Serienmittwoch #101.

Nachdem wir in der vergangenen Woche die 100. Frage beantwortet haben, geht’s gleich mit einem Rückblick weiter:

Welche Serien habt ihr in diesem Jahr gesehen und was waren davon eure Highlights?

Diese Frage stellt mich vor eine echte Herausforderung: Ich bin ein totaler Serienjunkie und haben – ungelogen – unzählige Serien geschaut. Serien, die aktuell noch Woche für Woche im TV laufen, Serien auf DVD oder Blu-ray, Miniserien, Serien, die man auf Netflix oder Amazon Prime bingen kann … Manchmal habe ich mir eine komplette Staffel angeschaut, dann wieder nur wenige Episoden. Ich kann also nur versuchen, mich halbwegs an die Serien zu erinnern:

NCIS | NCIS: New Orleans | NCIS: Los Angeles | Bull | Madam Secretary | Criminal Minds | Chicago PD | Chicago Med | Chicago Law | Blindspot | The Blacklist | Sense8 | Superstition | Timeless | Travelers | Killjoys | Dark Matter | The Gifted | The Defenders | Van Helsing | Victoria | Z Nation | Zarah – Wilde Jahre | The Good Girls Revolt | Doctor Doctor | Lucifer | The Marvelous Mrs Maisel | Miss Fishers Murder Mysteries | Godless | Frankie Drake Mysteries | Mindhunter | Scorpion | SEAL Team | The Brave | Valor | The Good Doctor | Outlander | Once upon a Time | Blue Bloods | Jane the Virgin | The Big Bang Theory | Supernatural | Gilmore Girls | Grey’s Anatomy | Eureka | Sherlock | Cormoran Strike | The Handmaid’s Tale | Call the Midwife | The Royals | Candice Renoir | Black Sails | The 100 | Zoo | Taboo | The Strain | DC’s Legends of Tomorrow

Falls mir noch weitere Serien einfallen, werde ich sie einfach ergänzen. 🙂

Und die Highlights? Nun, da hat sich seit der vergangenen Woche nichts geändert:

1. The Marvelous Mrs. Maisel

Die Geschichte einer jüdischen Vorzeige-Ehefrau und -Mutter in den 50ern, die ihre Begabung für Stand-up-Comedy entdeckt, als ihr Mann sie verlässt. Endlich einmal etwas Frisches, Neues, noch nicht Dagewesenes! Großartiger Soundtrack, bissige Dialoge, kongeniale Darsteller. Diese Serie könnte das Beste gewesen sein, was ich in diesem Jahr gesehen habe! Mehr davon!

2. The Handmaid’s Tale

Ich glaube, keine Serie war in diesem Jahr so wichtig und ein so gutes Spiegelbild dessen, was in den USA geschieht, wie The Handmaid’s Tale. Und keine Serie hat mich mit ihrer Darstellung der Frauen(rolle) gleichzeitig wütend und traurig gemacht.

3. Sense8

Diese Serie werde ich so lange „bewerben“, bis Netflix ihr nicht nur einen Abschlussfilm bewilligt, sondern auch eine 3. Staffel. Warum ich die Serie liebe? Weil sie mit ihrer Weltoffenheit, mit ihrer Botschaft von Toleranz und Annahme trotz Unterschiedlichkeit im heutigen politischen Klima einfach wichtig ist.

4. Godless

Eine weitere Netflix-Serie, die mich begeistert hat. Großartige Darsteller, großartige Kameraführung, wahnsinniges Storytelling. Unbedingt anschauen!

5. Mindhunter

Eine weitere Netflix-Serie, die mich in diesem Jahr beeindruckt hat. Die Serie handelt von zwei FBI-Agenten, die erkennen, dass sich aufgrund des gesellschaftlichen/politischen Wandels die Motivation von Serienmördern nicht mehr so leicht erklären/durchschauen lässt wie früher. Sie führen Interviews mit gefangenen Serienmördern durch, um ihre Taten zu analysieren und zu verstehen.

