Die 5 BESTEN am DONNERSTAG.


Heute hat Gorana wieder eine der Aufgaben für uns, bei denen ich ihr am liebsten zurufen würde: WAS?! NUR FÜNF?! Denn heute möchte sie von uns wissen, welches unsere liebsten literarischen Figuren sind – menschlich oder nicht menschlich.

Die 5 besten Buchfiguren

Die Reihenfolge ist vollkommen willkürlich. Und die Liste ständig im Wandel:

1. Francis Ackerman jr.
Ich hätte nie gedacht, dass mal ein Serienmörder auf einer solchen Liste landen würde. Aber ich habe einfach eine Schwäche für Redemption-Storys und für überaus … einfallsreiche Figuren.

2. Phèdre nó Delaunay
Die weibliche Hauptfigur der „Kushiel“-Reihe. An ihr schätze ich Einfallsreichtum, Opferbereitschaft, Mut und ihr großes Herz.

3. Elizabeth Bennet
Eine junge Frau, die sich in einer Zeit, als Frauen nur eines mit ihrem Leben anfangen konnten (heiraten und Kinder kriegen), entschied, sich nicht den Erwartungen der Gesellschaft zu beugen, sondern auf ihr Herz zu hören – und natürlich von ihrer Schöpferin Jane Austen mit einem großartigen Ehemann „belohnt“ wird (Stolz und Vorurteil).

4. Darrow
Der Protagonist aus der „Red Rising“-Trilogie. Mutig, opferbereit, einfallsreich (I sense a theme …), aber auch immer bereit, seinen (ehemaligen) Freunden noch eine Chance zu geben – selbst wenn sie ihn schon einmal enttäuscht haben.

5. Mark Whatney
Der Marsianer: Ein Wissenschaftler/Astronaut bleibt allein auf dem Mars zurück und muss sich monatelang sein Überleben „macgyvern“ – dass er hier nie aufgibt und bei allem auch seinen Humor nicht verliert, beeindruckt mich zutiefst.

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Die 5 BESTEN am DONNERSTAG.


Habe die Beschlusskonferenz von gestern gut hinter mich gebracht – und mit einer Endzeit von 18 Uhr lagen wir wirklich gut im Zeitplan (der eigentlich um 16:30 Uhr endete). Allerdings habe ich heute Nacht gefühlt nur von Erscheinungsterminen und Kalkulationen und „Mmh, sollte ich das lieber in die 2019er-Liste verschieben“ geträumt … 😎

Bevor ich jetzt die zu prüfenden Manuskripte in Angriff nehme und Korrekturfahnen durchsehe, erst noch die wichtigste Aufgabe dieses Tages: Goranas Die 5 BESTEN am DONNERSTAG:

Die 5 besten Buchautoren

Für einen Buchmenschen bzw. eine Leseratte eine wirklich knifflige Frage … Es gibt ja so viele großartige Schriftsteller und erfahrungsgemäß ändert sich ja auch der literarische Geschmack mit der Zeit. Ich versuche mich mal an einer möglichst zeitlosen Liste:

1. Jane Austen
Jane Austen begeistert mich bereits seit über 30 Jahren und ihr „Stolz und Vorurteil“ ist meine persönliches Heilmittel gegen Erkältungen und depressive Stimmungen. Ich bewundere zutiefst, wie es ihr schon vor über 200 Jahren gelungen ist, in die menschliche Psyche hineinzuschauen.

2. William Shakespeare
(Nicht nur) Seine Komödien gehören für mich zum Besten, das jemals verfasst wurde. Und auch für ihn gilt das, was für Jane A. klingt: Sein Einblick in die menschlichen Untiefen bewegt mich ungemeint. Und neidisch bin ich auch. Und wenn ich dann noch an seine Sonette denke – meine Güte, dieser Mensch konnte dichten!

3. Bernard Cornwell
Mein Lieblingsautor im Genre der historischen Romane. Mein lernt unglaublich viel über die englische/britische Geschichte. Und seinen Sharpe liebe ich auch seit fast 30 Jahren …

4. Gabriel García Márquez
Er ist steht stellvertretend für all die großartigen Schriftsteller Lateinamerikas. Sein Buch „Hundert Jahre Einsamkeit“ gehört für mich seit ewigen Zeiten zu den besten Büchern, die jemals verfasst wurden.

5. Justin Cronin
Ein aktueller Autor, der sich mit vielen anderen um den 5. Platz streitet. Seine Übergang-Reihe würde ich definitiv mit auf eine einsame Insel nehmen. Ich habe eine große Schwäche für Autoren, die mich darüber nachdenken lassen, wie sich die Menschheit wohl nach einer globalen Katastrophe entwickeln könnte.

