Aequitas et Veritas

Zwischendurchgedanken


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Lesestoff.

brown-red-rising3Pierce Brown: Tag der Entscheidung (Red Rising #3). Mutig bis zuletzt hat der ehemalige Minenarbeiter Darrow gekämpft, um die verhasste Oberschicht, die Goldenen, zu stürzen. Aber dann wird er heimtückisch verraten, und nun scheint alles verloren zu sein: Fern aller Menschen, die er einst liebte, ist er gefangen. An einem grauenvollen, unmenschlichen Ort.
Und doch ist Darrow die einzige Hoffnung der Menschheit. Nur er kann eine neue, eine gerechtere Zeit einläuten und alle einen: die mutlose Unterschicht, die verhassten Goldenen und seine ehemaligen Freunde, die er schon einmal im Stich gelassen hat …

Meine Rezension findet ihr hier: Chridhe.


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Lesestoff.

Red RisingPierce Brown: Im Haus der Feinde (Red Rising #2). Immer war Darrow stolz darauf, als Minenarbeiter auf dem Mars den Planeten zu erschließen. Bis er herausfand, dass die Oberschicht, die Goldenen, längst in Saus und Braus leben und alle anderen ausbeuten. Unter Lebensgefahr schloss er sich dem Widerstand der Söhne des Ares an und ließ sich selbst in einen Goldenen verwandeln.
Seit zwei Jahren lebt er nun mitten unter seinen Feinden und versucht, die ungerechte Gesellschaft von innen heraus zu stürzen. Doch womit Darrow nicht gerechnet hat: Auch unter den Goldenen findet er Freundschaft, Respekt und sogar Liebe. Zumindest so lange ihn niemand verrät. Und der Verrat lauert überall.

Meine Rezension des zweiten Bandes der „Red Rising“-Trilogie findet ihr hier: Chridhe.


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Montagsfrage.

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Heute bin ich etwas früher dran, da ich wegen eines Arzttermins (um 7:10 Uhr – argh) früher aufstehen musste. Ein „toller“ Weg, eine neue Woche zu starten. Buchfresserchen will in dieser Woche wissen:

Welches Buch ist dein letzter Neuzugang und was hat dich zum Kauf bewogen?

Mein letzter Neuzugang ist „Im Haus der Feinde“, der zweite Band der „Red Rising“-Trilogie von Pierce Brown. Was mich zum Kauf bewogen hat? Band 1 der Trilogie. 🙂 Ich war davon so begeistert, dass ich mir gleich Band 2 bestellt habe. Und dass ich Band 1 (endlich) gelesen habe, habe ich wiederum wortgeflumselkritzelkram zu verdanken, die kürzlich das Buch in ihrem Blog rezensiert und mich so neugierig gemacht hat, dass ich mich doch mal wieder auf eine Trilogie eingelassen habe.

Was ist mit euch? Welches ist euer letzter Neuzugang?


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Zurückkehrende Serien im Sommer 2017 (Trailer).

The Last Ship – Staffel 4. Der Patriotismus bzw. Nationalismus amerikanischer TV-Serien ist für mich persönlich oft unerträglich: die obligatorischen Flaggen, die Feiern zum 4. Juli, die durch jede Serie laufenden Veteranen, denen dann überschwänglich für ihren Dienst gedankt wird, die Agenten, die durch die ganze Welt düsen und natürlich den Agenten anderer Nationen überlegen sind …
Die einzige Serie, bei der ich mir das erstaunlicherweise gefallen lasse, ist The Last Ship (und patriotischer geht’s wohl nicht). Aber ich liebe einfach das Konzept, die Storys, die Charaktere, die Action … The Last Ship kehrt am 20. August ins US-amerikanische Fernsehen zurück!


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Lesestoff.

