Buch-Date #7: Die Auflösung.

Es ist wieder so weit: Heute gehen die Rezensionen des 7. Buch-Dates online! Von meiner Seite aus noch einmal ein riesiges Dankeschön an Zeilenende und wortgeflumselkritzelkram, die diese Aktion wieder organisiert haben. Ich durfte der ScreenQueen drei Empfehlungen machen und bin schon sehr gespannt, auf welchen Buchtitel ihre Wahl gefallen ist.
Ich selbst bekam vier (!) ziemlich geniale Empfehlungen von vro jongliert, die ich am liebsten alle gelesen hätte:

Michael Böhm, Herrn Petermanns unbedingter Wunsch nach Ruhe
Agatha Christie, Das fehlende Glied in der Kette
Andrea Camilleri, Die Form des Wassers
Leonie Swann, Glennkill

Meine Wahl ist – tata! – auf Das fehlende Glied von Agatha Christie gefallen. Ich habe einfach eine große Schwäche für (historische) Krimis. In meinen Teeniejahren habe ich die Krimis von Edgar Wallace verschlungen (in irgendeinem Karton fliegen vermutlich noch zwanzig oder mehr rote Krimis herum), aber von der Grande Dame Agatha Christi habe ich bislang noch nichts gelesen, wenn ich auch zahlreiche Verfilmungen kenne. Und was liegt da näher, als mit ihrem allerersten Krimi einzusteigen?! Deshalb hier meine Rezension des Buches:

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Das fehlende Glied in der KetteEngland, 1917: Arthur Hastings wird nach einer Verwundung von der Front nach Hause geschickt, wo er auf seinen alten Bekannten John Cavendish trifft. Dieser lädt ihn nach Styles ein, das Landgut seiner Stiefmutter, Mrs Emily Inglethorp. Dort leben in den Wirren des Ersten Weltkrieges eine ganze Reihe von Verwandten: John Cavendish und seine Frau Mary, Lawrence, der jüngere Stiefsohn von Emily Inglethorp, Cynthia, die Tochter verstorbener Freunde, und Evelyn Howard, Haushälterin und Faktotum der Familie.
Hastings bemerkt schon kurz nach Eintreffen Spannungen. Emily Inglethorp hat bereits nach kurzer Bekanntschaft den deutlich jüngeren Alfred geheirtat, der – da sind sich alle sicher – es doch nur auf das Geld der alten Dame abgesehen hat. Der Verdacht erhärtet sich, als die wohlhabende Mrs Inglethorp kurz nach Hastings‘ Ankunft vergiftet aufgefunden wird.
Doch wer steckt wirklich hinter dem Mord?

Meine Rezension zum Buch findet ihr hier: Chridhe.

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Lesestoff.

Ethan Cross
Ethan Cross: Ich bin der Zorn (Shepherd #4). In der hochmodernen Strafanstalt Foxbury Correctional Treatment Facility in Arizona kommt es zu einem blutigen Amoklauf, als einer der Wärter scheinbar wahllos vier Insassen erschießt und dann selbst Opfer eines Bombenanschlags wird.
Das ruft Bundesermittler Marcus Williams und die Shepherds auf den Plan. Rasch findet er heraus, dass der Wärter von einem psychopathischen Killer erpresst wurde, der sich selbst Judas nennt und die Ehefrau sowie den Sohn des Wärters entführt hat. Um die Identität des Judas-Killers aufzudecken, tut Marcus sich erneut mit seinem Bruder Francis Ackerman jr. zusammen, dem berüchtigtsten Serienkiller der Gegenwart: Marcus ermittelt außerhalb der Gefängnismauern, Ackerman jr. undercover unter den Häftlingen.
Was beide nicht ahnen: Der Judas-Killer verfolgt weitaus größere Ziele als nur ein paar Morde …

Mein liebster Serienmörder ist zurück! Meine Rezension zum Buch findet ihr hier: Chridhe. Da der nächste Shepherd-Roman erst am 23. Februar 2018 auf Deutsch erscheint („Ich bin der Hass“), gehe ich jetzt auf Ackerman-Entzug und muss tatsächlich mal was anderes lesen. 🙂

Lesestoff.

