzt wurde.
Yupp, das kommt auch vor. Wenn ich keinen roten Faden erkennen kann, auf jeder Seite zehn Rechtschreib- und/oder Zeichensetzungsfehler finde oder merke, dass die Übersetzung eher nachlässig angefertigt wurde, dann verliere ich auch das Vergnügen an dem betreffenden Buch. Das ist vermutlich eine Berufskrankheit. 🙂

4. Weil das Buch in meinen Augen einfach Schund ist.
Hier nehme ich mir jetzt einfach mal die Freiheit zu sagen, dass es einige Bücher gibt – und das sind für jede(n) von uns sicher andere -, die zu lesen eine Verschwendung von Lebenszeit wäre. Bücher, die keinen Plot haben, sondern nur 6szenen aneinanderreihen. Bücher, die voller Klischees sind. Bücher, die imho falsche Botschaften verbreiten. In meinem Fall gehört dazu z. B. „50 Shades of Grey“, ein Buch, das übrigens auch zu den Kategorien 2 und 3 zählt und das ich noch nicht einmal begonnen habe.

Wie ist das bei euch? Kämpft ihr euch durch jedes Buch? Um zumindest einen Verriss zu verfassen? Oder wählt ihr eure Bücher so sorgfältig aus, dass das überhaupt nicht vorkommt?

 

Montagsfrage.

Montagsfrage
Da mein Internet zu Hause immer noch nicht funktioniert, kommt meine Antwort auf die heutige Montagsfrage aus dem Büro – aber sagt’s nicht meinem Chef. 😉

Falls du dir ein Jahresziel gesetzt hast, wie viele Bücher davon hast du bereits geschafft?

Sorry, wenn ich jetzt einmal ganz offen bin, aber ich bin gerade in der richtigen Stimmung: Wenn ich diese Frage lese, bekomme ich Ausschlag. Ehrlich. Ich lese Bücher, weil ich Lust darauf bzw. daran habe. Dicke Bücher, dünne Bücher, Bücher, die auf den Bestsellerlisten stehen, und solche, die es nie dorthin schaffen werden … Und ich lese so oft und so viel, wie ich Zeit und Lust habe.
Was ich aber nicht tue: mir Leseziele setzen. Lesen sollte Spaß machen – und ich sollte nicht lesen, um irgendwelche Ziele zu erreichen oder Leute mit meiner Megaliste zu beeindrucken. Lesen sollte keine Leistung werden, mit deren Hilfe ich mich mit anderen messe (und seien wir ehrlich: Darum geht es doch vielen) – wir sehen uns doch alle tagtäglich gezwungen, mit anderen zu konkurrieren. Im Job, an der Uni, in der Schule. Wollen wir diesen Leistungsdruck wirklich auch noch in unser Privatleben hineintragen? Lesen ist doch Genuss. Und einige Leute haben eben mehr Zeit dafür als andere. Und das ist völlig okay.

So, nachdem ich mir Luft gemacht habe, kann die Woche beginnen. 😉

Montagsfrage.

Montagsfrage
Neue Woche, neues Glück. Mmpf, wer’s glaubt, wird selig. Allerdings sind es nur noch zweieinhalb Wochen bis zum Urlaub, das ist doch auch schon mal was … 😉 Wenn ich Ende dieser Woche den „Zahnarzt-Berg“ bestiegen habe, geht’s definitiv mit Rückenwind Richtung Ziel.
Aber zum Start der Woche erst einmal das Wichtigste: die Montagsfrage. Die in dieser Woche von Sven kommt – wer auch immer Sven ist. Macht es doch wie ich: Surft erst einmal bei ihm vorbei und lernt seinen Blog kennen.

Hast du eine Lieblingsbuchhandlung? Was gefällt dir daran besonders gut?