Advertisements

Serienmittwoch #99.

serienmittwoch2

Wow, schon die 99. Aufgabe zum Serienmittwoch! Ich bin schon sehr gespannt, was Corly sich in der kommenden Woche für das Jubiläum einfallen lässt! Herzlichen Dank an dieser Stelle für deine Kreativität und deine Mühen!
Heute geht’s um:

Mitmachaufgabe: Füllt euer Serien-DVD-Regal

Heute Morgen war es leider zu dunkel, um mein DVD-Regal zu fotografieren; ganz abgesehen davon, dass meine DVDs in mindestens zwei Reihen im Regal stehen und teilweise nicht zu fotografieren sind … 🙂

Ich schätze aber, dass die folgenden Serien komplett oder teilweise auf DVD/Blu-ray in meinen Regalen stehen (kein Anspruch auf Vollständigkeit):

Alias, The Blacklist, The Walking Dead, Game of Thrones, Doctor’s Diary, Queer as Folk, Farscape, Falling Skies, Supernatural, Scandal, The Vampire Diaries, Primeval, Veronica Mars, Call the Midwife, Sherlock, Lewis, Candice Renoir, The Royals, Black Sails, Outlander, Buffy the Vampire Slayer, Gilmore Girls, Firefly, The Last Ship, The 100, Once upon a Time, The Originals, Strike Back, Hart of Dixie, Miss Fisher’s Murder Mysteries, Shameless US, Misfits, Türkisch für Anfänger, Parade’s End, Rome, Fringe, Sharpe – Die Scharfschützen, Legend of the Seeker, Deadwood, Life on Mars …

Ich plane allerdings, die DVDs/Blu-rays in den nächsten Wochen auszumisten und einige wieder zu verkaufen. Denn ich brauche Platz für:

Supernatural S11, The Walking Dead S7, Game of Thrones S6-7, Outlander S3, Black Sails S3, Candice Renoir 2-4, Call the Midwife S5, The Royals S3, Strike Back S3, Z Nation, Sense8 …

Oh Gott, ich besitze einfach zu viel Zeugs!?

Zurückkehrende Serien im Winter 2017/2018 (Trailer).


Call the Midwife – Season 8. Eine Serie über Londoner Hebammen in den 50er- und 60er-Jahren, die ich jetzt schon seit etwa sechs Jahren schaue – keiner Serie gelingt es, mich Jahr für Jahr fast jede Woche aufs Neue zu Tränen zu rühren … Gott sei Dank gibt’s auch dieses Jahr wieder ein Weihnachtsspecial.

Serienmittwoch #84.


Es ist schon wieder Mittwoch – und in diesem Fall sogar mein letzter Arbeitstag vor dem Urlaub. Ich vermute mal, er wird ziemlich angefüllt sein mit „Kannst du vor deinem Urlaub noch schnell …“-Aufgaben. Deshalb hier ganz kurz und schmerzlos meine Antwort auf die Serienmittwochsfrage:

Wie seht eure aktuelle Serienwunschliste aus? Welche Serien stehen darauf, die ihr gerne unbedingt gucken möchtet?

In meinem Wohnzimmer liegt noch ein ganzer Stapel von ungeschauten DVDs bzw. meine Wunschliste bei Netflix ist noch ellenlang, daher hier nur meine Top 5, obwohl ich vermutlich locker eine Top-10-Liste zusammenbekommen würde:

Lucifer S3
Lucifer hat mich von Folge 1 an begeistert, und nach dem Cliffhanger von S2 muss ich natürlich wissen, wie es mit meinem gefallenen Engel weitergeht. Ich wünschte, wir hätten schon Oktober. 😉

Outlander S3
Claire und Jamie werden sich in S3 endlich wiedersehen. Hach, und wenn ich dann an ihre erste Szene denke … Hier muss ich wohl nur bis September warten!