Ethan Cross: Ich bin der Schmerz (Shepherd #3). Die Medien nennen ihn den „Anstifter“, und das Spiel, das er spielt, ist besonders perfide: Zuerst entführt er die Familie eines unbescholtenen Mannes, bevor er diesem befiehlt, einen anderen Menschen zu töten. Weigert sich der Erpresste, werden seine Lieben zerstückelt, begeht er die Untat, erhält er seine Familie wohlbehalten zurück. Nur die Shepherd Organization kann den Killer zur Strecke bringen.
Auf der Jagd erhalten Marcus Williams und sein Team Hilfe von Marcus‘ Bruder, dem Serienkiller Francis Ackerman jr. Marcus und Francis sind besonders motiviert, den Verbrecher zur Strecke zu bringen, denn hinter dem mysteriösen Anstifter verbirgt sich ihr Vater. Der, der Francis zu dem gemacht hat, was er ist: ein seelenloser Serienkiller …

Meine Rezension zu diesem Buch findet ihr hier: Chridhe.

Lesestoff.

Ethan Cross: Ich bin die Angst (Shepherd #2). Der „Anarchist“, ein mysteriöser Killer, verbreitet in Chicago Angst und Schrecken. Er entführt Frauen und trinkt das Blut seiner Opfer, bevor er sie anzündet. Schlimmer noch: Er zwingt sie, ihm dabei unentwegt in die Augen zu schauen. Denn sie sollen sein wahres Gesicht sehen. Nicht das Gesicht des liebevollen Ehemannes und Vaters, das er seit Jahren für seine Familie aufsetzt, sondern das Gesicht des absolut Bösen.
Marcus Williams, der seit einem Jahr ein „Shepherd“ ist und Serienmörder jagt, wird auf den Fall angesetzt. Unterstützung erhalten er und sein Team dabei von unerwarteter Seite: Ausgerechnet sein Todfeind gibt ihm bei allen seinen Einsätzen immer wieder Hinweise – Francis Ackerman junior, der berüchtigste Serienkiller der Gegenwart, der fest davon überzeugt ist, dass es eine ganz besondere Verbindung zwischen ihm und Marcus gibt …

Meine Rezension des Buches findet ihr hier: Chridhe.

Lesestoff.

Ethan Cross: Ich bin die Nacht (Shepherd #1). Der Serienmörder Francis Ackerman junior schlachtet nicht nur einfach Menschen ab, er bietet ihnen vor ihrem Tod an, ein Spiel mit ihm zu spielen – und wenn sie sich an die Regeln halten und ihn besiegen, werden sie leben. Doch er spielt nur, wenn er weiß, dass er auch gewinnen wird. Und dann wird das Ende seiner Opfer schrecklich sein …
Marcus Williams hat seinen Job als New Yorker Cop nach einem Zwischenfall an den Nagel gehängt und zieht in das texanische Städtchen Asherton, wo ihm eine verstorbene Tante eine Farm vermacht hat. Als er seine nächste Nachbarin besuchen will, findet er diese auf schreckliche Weise ermordet vor, und alle Indizien deuten darauf hin, dass Ackerman der Mörder ist.
Doch als er weitere Nachforschungen anstellt und diesen schließlich findet, stellt sich heraus, dass nicht nur Ackerman und Williams Leichen im Keller haben …

Meine Rezension dieses spannenden Thrillers findet ihr hier: Chridhe.

Neue Serien im Winter 2017/18 (Trailer).


The Alienist. Ein neuer Trailer zur Verfilmung des historischen Krimis von Caleb Carr, der im Deutschen unter dem Titel „Die Einkreisung“ veröffentlicht wurde. Mit Daniel Brühl, Dakota Fanning, Luke Evans … Einschalten ist hier Pflicht. 🙂
Ab dem 22. Januar 2018 werden 8 Episoden auf dem US-Sender TNT ausgestrahlt..