Tja, was soll ich sagen: Ich schimpfe zwar gern über ihn, aber meine Bücher kaufe ich zu 99 % am Amazonas. Ja, ich weiß, wir sollten den stationären Buchhandel unterstützen, vor allem, da es hier vor Ort tatsächlich noch eine Buchhandlung gibt. Aber ihr wisst ja, wie das ist: Morgens, wenn ich zur Arbeit fahre, ist der Laden noch dicht, und wenn ich Feierabend mache, müsste ich noch einen Parkplatz suchen und hinlaufen. Und da ich oft Bücher kaufe, die aktuell nicht auf den Bestsellerlisten stehen, müsste ich das Ganze sogar zweimal machen, weil man mir das Buch dann erst bestellen müsste … Ich habe zwar ein schlechtes Gewissen, aber das redet noch nicht so laut auf mich ein, dass ich an meinem Kaufverhalten etwas ändern würde. Es ist einfach zu praktisch, das Buchpaket direkt an den Schreibtisch geliefert zu bekommen.
Meine englischsprachigen E-Books habe ich früher teilweise auch über einen anderen US-Anbieter gekauft, aber der hat mittlerweile pleite gemacht, sodass ich auch meine fremdsprachigen Titel zu 99 % bei den Amazoniern erwerbe. Die restlichen 1 % kaufe ich bei eBook.de. Aber in einer Buchhandlung selbst habe ich noch nie ein E-Book gekauft. Ich wüsste ehrlich gesagt auch gar nicht, wie das geht. Kann mich hier jemand aufklären? Lässt man das schlicht an eine E-Mail-Anschrift liefern? Oder muss man seinen Reader wirklich dabeihaben?

Was ist mit euch? Unterstützt ihr die Buchhändler vor Ort?

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG.


Heute hat Gorana wieder eine der Aufgaben für uns, bei denen ich ihr am liebsten zurufen würde: WAS?! NUR FÜNF?! Denn heute möchte sie von uns wissen, welches unsere liebsten literarischen Figuren sind – menschlich oder nicht menschlich.

Die 5 besten Buchfiguren

Die Reihenfolge ist vollkommen willkürlich. Und die Liste ständig im Wandel:

1. Francis Ackerman jr.
Ich hätte nie gedacht, dass mal ein Serienmörder auf einer solchen Liste landen würde. Aber ich habe einfach eine Schwäche für Redemption-Storys und für überaus … einfallsreiche Figuren.

2. Phèdre nó Delaunay
Die weibliche Hauptfigur der „Kushiel“-Reihe. An ihr schätze ich Einfallsreichtum, Opferbereitschaft, Mut und ihr großes Herz.

3. Elizabeth Bennet
Eine junge Frau, die sich in einer Zeit, als Frauen nur eines mit ihrem Leben anfangen konnten (heiraten und Kinder kriegen), entschied, sich nicht den Erwartungen der Gesellschaft zu beugen, sondern auf ihr Herz zu hören – und natürlich von ihrer Schöpferin Jane Austen mit einem großartigen Ehemann „belohnt“ wird (Stolz und Vorurteil).

4. Darrow
Der Protagonist aus der „Red Rising“-Trilogie. Mutig, opferbereit, einfallsreich (I sense a theme …), aber auch immer bereit, seinen (ehemaligen) Freunden noch eine Chance zu geben – selbst wenn sie ihn schon einmal enttäuscht haben.

5. Mark Whatney
Der Marsianer: Ein Wissenschaftler/Astronaut bleibt allein auf dem Mars zurück und muss sich monatelang sein Überleben „macgyvern“ – dass er hier nie aufgibt und bei allem auch seinen Humor nicht verliert, beeindruckt mich zutiefst.

Montagsfrage.

Ende dieser Woche beginnt bereits der Dezember … Wahnsinn, oder? Wie weit seid ihr bereits mit den Geschenken? Mit der Deko? Ich habe für die Wochen bis Weihnachten bereits „Überstunden-Frei-Tage“ eingereicht, sodass die Arbeitswoche im Advent bei mir nur 4 Tage hat bzw. ich immer ein langes Wochenende habe. So kann auch ich mal gemütlich shoppen gehen …

Wir hatten gerade den 1. Advent, hast du schon Bücher auf deinem Weihnachtswunschzettel, und wenn ja, welche?

Ähm, wahrscheinlich beginnt jeder seinen heutigen Beitrag mit dieser Info, aber: Nein, der 1. Advent ist erst am kommenden Sonntag. In diesem Jahr beginnt der Advent außergewöhnlich spät und der 4. Advent fällt sogar auf Heiligabend. Oder umgekehrt: Heiligabend fällt sogar auf den 4. Advent.
Nachdem ich das jetzt „aus den Füßen“ habe, hier meine Antwort: Meine Buch-Wunschliste auf Amazon ist leider zu umfangreich, um sie hier zu posten. Aber ich kann ja mal einige der für mich wichtigsten Titel erwähnen:

Steven Jay Schneider: 1001 Filme, die Sie sehen sollten, bevor das Leben vorbei ist.
Stephen King: Sleeping Beauties und Menschenjagd
Sergej Lukianenko: Quazi
Robert McCammon: Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal
Dorothy Parker: Denn mein Herz ist frisch gebrochen (Gedichte)
Tad Williams: Otherland 1-4
Timothy Snyder: Über Tyrannei: Zwanzig Lektionen für den Widerstand
Und wenn mir jemand eines der noch fehlenden Bücher aus der Sharpe-Reihe von Bernard Cornwell schenken würde, hätte ich da auch nichts dagegen. 🙂

Wie sieht es bei euch aus? Welche Bücher wünscht ihr euch zu Weihnachten? Muss ich meine Wunschliste vielleicht noch verlängern?

