Ich bin dann mal weg …


… die Hausarbeit kann warten. Holt die Koffer raus! Wer will mit?

Der neue Kalender ist wunderschön geworden. Und ich hoffe, dass der Beschenkte sich auch so darüber freut wie ich. 🙂

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Weihnachten kann kommen!

norwegen-kalender

… denn ich habe gerade den Norwegen-Kalender für meine Eltern gestaltet – Urlaubsfotos ausgewählt, bearbeitet, platziert und mit Beschreibungstexten versehen (hier ein Screenshot aus dem Entstehungsvorgang). Und wenn das Teil auch noch gedruckt so gut aussieht wie auf dem Bildschirm, dann hätte ich ein Problem weniger. 😉

Samstag.

am svartisen
(zum Vergrößern auf das obige Bild klicken)

Norwegen … Landschaft pur.

(Ich übernehme keine Verantwortung dafür, wenn ihr bei den kommenden Norwegen-Fotos das Bedürfnis verspürt, euren Job zu kündigen, die Koffer zu packen und auszuwandern!)

Dienstag.

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Falls ihr euch schon einmal gefragt hat, wie das ist bzw. aussieht, wenn man den Polarkreis überquert: Voilà! Man fährt an einem kleinen Inselchen vorbei, der Kapitän weißt über den Lautsprecher darauf hin, dass man nun nach rechts oder links schauen soll – und das war’s. 🙂
Übrigens erhält man dann eine Urkunde und darf sich Polarkreisfahrer schimpfen! Und wenn man möchte, kann man sich an Bord auch mit Sekt oder Tran taufen lassen.

Freitag.

Bergen

Bergen

Bergen

Bergen

Bergen

Die norwegische Stadt Bergen, die vermutlich vor allem bekannt ist für das oben zu sehende Hanseviertel Bryggen.
Bergen ist auch der Ort, an dem man die Hurtigruten-Schiffe im Normalfall betritt bzw. wieder verlässt. Einen Tag oder zwei anzuhängen, um sich die Stadt anzuschauen, würde ich sehr empfehlen!

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Diese Fotos wurden vom/am Ulriken geschossen, mit 643 m der höchste der sieben Berge rund um Bergen – und sicher auf für Wanderer sehr interessant.
Bringt viel Zeit mit, wenn ihr auf den Ulriken fahren wollt – die beiden (!) Bahnen fassen jeweils ca. 12-15 Personen, fahren aber nur im Abstand von ca. 7 Minuten. Als wir an unserem letzten Tag in Norwegen zu dritt mit der Bahn nach oben fahren wollten, hatten wir bis zur Abfahrt unseres Busses knapp vier Stunden Zeit. Müsste genügen, sollte man meinen. Allerdings nicht, wenn die Schlange so lang ist, dass man ca. 1 1/2 Stunden braucht, bis man zum Gipfel vorgedrungen ist. Wir entschieden uns dafür, gleich wieder eine Person in die Warteschlange zu stellen, während die anderen Bilder schossen, weil diese Schlange natürlich nur unwesentlich kürzer war. 😉

Dienstag.

Trollfjord
(zum Vergrößern auf das obige Bild klicken)



Trollfjord

Die Hurtigruten-Schiffe biegen auf ihrer Bergen-Kirkenes-Bergen-Tour zweimal in diesen kleinen Fjord ein – die obigen Tagesaufnahmen stammen vom Besuch auf der Südroute, die Nachtaufnahme vom Besuch kurz vor Mitternacht auf der Nordroute. Und phänomenaler ist der nächtliche Besuch, wenn man als Reisender zunächst genauso wenig wie der Steuermann erkennen kann, wo sich der Sund in den Trollfjord öffnet. Doch dann schaltet er die Strahler ein und sucht mit ihrer Hilfe nach der Einfahrt in den teilweise nur 100 m breiten Fjord- ein wirklich eindrucksvoller Eindruck!
Hier bekommt man übrigens einen kleinen Eindruck davon, wie hell es Mitte August noch um Mitternacht war (die Nachtaufnahme wurde mit einem Samsung Galaxy S7 geschossen)!

Freitag.

Nordkap
Nordkap
Nordkap
Nordkap
Nordkap

Wer die komplette Hurtigruten-Tour mitmacht (Bergen – Kirkenes – Bergen) hat die Möglichkeit, zweimal das Nordkap zu besuchen (es werden zwei Ausflüge angeboten). Der Nordrouten-Ausflug findet mittags/nachmittags statt, der Südrouten-Ausflug ist etwas für die Frühaufsteher unter uns, denn er beginnt morgens um 5:30 Uhr und wird mit einem Frühstück am Nordkap verbunden. Ich hatte mich nach einer Empfehlung des Hurtigruten-Mitarbeiters für den Südrouten-Ausflug entschieden. Was theoretisch die bessere Entscheidung gewesen wäre, wenn, ja, wenn dieser Tag nicht völlig neblig gewesen wäre. Der Vorteil des Frühstücksausflugs ist nämlich: Kein Mensch ist so blöd und fährt schon morgens um halb 7 zum Nordkap (vor allem ist dort m. w. offiziell noch nicht geöffnet), d. h., wenn man in Ruhe Bilder schießen will, hat man nicht noch hundert andere Personen auf dem Foto.
In diesem Jahr war es aber so, dass an dem Tag, an dem der Nordrouten-Ausflug stattfand, großartiges Wetter war – es war warm, der Himmel war blau, die Sicht war gut. Allerdings standen dort mindestens 12 andere Reisebusse mit Touristen. Am Tag des Südrouten-Ausflugs war es zwar nicht kalt, aber so neblig, das man das Meer unterhalb des Plateaus, auf dem sich dieser Globus befindet, nur mit Mühe sehen konnte. Allerdings waren wir (etwa 15 Teilnehmer) ganz allein an diesem Punkt Europas – es hatte also alles seine Vor- und seine Nachteile.

Hier findet ihr eine tolle 360°-Kamera-Aufnahme vom Nordkap.

Unterhalb der Nordkap-Fotos seht ihr eine Aufnahme einer Tesla-Ladestation ein paar Kilometer südlich vom Nordkap. Die Anzahl der Elektroautos in Norwegen ist ungemein groß, das fällt auch dem unbedarften Touristen auf. Schon in Oslo bemerkt man, dass es dort trotz eines hohen Verkehrsaufkommens ruhiger ist als in deutschen Städten – ganz zu schweigen von der Luftqualität! Norwegen bezieht ca. 96 % seines Stroms aus Wasserkraft, was erklärt, warum dort Strom im Vergleich zu Deutschland so günstig ist!