Buch-Date #6 – Die Auflösung.

Es ist wieder so weit: Heute gehen die Rezensionen des 6. Buch-Dates online! Von meiner Seite aus noch einmal ein riesiges Dankeschön an Zeilenende und wortgeflumselkritzelkram, die diese Aktion wieder organisiert haben. Ich durfte Vro jongliert drei Empfehlungen machen und bin schon sehr gespannt, auf welchen Buchtitel ihre Wahl gefallen ist.
Ich selbst bekam Empfehlungen – sogar vier an der Zahl! – von Zeilenende, was mich ja ein bisschen eingeschüchtert hat, weil ich weiß, dass unsere literarischen Vorlieben sich deutlich voneinander unterscheiden *hüstel*. Aber seine Empfehlungen stellten sich als so genial heraus, dass ich am liebsten alles gelesen hätte:

Der Rubin im Rauch von Philip Pullman
Das Kartengeheimnis von Jostein Gaarder
Die große Wörterfabrik von Agnès de Lestrade und Valeria Docampo
Starship Troopers von Robert Heinlein

Meine Wahl ist – tata! – auf Der Rubin im Rauch gefallen. Zum einen, weil ich eine Schwäche für historische Krimis habe, zum anderen, weil dieses Buch schon ewig auf meinem SUB lag und ich die Chance nutzen wollte, diesen ein bisschen abzuarbeiten. Deshalb hier meine Rezension des Buches:

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Philip Pulman: Der Rubin im Rauch (Sally Lockhart #1). London, Oktober 1872: Die 16-jährige Sally erhält nach dem Tod ihres Vaters einen geheimnisvollen Brief. Der Schiffsmakler hatte vermutet, dass es bei den Chinageschäften seines Partners nicht mit rechten Dingen zugeht, und war nach Asien gereist, um Nachforschungen anzustellen. Auf dem Rückweg war er dann beim Untergang seines Schiffes ums Leben gekommen. Aber nicht, ohne Sally noch eine Nachricht zukommen zu lassen, der sie vor den Sieben Wohltaten warnt und auf einen Mann namens Marchbanks hinweist.
Bei ihren Nachforschungen stößt sie auf immer neue Rätsel. Ein Kollege ihres Vaters erleidet einen Herzinfarkt, als sie sich nach den Sieben Wohltaten erkundigt, und auch Major Marchbanks, den sie ausfindig machen kann, scheint Todesangst zu haben. Er übergibt ihr ein Tagebuch, mit dem Hinweis, dass sie darin alle Antworten finden wird.
Sally ahnt nicht, dass sie in Mrs Holland, der Besitzerin einer „Pension“ und der Kopf einer Verbrecherorganisation, eine äußerst gefährliche Feindin hat. Unterstützung findet sie bei ihrer Suche bei dem jungen Fotografen Frederick. Bei ihm und seiner Schwester kommt sie unter, als sie vor ihrer lieblosen Tante flüchtet, die es nur auf ihr Erbe abgesehen hat. Auch Jim, der Botenjunge der Schiffsgesellschaft, deren Miteigentümer ihr Vater war, hilft ihr. Doch auch ihre Freunde können nicht verhindern, dass ihr das Tagebuch gestohlen wir. Nun bleibt Sally nur der mysteriöse Hinweis, dass irgendwo ein Schatz versteckt ist, der ihr zusteht – ein Rubin. Gemeinsam mit ihren Freunden macht sie sich auf die Suche nach dem kostbaren Edelstein, begleitet von der Ahnung, dass ein immer wiederkehrender Albtraum die Lösung für alle ihre Fragen birgt …

Weiter geht’s wie üblich hier: Chridhe.

Neue Serien im Herbst 2017 (Trailer).


