Aequitas et Veritas

Zwischendurchgedanken


Ein Kommentar

April …


(Foto: April-Motiv Formart Typokalender, Ackermann-Verlag)

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Samstag #2.

wunschliste-geschenk

Heute Morgen hat mich eine riesige Überraschung erreicht (in ein gigantisches Paket und einen Brief aufgeteilt – Amazon ist schon seltsam): ein Carepaket von Charlotte. Ich werde die nächsten Monate nichts anderes zu tun haben, als Bücher zu lesen, Filme zu gucken, Musik zu hören und den Schottland-Kalender anzuschmachten. Du bist echt verrückt!


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Freitag.

aufstellkalender
hinfallen2016
schottland2016
Ich muss gestehen, dass ich ein echter Silvesterhasser bin … Aber was ich am neuen Jahr liebe: Man kann die neuen Kalender aufhängen. Aufstellkalender. Wandkalender. Selbst gemachte Kalender. Geschenkte Kalender. Fotokalender. Typokalender.
Hier meine diesjährige Auswahl – wobei noch einer fehlt, den ich im Büro zwischengelagert hatte. 😉 Wie sieht es bei euch aus? Was hängt seit heute an euren Wänden? Steht auf eurem Schreibtisch?


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Mittwoch.

kalender

Ich sag euch: Wenn ich noch einen 2016er-Kalender Korrektur lesen muss, bekomme ich einen Schreikrampf. Ich liebe es ja, die neuen Kalender schon so frühzeitig zu sehen und auch generell am Herstellungsprozess beteiligt zu sein, aber wenn du zum x-ten Mal die Schulferien 2016 und 2017 korrigiert, fehlende Feiertage ergänzt oder falsche Schriftfarben angemarkert hast, kannst du diese Teile irgendwann nicht mehr sehen. 🙂 Wird Zeit, dass sie in Druck gehen …

Und dann freue ich mich wieder, wenn sie im Mai angeliefert werden, ich mir meine Belege hole und schon darüber nachdenke, in welchem Raum meiner Wohnung welcher Kalender hängen wird.


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Aus dem Office.

Als Betriebsratsmitglied erfährt man manchmal auch Dinge, die man lieber nicht wissen möchte. Die das Verhältnis zu Kollegen erschweren, weil man etwas Negatives weiß, das sie betrifft, es ihnen aber nicht mitteilen darf (bspw. Kündigungen, Umstrukturierungen).
Schwierig ist es aber auch, wenn es einen selbst betrifft. Jedes Jahr im Herbst erhalten wir eine Liste aller Mitarbeiter des Unternehmens, die auch ihre jeweilige Gehaltseinstufung enthält. Unsere Aufgabe als BR ist es dann, im Rahmen des sogenannten Bewertungsausschusses nach interner Diskussion Empfehlungen auszusprechen und diese anschließend mit der Geschäftsleitung zu besprechen. Um unseren Job so gut wie möglich zu machen, halten wir Rücksprache mit den unterschiedlichen Abteilungsleitern, um herauszufinden, wo diese Handlungsbedarf sehen oder bereits selbst Empfehlungen weitergegeben haben.
Dumm ist es nur, wenn du dann feststellen muss, dass du zwar fest davon überzeugt bist, du verdienst eine Gehaltsaufbesserung, bist jetzt endlich auch mal dran … aber dein Vorgesetzter sieht das anders.
Und genau das ist mir passiert.
Versteht mich nicht falsch: Ich bin nicht auf die 100 oder 150 Euro brutto im Monat mehr angewiesen. Ich nage nicht am Hungertuch.
Aber seit drei Jahren betreue ich gemeinsam mit einer Grafikerin die komplette Kalender-, Karten- und Postkarten-Produktion des Verlages. Seit zwei Jahren betreue ich allein und selbstverantwortlich den Socia-Media-Bereich des Verlages. Ohne die Unterstützung von Marketing oder Lektorat. Daneben erledige ich noch meine „ganz normale“ Arbeit als Lektorin. Ganz zu schweigen davon, dass ich in diesem Jahr durch den monatelangen Ausfall einer Kollegin einige ihrer Projekte und Aufgaben übernommen habe. Meine Überstunden sind dadurch ordentlich nach oben geschnellt. Ich habe an Wochenenden und Feiertagen gearbeitet, um alles zu bewältigen. Und in meiner jugendlichen Naivität dachte ich doch tatsächlich, jetzt wäre ich einmal dran, jetzt hätte ich einmal mehr Gehalt verdient.
Falsch gedacht.
Ihr glaubt gar nicht, wie froh ich darüber bin, dass ich nach dieser Sitzung des Bewertungsausschusses am Freitag nach Hause gehen konnte. Ich denke, wenn ich meinem Abteilungsleiter über den Weg gelaufen wäre, hätte sich der Buchmarkt im nächsten Herbst über einen Roman mit dem Titel „Feder & Schwert“ freuen können. Ich habe abends zähneknirschend im Bett gelegen und nur schlecht geschlafen. Und dann bin ich am Samstagmorgen um 8 ins Büro gefahren, um ein Projekt zu retten und für einen Kollegen, der es einer (offenbar unfähigen) externen Lektorin anvertraut hatte, den Karren aus dem Dreck zu ziehen. Ich muss wirklich selten dämlich sein.
Momentan denke ich noch über das richtige Vorgehen nach. Das Gespräch suchen, obwohl ich in diesem Jahr an der Tatsache nichts mehr ändern kann, dass es zum 1. Januar 2015 keine Gehaltserhöhung geben wird? Bereiche einfach wieder abgeben, um ihnen zu zeigen: „Dann schaut doch mal, wer sonst noch bereit ist, dafür Zeit und Energie zu opfern?!“

Was würdet ihr tun?


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Frohes neues Jahr!

Während ich Silvester hasse, weil der Tag zwangsläufig zur Nabelschau verleitet, liebe ich Neujahr, da man die eigene Wohnung an diesem Tag mit neuen Kalendern „tapezieren“ kann. In diesem Jahr heißt das: Tschüss, Twilight! Herzlich willkommen, „Orte der Stille, Orte der Sehnsucht“.

 

 

 

 


Sowie: Goodbye, Palazzis „Landschaft im Licht“! Hello „Wie im Himmel“!
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