Pierce Brown: Red Rising (Red Rising #1). Darrows Welt ist brutal und dunkel. Wie alle Roten schuftet er in den Minen des Mars, um ein Leben auf der Oberfläche des Planeten möglich zu machen.
Doch dann wird seine große Liebe getötet, und Darrow erfährt ein schreckliches Geheimnis: Der Mars ist längst erschlossen, und die Oberschicht, die Goldenen, leben in dekadentem Luxus.
Darrow schließt sich dem Widerstand an – den Söhnen des Ares -, die ihn in einem monatelangen schmerzhaften Prozess in einen Goldenen verwandeln. Schließlich gelingt es ihm sogar, sich dank einer neuen Identität Zutritt zu einem sagenumwobenen Institut zu verschaffen, in dem die Elite der mächtigen Familien herangezogen wird. Er will einer von ihnen werden – um sie dann zu stürzen …

Meine Rezension zum 1. Band der „Red Rising“-Trilogie findet ihr hier: Chridhe.


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Lesestoff

Tahereh Mafi: Zerstöre mich. In „Ich fürchte mich nicht“ ist Juliette die Flucht aus den Fängen des Reestablishments gelungen – indem sie dessen Anführer Warner eine Kugel in die Schulter jagte. Sie glaubte ihn tot zurückzulassen, doch Warner ist nur schwer verletzt. Und nimmt den Leser in „Zerstöre mich“ mit auf eine faszinierende Reise.
Denn Warner scheint hassenswert – grausam, gefühlskalt, berechnend – und ist doch voller innerer Zweifel, hin- und hergerissen zwischen seiner Erziehung durch seinen grausamen Vater und seiner Liebe zu Juliette, die er unbedingt wiedersehen muss – auch wenn sie ihn offensichtlich verabscheut. Und so kämpft der noch geschwächte Warner zum einen darum, die Disziplin auf der Militärbasis aufrecht zu erhalten, während er andererseits mit aller Macht darauf hinarbeitet, Juliette wieder in seine Gewalt zu bringen. Bis sein Vater, Oberbefehlshaber des Reestablishments, in Warners Basis auftaucht. Und als Warner dessen Pläne für Juliette erfährt, wird ihm klar, dass er sich endgültig entscheiden muss …

Meine Rezension zu dieser Geschichte findet ihr wie immer hier: Chridhe.


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Montagsfrage.

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Ich sitze seit 7:15 Uhr im Büro – nachdem ich erst einmal in allen Büros auf dem Flur die Fenster weit geöffnet habe. Aber ein Luftzug will hier einfach nicht für Abkühlung sorgen. Meine Klimaanlage sagt, es seien schon 25 Grad. Mmpf. Wie ist es bei euch? Sauniert ihr auch schon?

Die Montagsfrage dieser Woche stammt dieses Mal nicht von Buchfresserchen selbst, sondern von Corly:

Welche Bücherwelten magst du am liebsten und wieso?

Schon seit meinen Studienzeiten liebe ich Dystopien aller Arten – und obwohl diese Welten bedrohlich sind und Bewohner, die aus den Regeln ausbrechen, Gefahr laufen, ihren Kopf zu verlieren, finde ich diese Welten am faszinierendsten. Das liegt vermutlich daran, dass ich sowieso eine Schwäche für SciFi habe. Fragen wie „Welche technologischen Entwicklungen wird es wohl geben?“, „Wie wird sich unsere Gesellschaft entwickeln?“ oder: „Was sind mögliche Gefahren, die uns in der Zukunft erwarten?“ beschäftigen mich sehr. Und damit verbunden ist dann immer auch die Frage: Welche von diesen möglichen Entwicklungen können wir heute schon feststellen? Und wie würde ich mich in einer solchen Situation verhalten? Wäre ich eine der Rebellen (was wir natürlich alle gern glauben würden) oder doch „nur“ ein schweigender Mitläufer (was für uns alle vermutlich die realistischere Perspektive ist)?