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG.


Habe die Beschlusskonferenz von gestern gut hinter mich gebracht – und mit einer Endzeit von 18 Uhr lagen wir wirklich gut im Zeitplan (der eigentlich um 16:30 Uhr endete). Allerdings habe ich heute Nacht gefühlt nur von Erscheinungsterminen und Kalkulationen und „Mmh, sollte ich das lieber in die 2019er-Liste verschieben“ geträumt … 😎

Bevor ich jetzt die zu prüfenden Manuskripte in Angriff nehme und Korrekturfahnen durchsehe, erst noch die wichtigste Aufgabe dieses Tages: Goranas Die 5 BESTEN am DONNERSTAG:

Die 5 besten Buchautoren

Für einen Buchmenschen bzw. eine Leseratte eine wirklich knifflige Frage … Es gibt ja so viele großartige Schriftsteller und erfahrungsgemäß ändert sich ja auch der literarische Geschmack mit der Zeit. Ich versuche mich mal an einer möglichst zeitlosen Liste:

1. Jane Austen
Jane Austen begeistert mich bereits seit über 30 Jahren und ihr „Stolz und Vorurteil“ ist meine persönliches Heilmittel gegen Erkältungen und depressive Stimmungen. Ich bewundere zutiefst, wie es ihr schon vor über 200 Jahren gelungen ist, in die menschliche Psyche hineinzuschauen.

2. William Shakespeare
(Nicht nur) Seine Komödien gehören für mich zum Besten, das jemals verfasst wurde. Und auch für ihn gilt das, was für Jane A. klingt: Sein Einblick in die menschlichen Untiefen bewegt mich ungemeint. Und neidisch bin ich auch. Und wenn ich dann noch an seine Sonette denke – meine Güte, dieser Mensch konnte dichten!

3. Bernard Cornwell
Mein Lieblingsautor im Genre der historischen Romane. Mein lernt unglaublich viel über die englische/britische Geschichte. Und seinen Sharpe liebe ich auch seit fast 30 Jahren …

4. Gabriel García Márquez
Er ist steht stellvertretend für all die großartigen Schriftsteller Lateinamerikas. Sein Buch „Hundert Jahre Einsamkeit“ gehört für mich seit ewigen Zeiten zu den besten Büchern, die jemals verfasst wurden.

5. Justin Cronin
Ein aktueller Autor, der sich mit vielen anderen um den 5. Platz streitet. Seine Übergang-Reihe würde ich definitiv mit auf eine einsame Insel nehmen. Ich habe eine große Schwäche für Autoren, die mich darüber nachdenken lassen, wie sich die Menschheit wohl nach einer globalen Katastrophe entwickeln könnte.

J. R. R. Tolkien, Thomas Mann, Karl May, Emily Bronte, Erich Kästner, Astrid Lindgren und unzählige mehr hätte ich jetzt auch noch nennen können, aber ich durfte ja nur 5 angeben … 😉

Montagsfrage.

Meine Woche beginnt leider mit einer Beerdigung in Essen – ich wäre lieber arbeiten gegangen, als mitanzusehen, wie eine Freundin heute Abschied von ihrer Mutter nimmt …  😢

Da ich nicht weiß, wann ich heute Abend zurück sein werde, hier schon früh meine Antwort auf die dieswöchige Montagsfrage:

Besitzt du Merchandise zu bestimmten Buchreihen, z. B. Lesezeichen, Tassen, Kunstdrucke?

Nein, dafür bin ich wahrscheinlich zu alt. Merchandize zu Bücher, die ich gern gelesen habe (z. B. den Büchern von Gabriel Garcia Márquéz oder Julie Kagawa oder auch die Red-Rising-Trilogie hier im Sommer oder die Shepherd-Reihe von Ethan Cross, die mich gerade begeistert), gibt es entweder nicht, oder sie übt keine Anziehungskraft auf mich aus. Interessiert mich schlicht nicht. Eine Verfilmung: Her damit! Aber was soll ich mit Lesezeichen, Postkarten oder Kunstdrucken?! Dann doch lieber mein Geld in neue Bücher selbst investieren … 😉

Was ist mit euch: Besitzt ihr Tassen? Poster? Funko-Pop-Figuren?