Aequitas et Veritas

Zwischendurchgedanken


Hinterlasse einen Kommentar

Lesestoff.

bell-lady-jane2Annis Bell: Die schwarze Orchidee (Lady Jane #2). November 1860: Nach einem turbulenten Start in eine unerwartet glückliche Ehe mit Captain Wescott hat Lady Jane keineswegs vor, sich in die Rolle der braven Ehefrau zu fügen.
Nachdem sie ein Hilferuf in Form eines Briefes erreicht, reist Jane kurz entschlossen zu ihrer Freundin Lady Alison. Diese ist nach Northumbria zur ihrer Cousine Charlotte gereist, die mit dem exzentrischen Orchideenzüchter Sir Fredrick Halston verheiratet ist und abgeschieden in einem düsteren Herrenhaus lebt. In Winton Park, wie das Gut heißt, fallen merkwürdige Dinge vor, die darin gipfeln, dass eines der Dienstmädchen tot im Moor aufgefunden wird. Obwohl auch die Möglichkeit besteht, dass Alison in Gefahr ist, will sie ihre Cousine nicht verlassen. Und sie kann es auch gar nicht, da sie ein weiteres Kind erwartet und die Schwangerschaft nicht ohne Komplikationen verläuft.
David Wescott findet unterdessen heraus, dass Orchideenzüchter alles andere als harmlos sind. Als dann auch noch ein Gärtner einer der berühmtesten Orchideenhändler Londons ermordet wird, hat der Captain alle Hände voll zu tun, seiner Frau bei der Aufklärung der Todesfälle zu helfen. Und es scheint um viel mehr zu gehen als nur um eine seltene schwarze Orchidee …

Die Rezension zum Buch findet ihr hier: Chridhe.


3 Kommentare

Neue Serien in 2017 (Trailer).

The Alienist. Die Verfilmung des wirklich großartigen historischen Krimis „Die Einkreisung“ von Caleb Carr über eine Gruppe von Menschen, die sich Ende des 19. Jahrhunderts in New York auf die Jagd nach einem Serienmörder begegnen, der es überwiegend auf kleine Jungen abgesehen hat, die sich ihren Lebensunterhalt auf … unmoralische Weise verdienen.
Mit Daniel Brühl, Dakota Fanning, Luke Evans u. a.


Hinterlasse einen Kommentar

Lesestoff.

Annis Bell: Die Tote von Rosewood Hall Rosewood Hall, Februar 1860: Lord Henry Pembroke hat sich alle Mühe mit der Ausrichtung eines Balls für seine geliebte Nichte Lady Jane in Rosewood Hall gegeben. Auf der Gästeliste stehen die begehrtesten Junggesellen der Londoner Gesellschaft, denn der Lord möchte die Zukunft seiner Nichte, die für ihn wie eine Tochter ist, gesichert wissen. Er ist sich bewusst, dass er nicht mehr lange zu leben hat und dass sein einziger Sohn und dessen geldgierige Ehefrau Jane entweder an den nächstbesten „verhökern“ oder auf die Straße setzen werden.
Doch der Abend nimmt einen gänzlich anderen Verlauf als geplant …
Ein schwer verletztes Mädchen stolpert in der winterlichen Ballnacht durch den Park von Rosewood Hall und wird von Lady Jane entdeckt. Jane, eine unkonventionelle und selbstbewusste junge Frau, bringt die Namenlose im Wintergarten unter. Mit ihrem letzten Atemzug bittet die Sterbende Jane darum, ihre Freundin Mary zu finden und vor einem schrecklichen Schicksal zu bewahren. Das Schicksal der gequälten Kreatur geht Jane nah, und sie verspricht, zu helfen.
Unerwartete Unterstützung findet Jane durch Captain David Wescott, einen verschwiegenen, eher düster wirkenden, aber auch attraktiven Mann. Dieser unterbreitet Jane jedoch auch ein Angebot: Da er der dritte Sohn eines einflussreichen Adligen ist, hat der ehemalige Offizier weder Erbe noch Titel zu erwarten. Da Jane einen Titel und einflussreiche Freunde hat, bietet er ihr einen Handel ein: Als seine Ehefrau wird sie weiter ihre Freiheiten (und auch ihr Vermögen) genießen können, soll ihn aber im Gegenzug zu Empfängen begleiten und den gesellschaftlichen Rahmen für Treffen mit Geschäftsfreunden gestalten.

