Aequitas et Veritas

Zwischendurchgedanken


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Lesestoff.

bell-lady-jane2Annis Bell: Die schwarze Orchidee (Lady Jane #2). November 1860: Nach einem turbulenten Start in eine unerwartet glückliche Ehe mit Captain Wescott hat Lady Jane keineswegs vor, sich in die Rolle der braven Ehefrau zu fügen.
Nachdem sie ein Hilferuf in Form eines Briefes erreicht, reist Jane kurz entschlossen zu ihrer Freundin Lady Alison. Diese ist nach Northumbria zur ihrer Cousine Charlotte gereist, die mit dem exzentrischen Orchideenzüchter Sir Fredrick Halston verheiratet ist und abgeschieden in einem düsteren Herrenhaus lebt. In Winton Park, wie das Gut heißt, fallen merkwürdige Dinge vor, die darin gipfeln, dass eines der Dienstmädchen tot im Moor aufgefunden wird. Obwohl auch die Möglichkeit besteht, dass Alison in Gefahr ist, will sie ihre Cousine nicht verlassen. Und sie kann es auch gar nicht, da sie ein weiteres Kind erwartet und die Schwangerschaft nicht ohne Komplikationen verläuft.
David Wescott findet unterdessen heraus, dass Orchideenzüchter alles andere als harmlos sind. Als dann auch noch ein Gärtner einer der berühmtesten Orchideenhändler Londons ermordet wird, hat der Captain alle Hände voll zu tun, seiner Frau bei der Aufklärung der Todesfälle zu helfen. Und es scheint um viel mehr zu gehen als nur um eine seltene schwarze Orchidee …

Die Rezension zum Buch findet ihr hier: Chridhe.


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Lesestoff.

Ines Thorn: Die Walfängerin. Sylt, 1764: Die junge Maren lebt als Tochter eines Fischers in Rantum. Ihre Zukunft liegt klar vor ihr: Sie wird Thies Heinen heiraten, mit dem sie aufgewachsen ist. Doch plötzlich hält der mächtigste Mann der Insel um ihre Hand an: Kapitän Rune Boys. Maren wagt das Undenkbare. Sie lehnt ab.
Als ihre Familie jedoch nach einem Sturm finanziell ruiniert ist, muss sie ausgerechnet Boys um Hilfe bitten. Er leiht ihr Geld, damit die Familie sich wieder ein Auskommen verschaffen kann. Und bittet ein weiteres Mal um ihre Hand. Erneut lehnt Maren ab.
Doch als dann endlich die Hochzeit von Maren und Thies gefeiert werden soll, verunglückt ihr Vater, und die Familie steht ein weiteres Mal ohne alles da, als Maren ihren Kredit nicht zurückzahlen kann. Ein letztes Mal macht ihr Rune einen Antrag – und ein letztes Mal lehnt Maren ab. Da unterbreitet ihr der Kapitän einen ungeheuerlichen Vorschlag: Sie soll mit ihm auf Walfang gehen, danach sind alle Schulden beglichen.

Meine Rezension findet ihr hier: Chridhe.


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Lesestoff.

Annis Bell: Die Tote von Rosewood Hall Rosewood Hall, Februar 1860: Lord Henry Pembroke hat sich alle Mühe mit der Ausrichtung eines Balls für seine geliebte Nichte Lady Jane in Rosewood Hall gegeben. Auf der Gästeliste stehen die begehrtesten Junggesellen der Londoner Gesellschaft, denn der Lord möchte die Zukunft seiner Nichte, die für ihn wie eine Tochter ist, gesichert wissen. Er ist sich bewusst, dass er nicht mehr lange zu leben hat und dass sein einziger Sohn und dessen geldgierige Ehefrau Jane entweder an den nächstbesten „verhökern“ oder auf die Straße setzen werden.
Doch der Abend nimmt einen gänzlich anderen Verlauf als geplant …
Ein schwer verletztes Mädchen stolpert in der winterlichen Ballnacht durch den Park von Rosewood Hall und wird von Lady Jane entdeckt. Jane, eine unkonventionelle und selbstbewusste junge Frau, bringt die Namenlose im Wintergarten unter. Mit ihrem letzten Atemzug bittet die Sterbende Jane darum, ihre Freundin Mary zu finden und vor einem schrecklichen Schicksal zu bewahren. Das Schicksal der gequälten Kreatur geht Jane nah, und sie verspricht, zu helfen.
Unerwartete Unterstützung findet Jane durch Captain David Wescott, einen verschwiegenen, eher düster wirkenden, aber auch attraktiven Mann. Dieser unterbreitet Jane jedoch auch ein Angebot: Da er der dritte Sohn eines einflussreichen Adligen ist, hat der ehemalige Offizier weder Erbe noch Titel zu erwarten. Da Jane einen Titel und einflussreiche Freunde hat, bietet er ihr einen Handel ein: Als seine Ehefrau wird sie weiter ihre Freiheiten (und auch ihr Vermögen) genießen können, soll ihn aber im Gegenzug zu Empfängen begleiten und den gesellschaftlichen Rahmen für Treffen mit Geschäftsfreunden gestalten.