Eine zweite Welt fasziniert mich aber ebenfalls: Schottland. Ich liebe Romane, die in Schottland spielen. Was damit zusammenhängen dürfte, dass ich schon mehrfach durch das Land gereist bin und bei Schottland-Romanen auch die konkrete Landschaft vor Augen habe. Und wahrscheinlich träume ich auch von einem Wurmloch, das mich in die Vergangenheit katapultiert. Diana Gabaldon lässt grüßen. 😉 By the way: Falls mir jemand tolle Romane empfehlen kann (z. B. auch gern Krimis), die in Schottland spielen: Immer her damit!

Wie ist es bei euch? Welche literarische Welt fasziniert euch am meisten?


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Serienmittwoch #71.


Auch in dieser Woche gibt es eine neue Serienfrage von Corly:

Welche Serie habt ihr zuletzt für euch entdeckt und warum gefällt sie euch so?

Ich habe kürzlich angefangen (okay, die SERIE wird auch erst seit Kurzem ausgestrahlt), „The Handmaid’s Tale“ zu schauen. Warum? Weil ich das dazugehörige Buch (wer es noch nicht wusste: Die Serie basiert auf dem Roman „Der Report der Magd“ von Margaret Atwood) schon seit vielen Jahren sehr liebe. Falls man überhaupt sagen kann, dass man eine Dystopie liebt. 😉

Margaret Atwood erzählt in ihrem Buch die Geschichte von Desfred (im Film bzw. der englischen Ausgabe heißt sie Offred). Nach einem Staatsstreich kommt es zur Gründung der Republik Gilead durch eine christlich-fundamentalistische Gruppierung. Der Präsident und alle Mitglieder des Kongresses werden ermordet und die Verfassung außer Kraft gesetzt. Die Armee erklärt den Notstand, Zeitungen werden zensiert und Straßensperren eingerichtet. Vor allem die Stellung der Frau leidet unter den neuen Gegebenheiten: Frauen dürfen kein Eigentum besitzen und haben sich dem Mann vollständig unterzuordnen; ihr Eigentum fällt an den nächsten männlichen Verwandten. Sie haben nur noch eine einzige Aufgabe und Pflicht: Kinder zu gebären. Doch aufgrund einer nuklearen Katastrophe und vielen menschlichen „(Umwelt-)Sünden“ ist die Geburtenrate extrem gesunken; viele Menschen können keine Kinder mehr bekommen. Desfred ist eine der wenigen fruchtbaren Frauen. Deshalb lebt sie als „Magd“ im Haus des Kommandanten und soll für ihn und seine unfruchtbare Frau Serena Joy ein Kind empfangen und austragen.

Warum mir die Geschichte gefällt?
1. Ich habe eine Schwäche für Dystopien, in denen man mir ein glaubwürdiges Weltbild und glaubwürdige Charaktere zeigt – und in denen es nicht nur um die obligatorische Lovestory oder den Love Triangle geht.
2. Atwood sagt zu ihrem Buch, dass sie sich im Grunde nichts ausgedacht hat, das es in der Menschheitsgeschichte nicht schon gegeben hat oder gibt. Ein Rezensent hat zum Buch geschrieben: „… alle Taten sind irgendwann schon einmal begangen worden, die Autorin hat nur die Zeit, den Schauplatz und einige Details geändert und alles in einen neuen Kontext gestellt …“ Das macht diese Geschichte unglaublich bedrückend. Und aktuell.
3. All diese Dinge finden sich in der Serie sehr anschaulich dargestellt – die Farbsymbolik, die bedrückende Atmosphäre etc.
4. Außerdem gibt es wirklich gute Darsteller, die die bekannte Geschichte zum Leben erwecken.
5. Ich bin Woche für Woche froh, dass immer nur eine neue Episode erscheint, denn die Ereignisse schnüren mir so manches Mal die Kehle zu.


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Serienmittwoch #68.


Auch heute gibt es von Corly eine neue Frage zum Thema „Serien“:

Zu welchem Hauptthema würdet ihr gerne mal eine Fernseherie sehen und wieso interessiert euch das Thema so? Wie würde die Serie aussehen? (Aufbau/Inhalt/Charkatere etc.).