Meine Rezension findet ihr wie üblich hier: Chridhe.


Hinterlasse einen Kommentar

Lesestoff.

CarrCaleb Carr: Die Einkreisung. New York, 1896: Die Polizei entdeckt die schrecklich zugerichtete Leiche eines Stricherjungens. Polizeipräsident Theodore Roosevelt – später Präsident der Vereinigten Staaten – will den Fall aufgeklärt wissen, den seine Polizisten aus Gründen falscher Moralvorstellungen am liebsten unter den Teppich kehren möchten. Roosevelt setzt sich mit seinem Studienfreund Laszlo Kreisler in Verbindung, der in seiner wissenschaftlichen Arbeit bereits einige Theorien Sigmund Freuds vorwegnimmt. Wichtige Helfer sind auch der Polizeireporter John Moore (Ich-Erzähler der Ereignisse), Roosevelts Sekretärin Sara Howard, die es sich in den Kopf gesetzt hat, die erste weibliche Kriminalpolizistin New Yorks zu werden, und die beiden Kriminalwissenschaftler/ Gerichtsmediziner Marcus und Lucius Isaacson, die neue moderne Analyseverfahren verwenden.
Die fünf beginnen ihre Untersuchungen und finden heraus, dass der Mord an dem Stricherjungen Teil einer ganzen Mordserie ist, deren Opfer allesamt noch Kinder waren, die auf brutale Weise ums Leben kamen. Anhand der Indizien und Hinweise erstellt Kreisler ein Profil des Täters. Aus den Daten aller Morde, die immer im Zusammenhang mit hohen kirchlichen Feiertagen stehen, lässt sich schließlich auch der Zeitpunkt des nächsten Verbrechens vorhersagen. Doch der Täter beobachtet im Gegenzug auch die Arbeit der Detektive und ist ihnen immer einen Schritt voraus. Und nicht nur er erschwert ihnen die Arbeit: New York ist in unterschiedliche „Herrschaftsgebiete“ aufgeteilt, und deren Herren versuchen die Untersuchungen aus den unterschiedlichsten Gründen zu verhindern. Ganz zu schweigen davon, dass auch die beiden großen Kirchen nicht wollen, dass etwas derart Unmoralisches ans Licht kommt.
Es kommt schließlich zu einem Showdown über den Dächern von New York …

Die Rezension zum Buch findet ihr hier: Chridhe.


9 Kommentare

Freitag #2.

(c)ZDF
Agatha Raisin ist eine ehemalige PR-Beraterin, die London den Rücken gekehrt hat, um auf dem Land zu leben. Doch die dörfliche Idylle von Carsley trügt, und Agatha fällt es schwer, in der eingeschworenen Gemeinschaft des Dorfes ihren Platz zu finden. Und so kommt es, wie es kommen muss – Agatha entwickelt sich zu einer Meisterdetektivin – nicht immer zur Freude der Polizei.

Heute Abend einschalten nicht vergessen: Agatha Raisin und der tote Richter. ZDFneo, 21:45 Uhr! Für alle Fans von Cozy Mystery!


6 Kommentare

Neue Serien im Winter 2016/2017 (Trailer).

Time after Time. Habe ich diese neue Serie von ABC schon vorgestellt? Falls nicht: Was wäre, wenn Jack the Ripper mithilfe der Zeitmaschine von H. G. Wells in die Zukunft (unsere Gegenwart) reist, um den Behörden zu entkommen? Und was wäre, wenn er hier weitermordet, weil unsere Welt den richtigen „Boden“ bietet für seine … Interessen?
„Time after Time“ ist keine Zeitreise-Serie, sondern wirft durch die Augen von H. G. Wells einen Blick auf die Welt von heute – und ist mit vielen Anspielungen auf Wells‘ Klassiker gespickt. Genau das Richtige für einen SciFi-Fan wie mich!
Ab dem 5. März 2017 auf ABC.


11 Kommentare

Neue Serien im Winter 2016/2017.

