Aequitas et Veritas

Zwischendurchgedanken


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Sonntag.


Honey, I’m home! Nach einem beruflichen Kurztripp in die USA bin ich gestern Nachmittag (endlich) wieder in Frankfurt gelandet. Und was gab es in den knapp 5 Tagen seit meiner Abreise am Dienstag? Verspätete Koffer (Gott sei Dank der von meinem Vorgesetzten; meiner ist trotz des Umstiegs in Paris gemeinsam mit mir in Cincinnati eingetroffen), Jetlag-Tage und damit kurze Nächte, Buchmesse, ein leckeres Burger-Essen mit Kollegen von der Konkurrenz, die ebenfalls an dieser Messe teilgenommen haben, zwei Tage bei einer ehemaligen Kollegin, die heute in Lexington/Kentucky lebt, ein um drei Stunden verspäteter Rückflug über New York, die Panik einer Mitreisenden (in der Reihe vor mir), deren Mann während des Fluges mehrfach das Bewusstsein verlor und in NY von Sanitätern abgeholt wurde, und ein defektes Display an Bord, das mich davon abhielt, die im Flieger angebotenenen Filme/Serie/CDs zu bingen … und hier definitiv zu niedrige Temperaturen. 😉
tsa-noticeUnd wo wir schon dabei sind: Die TSA (Transportation Security Administration, die Teil des US-Heimatschutzministeriums ist) hat mal wieder meinen Koffer geöffnet. Mmh, die gefährlichen Inhalte waren vermutlich mein Adapter, der Fön und die Metallschnalle meines Gürtels. Und meine schmutzige Wäsche. 😉


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Dienstag.


Die haben kürzlich bei uns vor dem Haus geblüht. Sind die nicht wunderschön?

Übrigens bin ich heute Vormittag aus beruflichen Gründen nach Cincinnati/OH geflogen. Ich habe zwar zwei, drei Beiträge geplant, aber trotzdem wird es hier in den nächsten Tagen etwas ruhiger sein. Falls ich im Hotel WLAN zum Laufen bekomme, werde ich mich aber hier und da sicher mal melden. Bleibt schön artig! 😉


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Freitag.


Der Mittwoch war, höflich gesprochen, für mich kein guter Tag. Mein Vorgetzter hat mir ohne Rückfrage eine große (zusätzliche) Aufgabe übertragen und war selbst nach einer Weigerung meinerseits nicht bereit, sie einem der anderen vier Mitarbeiter meiner Abteilung zu übertragen. Dann hatte ich einen Termin mit dem obersten Chef, während dem ich dann … emotional wurde, für mich ein Zeichen, wie müde und fertig ich gerade bin, denn so etwas tue ich gewöhnlich nicht. Danach kamen einige Kollegen mit ihren beruflichen Sorgen zu mir und schließlich fand noch eine lange Sitzung des Betriebsrates statt, nach der ich mit weiteren Dingen, die ich lieber nicht wissen möchte, und diversen To dos dastand. Dass ich meine eigenen beruflichen Sorgen vielleicht auch mal verarbeiten möchte, dass ich auch mir Sorgen um meine berufliche Zukunft oder die Zukunft des Unternehmens mache, dass auch ich heulen könnte, wenn ich darüber nachdenke, dass externe „Fachleute“ alles kaputtmachen, interessiert im Moment niemanden.
Wirklich gearbeitet habe ich an diesem Tag nicht.
Das obige Bild zeigt aber, dass mein Tag zumindest einen guten Abschluss fand. Nach Feierabend half nämlich nur noch der Anruf bei einer Kollegin/Nachbarin: „Ich brauche viel Alkohol. Kann ich heute Abend mit einer Flasche Wein rüberkommen?“


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Help!

Die externe Geschäftsleitung meiner Firma hat „plötzlich und unerwartet“ für heute eine Betriebsversammlung einberaumt. Die Abteilungsleiter werden bereits eine Stunde vorher über das Thema informiert – ich als Betriebsratsvorsitzende bin ebenfalls eingeladen. Das verheißt nichts Gutes … Könnt ihr vielleicht zwischen 10:30 und 12 Uhr mal an uns denken?