Puh, eine schwierige Aufgabe, da ich – wie in so vielen anderen Bereichen – eine Ahnung habe, was mir gefallen wüde, aber eher eine genaue Vorstellung davon habe, was ich auf keinen Fall schon wieder sehen will. Deshalb im Folgenden eine Mischung aus beidem:
Ich wünsche mir eine (weitere) dystopische Serie – am liebsten wäre es mir, wenn jemand endlich die Passage-Trilogie verfilmen würde. Falls jemand nicht weiß, worum es da geht: Das amerikanische Militär versucht – mal wieder – Supersoldataen zu erschaffen. Die die Experimente schlagen fehl, und heraus kommt eine schiere Plage von vampirischen Wesen, die die Weltbevölkerung größtenteils auslöschen. Etwa hundert Jahre später lebt eine kleine Gruppe – eine von wenigen – hinter hohen Mauern, die von UV-Lampen gesäumt werden, was die Vampire zurückhält. Doch einige erkennen, dass die Technik überaltert ist und die Ressourcen zur Neige gehen. Als sie sich außerhalb der schützenden Mauern begeben, finden die Mitglieder der Gruppe ein junges Mädchen namens Amy, das zwar ebenfalls unsterblich ist, aber nicht den Blutdurst der Vampire teilt …
Was ich also sehen will: eine richtig gut erzählte Geschichte mit Gruselfaktor, in der die Charaktere glaubwürdig ausgearbeitet sind; eine Serie, in der Frauen nicht über ihre Beziehung zu Männern definiert werden und nur als gut aussehendes Beiwerk fungieren; eine Serie, die nicht eine gute Geschichte schwach weitererzählt, die eigentlich nach 5 Staffeln auserzählt war. Was ich jedoch nicht sehen will: irgendwelche stereotypen Beziehungsgeflechte – weder Love Triangles noch ein sich über endlose Staffeln hinziehendes „Will they or won’t they“.


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Lesestoff.

Adrian J. Walker: Am Ende aller Zeiten. Edgar Hill ist Mitte dreißig und er hat sein Leben gründlich satt. Er ist unzufrieden mit sich und seinem Alltag in Schottland als Angestellter, Familienvater und Eigenheimbesitzer. Seinen beiden kleinen Töchtern steht er recht distanziert gegenüber, die Beziehung zu seiner Frau ist abgekühlt. Stattdessen flüchtet er sich in das Feierabendbier und den Fernseher. Er fragt sich: War das sein Leben? Hat das alles irgendwann einmal ein Ende? Er ahnt nicht, dass sich die Katastrophe bereits anbahnt.
Als das Ende kommt, kommt es von oben: Ein dramatischer Asteroidenschauer, den die Regierungen der Welt bis zum Vorabend vor den Menschen geheimgehalten haben, verwüstet (nicht nur) die Britischen Inseln. Das Chaos ist gigantisch, die Katastrophe total. Ganze Städte werden ausgelöscht. Straßen, das Internet, die Zivilisation selbst gehören plötzlich der Vergangenheit an. England liegt in Schutt und Asche. Ist dies der Weltuntergang?
Edgar und seine Familie können sich in ihren Keller retten und werden eine Woche später von militärischen Suchtrupps gefunden. Während es zunächst den Anschein hat, als … , werden die vier während der Evakuierung voneinander getrennt, und ihm bleibt nur eine Wahl: Will er Frau und Kinder jemals wiedersehen, muss er innerhalb von etwa drei Wochen 500 Meilen weit laufen, um das rettende Schiff zur Südhalbkugel zu erwischen – durch ein zerstörtes Land, von Edinburgh nach Cornwall.
Zusammen mit einer Handvoll Gefährten begibt sich Edgar Hill auf einen Lauf durch ein sterbendes Land. Doch sein Weg ist gefährlich: Im postapokalyptischen England kämpft jeder gegen jeden ums blanke Überleben.

Meine Rezension dazu findet ihr wie immer hier: Chridhe.