Meine Rezension findet ihr wie üblich hier: Chridhe.


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CarrCaleb Carr: Die Einkreisung. New York, 1896: Die Polizei entdeckt die schrecklich zugerichtete Leiche eines Stricherjungens. Polizeipräsident Theodore Roosevelt – später Präsident der Vereinigten Staaten – will den Fall aufgeklärt wissen, den seine Polizisten aus Gründen falscher Moralvorstellungen am liebsten unter den Teppich kehren möchten. Roosevelt setzt sich mit seinem Studienfreund Laszlo Kreisler in Verbindung, der in seiner wissenschaftlichen Arbeit bereits einige Theorien Sigmund Freuds vorwegnimmt. Wichtige Helfer sind auch der Polizeireporter John Moore (Ich-Erzähler der Ereignisse), Roosevelts Sekretärin Sara Howard, die es sich in den Kopf gesetzt hat, die erste weibliche Kriminalpolizistin New Yorks zu werden, und die beiden Kriminalwissenschaftler/ Gerichtsmediziner Marcus und Lucius Isaacson, die neue moderne Analyseverfahren verwenden.
Die fünf beginnen ihre Untersuchungen und finden heraus, dass der Mord an dem Stricherjungen Teil einer ganzen Mordserie ist, deren Opfer allesamt noch Kinder waren, die auf brutale Weise ums Leben kamen. Anhand der Indizien und Hinweise erstellt Kreisler ein Profil des Täters. Aus den Daten aller Morde, die immer im Zusammenhang mit hohen kirchlichen Feiertagen stehen, lässt sich schließlich auch der Zeitpunkt des nächsten Verbrechens vorhersagen. Doch der Täter beobachtet im Gegenzug auch die Arbeit der Detektive und ist ihnen immer einen Schritt voraus. Und nicht nur er erschwert ihnen die Arbeit: New York ist in unterschiedliche „Herrschaftsgebiete“ aufgeteilt, und deren Herren versuchen die Untersuchungen aus den unterschiedlichsten Gründen zu verhindern. Ganz zu schweigen davon, dass auch die beiden großen Kirchen nicht wollen, dass etwas derart Unmoralisches ans Licht kommt.
Es kommt schließlich zu einem Showdown über den Dächern von New York …

Die Rezension zum Buch findet ihr hier: Chridhe.


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Buch-Date #4.

Vor einigen Wochen haben Zeilenende und wortgeflumselkritzelkram die „Teilnehmerkette“ der vierten Buch-Dates ausgelost, die sich Bücher empfehlen und diese am 1. Mai – also heute! – auch in ihren Blogs besprechen werden. Hier findet ihr eine Übersicht über alle Beiträge von allen Dates – wenn alle Beiträge online sind. 😉
Ich durfte Wili etwas empfehlen und bin gespannt, wofür sie sich entschieden und wie es ihr gefallen hat. Mir selbst hat die ScreenQueen drei Bücher empfohlen, von denen ich mir eines ausgesucht habe:

  1. „Die Brautprinzessin“ von William Goldman
    Das Buch habe ich vor etwa 20 Jahren schon einmal gelesen und ich liebe den Film! Also war ich kurz geneigt, mir noch mal ein Exemplar des Buches zu organisieren, habe mich aber nach kurzem Nachdenken dagegen entschieden. Ich wollte keine Reread machen, sondern mal etwas Neues entdecken.
  2. „Löcher“ von Louis Sachar
    Zuerst dachte ich: Ach, nee … Aber dann klang das Buch doch irgendwie richtig interessant!
  3. „Stadt der Diebe“ von David Benioff
    Ich hätte „Löcher“ gelesen – wenn nicht als Nr. 3 „Stadt der Diebe“ gelistet gewesen wäre, ein Buch, über das ich schon unzählige Male gestolpert war. Und genau dafür entschied ich mich dann auch.

