Aequitas et Veritas

Zwischendurchgedanken


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Ins Kino gegangen …

kino gravity… und mit Sandra Bullock die Erde umrundet. Worum geht’s: Nachdem die Trümmer mehrerer Satelliten ihr Space Shuttle und das Hubble-Teleskop zerstört haben, versuchen zwei Astronauten (George Clooney und Sandra Bullock), die ISS zu erreichen und von dort mithilfe einer Rettungskapsel auf die Erde zurückzukehren. Doch leider läuft das Ganze nicht so ab wie geplant …
Ich dachte ja nicht, dass ich einen Sandra-Bullock-Film einmal als „Großartig!“ bezeichnen würde, da sie überwiegend in (romantischen) Komödien mitspielt. Aber anders kann man den Film imho nicht bewerten. Die Aufnahmen im All bzw. die Aufnahmen der Erde sehen unglaublich realistisch aus. Man glaubt wirklich, dass die beiden Astronauten in ihren Raumanzügen durchs All schweben. Und wenn dann noch die Kamera nahtlos von einer Außenperspektive zur Innenperspektive der Helme wechselt … Alter Schwede. Auch der Aufpreis für 3D lohnt sich definitiv – wenn kleine Feuerflammen auf den Zuschauer zuschweben oder die Trümmerteile vorbeischweben.
Der Film ist darüber hinaus atmosphärisch dicht. Obwohl es keine ausgefeilte Story gibt und auch (fast) keine Hintergrundgeschichte, empfand ich ihn keine Minute als langweilig, sondern war regelrecht selbst außer Atem, als schließlich der Abspann lief. Natürlich kann man dem Film vorwerfen, dass er die Helden von einem Actionspektakel zum nächsten jagt, aber dennoch kam die Auseinandersetzung mit Einsamkeit oder Sterben nicht zu kurz.
Noch ein kleiner Tipp: Der Film enthält immer auch einmal ruhige Passagen ohne Dialoge/Monologe und Explosionen. Da ist es etwas, ähm, peinlich, wenn man mit dem Popcorn raschelt. 😉