Sense8 S3
Ja, ich weiß, Netflix hat diese Serie abgesetzt, und wir kriegen jetzt nur eine abschließende Doppelfolge, die alle Fäden zu Ende führt, aber die Hoffnung stirbt zuletzt …

The Strain S4
Die letzte Staffel der Vampirserie. Da ich die Bücher kenne, weiß ich, wie sie ausgehen wird, aber egal, die Serie ist wirklich gut …

The Handmaid’s Tale S2
Die erste Staffel wurde gerade erst zu Ende ausgestrahlt, aber da S2 eine neue Geschichte erzählen wird (S1 endet da, wo auch das Buch endet – Mist, ich habe es noch gar nicht rezensiert …), bin ich schon sehr gespannt. Die Serie war für mich das Highlight dieses Jahres.

The Alienist S1
Da ich das dazugehörige Buch schätze (Caleb Carr: Die Einkreisung), freue ich mich schon sehr auf die Verfilmung.

Call the Midwife S7
Die Serie geht in die 7. (?) Runde, aber sie fasziniert mich immer noch … Allerdings geht es wohl erst im Frühjahr 2018 damit weiter.

Mist, jetzt ist es doch eine Top-7-Liste geworden, obwohl ich The Walking Dead, Z Nation, Grey’s Anatomy, Black Sails, Zoo und viele, viele andere gar nicht erst aufgelistet habe.

Serienmittwoch #65.


Auch in dieser Woche gibt es wieder eine Serienmittwochsaufgabe von Corly. Danke übrigens, dass Du Dir immer so viele Gedanken machst!

Meine Lieblingsserie ist Call the Midwife, und ich mag sie so gern, weil sie mir Einblick in die Historie nach dem Ende des 2. Weltkriegs gibt und weil es ihr immer wieder gelingt, mich zu berühren, weil sie so gute menschliche Geschichten erzählt.

Ich würde gerne mal John Noble in folgender Serie schauspielern sehen: Supernatural, denn das wäre sicher aufgrund seiner Skurrilität wirklich eine Bereicherung für die Serie.

Hayley Atwell spielt ja wirklich gut, aber sie hat einfach Pech mit ihren Serien, weil die immer zu früh eingestellt werden.

Ich liebe Serien, weil sie mein Abendprogramm so vielfältig machen und weil sie zeitlich überschaubare Unterhaltung bieten.

Mein Lieblingsthema in Serien ist ja das Übernatürliche, weil es einfach so weit von meinen realen Erfahrungen entfernt ist und weil die möglichen Storys nicht an einen bestimmten Zeitpunkt der Menschheitsgeschichte gebunden und so vielfältig sind.

Mein Serienfieber hat schon in meiner Jugend angefangen, aufgrund der Tatsache, dass ich damals den ersten eigenen Fernseher bekam, oder weil ich eben kein Outdoor-Kind war.

Meinen goldenen Serienpokal erhält ja Supernatural, weil es der Serie gelingt, mich schon seit 12 Jahren so zu fesseln.

Serien zu gucken ist für mich ein wichtiges Hobby.

Abschließend zu diesen Lückenfüller möchte ich zum Serienmittwoch sagen, dass es echt Spaß macht, jede Woche wieder mitzumachen, und außerdem ist es spannend, die Antworten der anderen zu lesen.

Serienmittwoch Nr. 27.

Da ich zurzeit von einem Meeting ins nächste muss und auch dazwischen kaum Zeit habe, gibt es meine Antwort auf Corlys Serienmittwoch-Frage erst nach Feierabend. 🙂

Sucht euch eure allerliebste Lieblingsserie heraus, und nennt 5–10 Gründe, wieso ihr diese Serie so liebt.

Das stellt mich erst einmal vor die Herausforderung, festzulegen, welches überhaupt meine allerliebste Lieblingsserie ist. Mmpf. Ich würde sagen, es gibt viele, die ich wirklich sehr, sehr gern schaue und von denen ich (fast) alle Folgen auf DVD besitze. Deshalb wähle ich jetzt einfach eine Serie, die hier noch nicht so präsent war: Call the Midwife.