Herzlichen Dank, ScreenQueen, für diese „Horizonterweiterung“! Ich hätte am liebsten alle drei Bücher gelesen – Du hast mir nur tolle Empfehlungen gemacht!!

+ + + +

Meine beiden ersten Gedanken zu „Stadt der Diebe“ und David Benioff waren übrigens: 1. David Benioff? Ist das nicht einer der Drehbuchautoren von „Game of Thrones!“? Und 2.: Das ist Biografisch? Oje … Ich hab’s nämlich nicht so mit (Auto-)Biografien. (Letzteres stimmt übrigens nicht. Entgegen dem ersten Kapitel, welches die Geschichte als fiktionalisierte Wahrheit seiner Großeltern verkauft, waren diese wiederum geborene US-Amerikaner, wie man in einem Interview im New York Magazine nachlesen kann.)

Et voilà: Hier geht’s zu meinem Beitrag über „Stadt der Diebe“!


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turano-in-good-companyJen Turano: In Good Company. Millie Longfellow ist in einem Waisenhaus aufgewachsen und deshalb liegen ihr Kinder besonders am Herzen. Daher hat sie beschlossen, die beste Nanny zu sein, die die wohlhabenden Familien an der amerikanischen Ostküste je gesehen haben. Doch leider stößt ihre unkonventionelle Art bei ihren bisherigen Arbeitgebern nicht gerade auf Begeisterung, was auch der Grund dafür ist, dass sie bislang nie eine Stelle lange gehalten hat.
Everett Mulberry ist Junggeselle, hat aber nach dem unerwarteten Tod eines guten Freundes und seiner Frau deren drei Kinder geerbt. Und diese drei sind so wild, dass alle Kindermädchen schon nach kurzer Zeit die Flucht ergreifen. Als er beschließt, den Sommer mit seiner standesgemäßen Freundin in Newport zu verbringen, ist er wieder einmal verzweifelt auf der Suche nach einer Nanny.
Everett und Millie sind beide mit ihrem Latein am Ende, als die Mitarbeiterin der Arbeitsagentur ihnen eine letzte Chance gibt: miteinander. Während Millie sich rasch in den jungen Mann verliebt, bemüht sich Everett darum, die Erwartungen der guten Gesellschaft zu erfüllen und eine Dame aus guter Familie zu ehelichen.
Doch als er Zeit mit Millie und den drei Kindern verbringt und den verdächtigen Tod ihrer Eltern untersucht, beginnt er zu ahnen, dass zu einem guten Leben mehr gehört als Geld, eine Vernunftehe und die Anerkennung der Gesellschaft.

Meine Rezension zu diesem historischen Roman findet ihr hier: Chridhe.


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jagears-engaging-competitionMelissa Jagears: Engaging the Competition. Kansas, 1901: Harrison Gray war bereits als Junge in Charlotte „Charlie“ Andrews verliebt. Doch da die Rancher-Tochter schon damals allen zu verstehen gab, dass sie durchaus in der Lage war, ihren „Mann“ zu stehen, beschloss er, dass sie wohl niemanden braucht. Schon gar nicht jemanden wie ihn, der aufgrund seiner starken Kurzsichtigkeit auf einer Farm sicher keine große Hilfe wäre.
Zehn Jahre sind seither vergangen, als Harrison nach seinem Studium als Lehrer in seine Heimatstadt zurückkehrt. Und wieder bewundert er Charlie aus der Ferne – bis ihm sein Pfarrer davon erzählt, dass das Mädchen in Kürze einen Nachbarn heiraten wird, dessen Brüder als Unruhestifter bekannt sind. Aus einem ihm unerfindlichen Grund fällt ihm die Aufgabe zu, Charlie von diesem Vorhaben abzubringen.
Unglücklicherweise findet dieses unangenehme Gespräch während eines Wirbelsturms statt, in dem Harrisons Brille zu Bruch geht. Charlie und der junge Lehrer sind sich in wenigen Dingen einig, dennoch erklärt sie sich bereit, ihm beim Unterrichten zur Seite zu stehen, bis seine neue Brille eintrifft. Doch in zwei Wochen kann viel passieren …

Die Kurzrezension zum Buch findet ihr hier: Chridhe.