Dark (Netflix). Im Zentrum von Dark stehen vier Familien in einer typischen deutschen Kleinstadt. Als zwei Kinder auf mysteriöse Weise verschwinden, wird die vermeintlich heile Welt dieser Familien aus den Fugen gerissen und ein Blick hinter die Fassaden offenbart die dunklen Geheimnisse aller Beteiligten. Im Verlauf der zehn einstündigen Folgen bekommt die Tragweite der Ereignisse eine neue Dimension, als die Ermittlungen zurück ins Jahr 1986 führen und die Schicksale der vier Familien auf tragische Weise durch Raum und Zeit verknüpft werden. (KinoCheck)

Wow, die erste deutsche Netflix-Serie ist ab dem 1. Dezember online und gleichzeitig in 190 Ländern zu sehen. Was meint ihr: einschalten?

Zwischendurchgedanken.


Ich bearbeite gerade ein Buch übers Neinsagen. Darüber, dass man leistet, leistet, leistet, um das Image aufzuhalten, dass man eine fähige, engagierte, flexible Frau sei. Dass man Angst hat, man hält uns dann für schwierig oder für anspruchsvoll und hat uns nicht mehr gern, wenn wir mal sagen: Sorry, darum kann ich mich nicht kümmern.
Warum fühle ich mich da gerade angesprochen?

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Seit einigen Wochen leide ich unter schlimmem Haarausfall. Richtig schlimmem. Kopfhaare, Wimpern, Augenbrauchen. „Wir müssen uns mal Gedanken über eine neue Frisur machen, damit man die ausgedünnten Stellen nicht so bemerkt“-Haarausfall. Besuche beim Haus- und beim Frauenarzt und beim Radiologen (Schilddrüse) haben nichts weiter gebracht als die Ratschläge, Kieselerde/Biotin und Priorin einzunehmen. Was alles nichts fruchtet. Hat jemand von euch einen Tipp? Kann aus dem Nähkästchen plaudern?

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Hat jemand die bisher ausgestrahlten Episoden von „Strike“ gesehen, der Verfilmung der ersten beiden Bücher der Cormoran Strike-Reihe von Robert Galbraith (aka J. K. Rowling): Der Ruf des Kuckucks und Der Seidenspinner? Falls nicht, unbedingt nachholen!

Lesestoff.

bell-lady-jane2Annis Bell: Die schwarze Orchidee (Lady Jane #2). November 1860: Nach einem turbulenten Start in eine unerwartet glückliche Ehe mit Captain Wescott hat Lady Jane keineswegs vor, sich in die Rolle der braven Ehefrau zu fügen.
Nachdem sie ein Hilferuf in Form eines Briefes erreicht, reist Jane kurz entschlossen zu ihrer Freundin Lady Alison. Diese ist nach Northumbria zur ihrer Cousine Charlotte gereist, die mit dem exzentrischen Orchideenzüchter Sir Fredrick Halston verheiratet ist und abgeschieden in einem düsteren Herrenhaus lebt. In Winton Park, wie das Gut heißt, fallen merkwürdige Dinge vor, die darin gipfeln, dass eines der Dienstmädchen tot im Moor aufgefunden wird. Obwohl auch die Möglichkeit besteht, dass Alison in Gefahr ist, will sie ihre Cousine nicht verlassen. Und sie kann es auch gar nicht, da sie ein weiteres Kind erwartet und die Schwangerschaft nicht ohne Komplikationen verläuft.
David Wescott findet unterdessen heraus, dass Orchideenzüchter alles andere als harmlos sind. Als dann auch noch ein Gärtner einer der berühmtesten Orchideenhändler Londons ermordet wird, hat der Captain alle Hände voll zu tun, seiner Frau bei der Aufklärung der Todesfälle zu helfen. Und es scheint um viel mehr zu gehen als nur um eine seltene schwarze Orchidee …

Die Rezension zum Buch findet ihr hier: Chridhe.