Ab dem 10. Februar 2017 zeigt ZDFneo freitags um 21:45 Uhr die britische Serie „Agatha Raisin“. Hauptfigur der Krimiserie ist eine ehemalige PR-Beraterin, die London den Rücken gekehrt hat, sich um auf dem Land zur Ruhe zu setzen. Doch die dörfliche Idylle von Carsley trügt, und Agatha fällt es schwer, in der eingeschworenen Gemeinschaft des Dorfes ihren Platz zu finden. Und so kommt es, wie es kommen muss: Agatha entwickelt sich zu einer Meisterdetektivin – nicht immer zur Freude der Polizei.
Genau das Richtige für alle, die Cozy Mystery mit einem großen Schuss Humor lieben.

Hier könnt ihr den Trailer sehen: ZDFneo


9 Kommentare

Serienmittwoch #48.

Auch in dieser Woche gibt es eine neue Fragen zum Serienmittwoch von Corly:

Erzählt mir etwas aus eurer (aktuellen) Lieblingsserie aus 2016.

Es gibt derzeit eine Serie, für die stehe ich dienstags schon um 5 Uhr auf, um mir noch vor der Arbeit die neueste Episode anzuschauen: Lucifer (ja, ich weiß, es ist ja nicht so, als hätte ich diese Serie hier noch niiiiie erwähnt).
Was mir daran gefällt: Lucifers bestechende Ehrlichkeit, die für so manche humorvollen Szenen sorgt.
Im Laufe der bisherigen Episoden hat sich – wie es in Serien mit einem männlichen und einem weiblichen Lead üblich ist – die Beziehung zwischen den beiden Protagonisten vertieft.
Der folgende Ausschnitt aus der letzten Episode veranschaulicht sehr schön, dass die beiden vor allem auch eine Freundschaft verbindet. In dieser Szene geht es nämlich darum, dass Chloe von der Anwältin der Gegenseite vor die Wahl gestellt wird: Wenn Chloe erklärt, dass Lucifer bei seiner Aussage die Unwahrheit gesagt hat, wird die Anwältin dafür sorgen, dass der Angeklagte – der Chloes Vater ermordet hat – hinter Gittern landet. Aber Chloe ist ein durch und durch integerer Mensch und ihr ist die Beziehung zu Lucifer (die keine Liebesbeziehung ist) so wichtig, dass sie sich dafür entscheidet, lieber den Mörder laufen zu lassen, als Lucifer der Lüge zu bezichtigen:


Hinterlasse einen Kommentar

Montagsfrage.

montagsfrage_banner
Mit der neuen (Arbeits-)Woche kommt auch eine neue Montagsfrage von Buchfresserchen. Herzlichen Dank für Deine Mühe und Deine Kreativität! Dieses Mal will sie wissen:

Welcher/s Aspekt/Element deines zuletzt gelesenen Buches gefiel dir besonders gut?

Da die „Mumie“ und ich in den letzten Zügen liegen und ich das Buch, das ich am Wochenende dazwischengeschoben habe, verrissen habe (also offenbar konnte ich nichts Positives daran entdecken), wähle ich einfach mal das Buch, das ich davor beendet habe: David Morrell und „Inspector of the Dead“.
Das Buch hatte eine ganze Reihe von Aspekten, die mich begeistert haben:
1. Morrell ist ein großartiger Erzähler und liefert ein gründlich recherchiertes Buch, in dem das London Mitte des 19. Jahrhunderts lebendig wird – Gesellschaft, Politik, Personen, Ereignisse …
2. Die Krimi-/Thriller-Handlung ist packend, blutig, traurig, creepy …
3. Es handelt sich um Bio-Fiktion. Das bedeutet, in diesem Buch kommen Realität und Fiktion zusammen – einige handelnde Figuren hat es tatsächlich gegeben. In diesem Fall (nicht nur) Protagonist Thomas de Quincey, Anfang des 19. Jahrhunderts ein berühmter Autor und Essayist, der die beiden Skandalwerke „Der Opiumesser“ und „Der Mord als eine schöne Kunst betrachtet“ geschrieben hat. Morrell gelingt es wirklich großartig, den opiumsüchtigen De Quincey zum Leben zu erwecken und zu zeigen, dass er aufgrund seiner Erfahrungen eine ganz andere Sicht der Welt hat und in vielem seiner Zeit weit voraus ist.

Wen es interessiert: Die vollständige Rezension findet ihr hier: Chridhe.