J. R. R. Tolkien, Thomas Mann, Karl May, Emily Bronte, Erich Kästner, Astrid Lindgren und unzählige mehr hätte ich jetzt auch noch nennen können, aber ich durfte ja nur 5 angeben … 😉

Buch-Date #4 – meine Empfehlungen.

Ich habe am Sonntag meine kleinen grauen Zellen rotieren lassen und mir folgende Bücher für Wili überlegt – falls ich welche erwischt habe, die du bereits kennst, sag einfach Bescheid:

1. Lucy Maud Montgomery: Anne auf Green Gables. Anne Shirley ist eine rothaarige, sommersprossige Waise, die versehentlich zu dem älteren Junggesellen Matthew Cuthbert und seiner spröden, ebenfalls nicht verheirateten Schwester Marilla geschickt wird, um dort zu leben. Matthew und Marilla nehmen Anne auf, obwohl sie einen Jungen erwartet hatten, der ihnen auf ihrem Hof helfen sollte. Sie wohnen auf Green Gables in dem fiktiven Ort Avonlea auf Prince Edward Island. Annes wilde Fantasie, ihr unablässiges Reden und ihr feuriges Temperament stellen sie in das Zentrum einer Reihe unterhaltsamer Abenteuer. Aber zum Glück schafft sie es, auch die unmöglichsten Situationen irgendwie zu meistern.
Dieses Buch habe ich Dir empfohlen, weil Du auch gern Astrid Lindgren liest. Und es gibt wohl kein kanadisches Kinderbuch, das schon seit so langer Zeit so beliebt ist.

2. Jane Austen: Die Liebe der Anne Elliot. Vor acht Jahren hat Anne den Heiratsantrag von Frederick Wentworth abgelehnt, weil ihr Vater und ihre Freundin Lady Russell ihr aus gesellschaftlichen und finanziellen Gründen dazu geraten hatten. Als sie – nun verarmt – ihn nun wiedersieht, stellt sie fest, dass sich an ihren Gefühlen für Frederick nichts geändert hat. Werden die beiden nun gereiften Menschen jetzt zusammenfinden?
Jane Austen musste ich als JA-Fan einfach empfehlen. Ich habe mich gegen das offensichtliche „Stolz und Vorurteil“ und für „Die Liebe der Anne Elliot“ entschieden, weil Du Entwicklungsromane magst.

3. Gabriel García Márquez: Hundert Jahre Einsamkeit. Der Roman erzählt die Geschichte vom Aufstieg und Niedergang der Familie Buendía und des von ihr gegründeten Dorfes Macondo, das zunächst wie das Paradies erscheint. Abgeschnitten vom Rest der Welt durch Sümpfe, Urwald und eine undurchdringliche Sierra, ist es der Ort, an dem sich alle Träume, Alpträume und Entdeckungen des Menschen noch einmal zu wiederholen scheinen.
Das Buch war mein erster Lieblingsroman überhaupt, weil er nicht nur eine Familiensaga erzählt, sondern an ihrem „Beispiel“ auch die Geschichte eines Landes. Und ich habe Dir dieses Buch empfohlen, weil Du Gesellschaftsromane magst. Ein moderner Klassiker, den man immer wieder lesen kann!

So, und nun hoffe ich natürlich, dass Dir eines der Bücher zusagt – und dass Du viel Spaß beim Lesen hast! 

Montagsfrage.

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Heute gibt es wieder eine neue Montagsfrage von Buchfresserchen:

Falls ihr Klassiker lest, habt ihr (einen) besondere(n) Favoriten und wenn ja warum?

Ja, ich lese immer wieder einmal Klassiker. Ganz oben steht Jane Austen, von der ich fast alles besitze. Und hier wiederum steht „Stolz und Vorurteil“ an erster Stelle, einen Roman, den ich schon unzählige Male gelesen habe – und die unendlichen Verfilmungen dazu kenne ich gefühlt auch (fast) alle. Nach Austen kommt erst einmal lange nichts. 🙂 Ich liebe dieses Buch, weil ich es einfach großartig finde, dass sie schon vor so vielen Jahren ein Buch mit so spritzigen Dialogen erschaffen konnte. Darüber hinaus zeigt sie auf unterhaltsame Weise, wie falscher Stolz und Vorurteile Menschen die Sicht auf den wahren Charakter eines Menschen nehmen können. Jane Austen gelingt es, beides auf eine beispiellos humorvolle, charmante und intelligente Art und Weise zu vermitteln. Ihre Heldinnen werden auch von den Frauen des 21. Jahrhunderts noch für ihren Mut bewundert, keine Kompromisse einzugehen und den Mann zu heiraten, den sie lieben – ungeachtet des sozialen Status.