1. Schauspieler
Viele Serien sind heutzutage so beliebt, weil die Darsteller jung und schön sind. Und dann schaut man ggf. auch über schauspielerische Defizite hinweg (würde natürlich niemand zugeben). 🙂 Das ist hier nicht der Fall: Die Darsteller stammen aus unterschiedlichen Altersstufen und werden in wirklich unvorteilhafte Kleidung gesteckt – aber sie machen ihre Sache so gut, dass ich ihnen Woche für Woche abnehme, dass sie wirklich Nonnen und/oder Hebammen sind; dass sie im Armenviertel des Nachkriegslondons leben; dass sie Kinder zur Welt bringen, aber auch sterben sehen; dass sie Menschen betreuen, die unter erbärmlichsten Umständen leben.

2. Vielfältige Charaktere
Der Fundus an Charakteren (neben den Nonnen und Hebammen spielen auch der Hausmeister, ein Polizist, ein Pfarrer und hin und wieder ein Freund/Ehemann größere Rollen) ist groß und vielfältig, aber trotzdem hat jede(r) von ihnen eine gut durchdachte Biografie und ihr eigenes Schicksal im Rahmen der Serie. Die Figuren werden mit neuen, ungewohnten Situationen konfrontiert, an denen sie wachsen müssen. Und selbst Lebensumstände oder Lebenserfahrungen, die damals ein Skandal waren (Homosexualität, Abtreibung, Inzest, Kinderschwangerschaft etc.), werden mit einem großen Herzen und viel Liebe behandelt. Da einige der Hauptfiguren Nonnen sind, könnte man erwarten, dass sie auf vieles mit wenig christlicher Nachsicht reagieren, aber genau das Gegenteil ist der Fall.

3. Stories
Die erzählten Geschichten sind vielfältig und werden sehr authentisch und realistisch vermittelt. Es geht um Armut, um Kinderreichtum, um Downies, um Lebenserwartungen, Homosexualität, schwierige Eltern-Kind-Beziehungen, Wochenbett-Depression, um Kuckuckskinder und Untreue, um Vergewaltigung, das Frauenbild Mitte des 20. Jahrhunderts, Altersdemenz, Alkoholismus, gewalttätige Ehemänner, Kindstode und vieles, vieles mehr.

4. Zeitkolorit
Der Zuschauer erfährt auf unterhaltsame Weise, wie sich die britische Geschichte in den Fünfzigern und Sechzigern entwickelt. Wie sich das Frauenbild entwickelt. Wie sich die Medizin entwickelt.
Aber wenn mir jetzt noch jemand erklären könnte, wie es den Machern gelingt, Geburten so realistisch zu präsentieren …

5. Musik
Ich liebe die Musik aus der Mitte des 20. Jahrhunderts – und zu einer Serie, die in dieser Zeit spielt, gehört natürlich auch die richtige Musik. Und die fließt hier ein, ohne dass man – wie heute so oft – regelrecht mit Musik bombardiert wird, sodass man die Dialoge nicht mehr versteht.

6. Das ganz besondere Etwas
Ich gehöre nicht zu denjenigen, die heulen, wenn im Fernsehen oder Kino gestorben wird. Aber Call the Midwife gelingt es jede Woche, mich zu Tränen zu rühren: weil jemand stirbt, weil jemand Vergebung erfährt, weil jemand unter schrecklichen Bedingungen lebt, aber trotzdem das Beste daraus macht, weil jemand den Mut hat, das eigene Schicksal offenzulegen …
Aber trotz all der schlimmen Aspekte ist immer noch Raum für Humor und Liebe.

After Edit:
Durch Zufall bin ich gerade auf einen sehr guten, neuen Artikel zum Thema „Why Call The Midwife Is The Best Show You’re Not Watching“ gestoßen!