Darüber hinaus greife ich höchstens zu anderen Austen-Romanen oder zu den Sonetten von Shakespeare. An Shakespeare (dessen Werke ich mir eigentlich nur als Verfilmungen anschaue) schätze ich übrigens seine Kunst, mit Worten umzugehen. Seine Wortspiele, sein manchmal feiner und manchmal bissiger Humor. Ganz zu schweigen davon, dass es mir oft so vorkommt, als könnte ich auch beim x-ten Anschauen von z. B. „Was ihr wollt“ oder „Viel Lärm um nichts“ noch neue Facetten entdecken.

Wie sieht es bei euch aus? Lest ihr Klassiker?

Montagsfrage.

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Bevor die Temperaturen noch weiter steigen und meine kleinen grauen Zellen zerfließen, hier die Antwort auf Buchfresserchens dieswöchtige Montagsfrage:

Welche Figuren sind eins deiner Lieblingsbuchpärchen?

Spontan fallen mir da Claire und Jamie aus der Highlander-Saga von Diana Gabaldon ein. Das war auch bei mir Liebe auf den ersten Blick. Ich mag es, wie die beiden aneinander „wachsen“, wie sie füreinander kämpfen und einstehen – auch wenn sie mal nicht einer Meinung sind.
Aber auch Elizabeth Bennet und Mr Darcy aus „Stolz und Vorurteil“ von Jane Austen habe ich damals sofort ins Herz geschlossen. Hier mussten beide eine Menge über sich und den jeweils anderen lernen, bevor sie wirklich zueinanderfinden konnten. Und da würde es mich total interessieren, wie ihr Eheleben aussieht, wenn die beiden sich auch im Alltag zusammenraffen müssen.
Wenn ich mal ein Stückchen über den Zaun schaue, fallen mir Zane und Ty aus der „Cut & Run Series“ von Abigail Roux und Madeleine Urban ein. Hier kommt noch der Faktor Homosexualität mit ins Spiel – zwei echte Alpha-Typen, die sich wirklich von Zeit zu Zeit die Köpfe einschlagen, weil es in ihrem Job als FBI-Agenten natürlich besonderns „gefährlich“ ist(, schwul zu sein).
Und kürzlich sind noch Damen und Laurent aus der „Captive Prince“-Serie von C. S. Pacat hinzugekommen. An den beiden gefällt mir, dass sie nicht schon vom ersten Kapitel an übereinander herfallen (was in diesem Genre leider zu häufig vorkommt), sondern erst einmal Feinde sind, die lernen müssen, einander zu vertrauen, die Respekt entwickeln und hinter die Maske schauen, bevor sie sich auch emotional näher kommen. Es sind bislang leider nur die ersten beiden Bände der Reihe erschienen, aber was ich da gelesen habe, gefällt mir ausnehmend gut.

Neue Filme irgendwann 2015 (Promo-Pic).

Endlich gibt es ein erstes Bild zu sehen aus der Verfilmung des Mash-up-Romans „Pride and Prejudice and Zombies“. Dieses Mal erwartet uns also nicht nur ein Kampf der Geschlechter, sondern auch ein Kampf gegen ausgesprochen hungrige Untote. Da Sam Riley den Mr Darcy spielt, bin ich fest entschlossen, den nicht ganz ernst zu nehmenden Film zu mögen. 🙂 Aber es sind auch Lena Headley, Matt Smith und Charles Dance dabei.

Hier übrigens der Werbetrailer zum Buch:

Neue Filme irgendwann in einer fernen Zukunft.

Okay, wahrscheinlich 2015. Endlich stehen die ersten Darsteller für die Verfilmung von „Stolz und Vorurteil und Zombies“ fest: Lily James (Elizabeth Bennet), Sam Riley und Bella Heathcote – wobei ich ja hoffe, dass SR nicht den Mr Darcy geben wird.

Jane Austen.

Emma. Verfilmungen des Jane-Austen-Romans „Emma“ gibt es viele. Kate Beckingsale hat die Emma schon gegeben, Gwyneth Paltrow ebenfalls. Nicht schlecht, aber auch nicht so überzeugend, dass ich mir die DVD gekauft hätte. Aber wenn die BBC eine neue Verfilmung in Auftrag gibt und Johnny Lee Miller den Mr Knightley gibt (wofür er ehrlich gesagt deutlich zu jung ist, aber welche Frau wird sich darüber schon beschweren?!) und dann ein deutscher Anbieter das Ganze auch noch uncut herausgibt, muss man einfach zuschlagen.

Ich hätte da in Kürze Geburtstag … vernehmliches Hüsteln

OMG …

Könnt ihr das Rumpeln hören? Jane Austen dreht sich gerade im Grabe herum. Der britische (leicht trashige) Sender ITV plant eine ungewöhnliche Adaption des Klassikers „Pride and Prejudice“. Wer es wirklich wissen will, möge hier weiterlesen. Allerdings auf eigene Gefahr.