Aequitas et Veritas

Zwischendurchgedanken


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Lesestoff.

witemeyer-husbandmaneuverKaren Witemeyer: The Husband Maneuver. Texas, 1892: Die 21-jährige Marietta „Etta“ Hawkins ist die Tochter eines wohlhabenden Farmers – und seit Jahren in den Vorarbeiter Daniel Barrett verliebt.
Daniel arbeitet seit fünf Jahren für Ettas Vater – dankbar dafür, dass dieser ihm trotz seiner Vergangenheit als Kopfgeldjäger eine Chance gegeben hat. Er ist in die junge Frau verliebt, seit sie vor drei Jahren aus dem Internat zurückgekehrt ist, wagt es aber nicht, ihr dies zu gestehen. Denn für alle Arbeiter auf der Farm gilt eine Regel: Annäherungsversuche bei Etta sind strikt verboten!
Etta versucht, geduldig zu sein, da erfährt sie, dass Daniel eine eigene Farm gekauft hat und weggehen wird. Jetzt muss sie ihre Zurückhaltung ablegen, um ihn doch noch für sich zu gewinnen …

Meine Rezension dazu gibt’s hier: Chridhe. Seht mir mögliche Fehler und Unzulänglichkeiten nach. 🙂 Ich liege immer noch krank im Bett.


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Lesestoff.

fortier-geheime-schwesternAnne Fortier: Die geheimen Schwestern. Diana Morgan ist vom Mythos der Amazonen fasziniert. Bei Grabungen in der Wüste stößt sie auf die Spur der ersten Königin der Amazonen, Myrina. Ihr Versuch, ihre „Schwestern“ zu befreien, die von griechischen Kriegern entführt wurden, führt Myrina schließlich in den berühmtesten Konflikt der Antike – den Trojanischen Krieg.
Nun macht sich Diana mit Nick Barran, dem undurchsichtigen Leiter der Grabung, auf die Suche nach dem legendären Schatz, den die Amazonen beim Fall von Troja retten konnten. Aber sie wird dabei ausspioniert und gejagt. Ohne zu wissen, ob sie Nick trauen kann, folgt Diana der Spur der Amazonen von der Ägäis über Deutschland bis an den Rand der Welt – eine Suche, die ihr Leben auf immer verändern wird. Immer getrieben von der Frage: Was wäre, wenn die Legende wahr wäre?

Die Rezension dazu findet ihr hier: Chridhe.


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Montagsfrage.

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Die Ferienzeit neigt sich in vielen Bundesländern dem Ende zu … aber Buchfresserchen versorgt uns weiterhin Woche für Woche mit einer neuen Frage. Herzlichen Dank! Dieses Mal will sie wissen:

Wie kommst du mit einem offenen Ende oder einem Cliffhanger klar?

Die Antwort lautet: Gar nicht gut. Nein, ich mag weder ein offenes Ende noch Cliffhanger.

Da sich vor einigen Jahren die Unsitte der Trilogien eingeschlichen hat, die ja sehr oft mit Cliffhangern enden, habe ich irgendwann begonnen, diese Reihen erst zu lesen, wenn sie komplett erschienen waren (Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel). Zum einen verhindert das, dass ich Geld für eine Serie rauswerfe, deren Qualität Buch für Buch abnimmt – und deren Ende u. U. unglaublich enttäuschend ist. Zum anderen habe ich bei einer genialen Serie die Möglichkeit, mir gleich die Fortsetzung zu kaufen, wenn ich ein Buch beendet habe – und ich muss nicht erst ein oder zwei Jahre auf eine Fortsetzung warten.
Es gibt aber noch eine weitere Art von Cliffhangern: solche, die im Laufe des Romans als Stilmittel verwendet werden. Die Handlung eines Kapitels bricht an einer besonders spannenden Stelle ab – und dann entführt uns der Handlungsstrang des nächsten Kapitels an einen anderen Ort, zu einem anderen Protagonisten. Ich bin zwar kein Fan dieser Art Cliffhanger – das Stilelement sollte nicht allzu häufig verwendet werden -, verstehe aber, dass man die Spannung auf diese Weise natürlich besser aufrechterhält.

Was ich noch viel weniger mag als Cliffhanger, ist ein offenes Ende. Um es ganz offen zu sagen: Wenn ich mich durch eine Geschichte von 400 oder mehr Seiten gekämpft habe, dann habe ich verflixt noch mal ein Anrecht auf ein ordentliches Ende, im besten Fall ein Happy End. 😉 Einige Autoren halten das weitere Schicksal ihrer Protagonisten relativ offen, um dem Leser Freiraum zu lassen. Er hat die Möglichkeit, sich anhand von Andeutungen selbst auszumalen, wie es wohl weitergeht. Seien wir ehrlich: Die wenigsten Autoren sind nobelpreisverdächtige Schriftsteller, die in der Lage sind, mit künstlerlischen Elementen zu spielen – jene können es sich m. E. erlauben. Aber der normale Verfasser von Unterhaltungsliteratur möge mir bitte ein Buch liefern, aus dem hervorgeht, wie er sich das Ende der Geschichte, das (weitere) Schicksal seiner Figuren und seiner Welt ausgemalt hat. 🙂

Wie seht ihr das: Sollte ein Buch ein „richtiges“, zufriedenstellendes Ende haben? Oder nicht?


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Lesestoff.

king-standStephen King: The Stand – Das letzte Gefecht. Kalifornien, Juni 1990: Als in einer militärischen Basis ein tödliches grippeartiges Virus freigesetzt wird und die elektronischen Sicherheitsmaßnahmen nur verzögert greifen, gelingt einem der Wachleute die Flucht aus dem Stützpunkt. Gemeinsam mit Frau und Kind tritt er die Flucht durch Nevada an. Doch das Virus erwischt jeden, der mit ihm in Kontakt kommt, und so infiziert der Soldat auf seinem Weg in den Osten immer mehr Menschen. Innerhalb weniger Tage ist die gesamte amerikanische Bevölkerung mit „Captain Trips“ infiziert und die Todesrate liegt bei nahezu 100 Prozent.
Doch es gibt auch Menschen, die gegen dieses Grippevirus immun sind. Noch während sie versuchen, mit der neuen Situation zurechtzukommen, werden sie von Träumen heimgesucht. Träumen, in denen ein mysteriöser dunkler Mann auftritt – der teuflische Randall Flagg – und eine uralte Farbige mit göttlichen Visionen, Mutter Abagail.
Einige der Überlebenden begeben sich auf den Weg nach Westen, nach Las Vegas, wo sie unter der Führung von Randall Flagg, der übernatürliche Fähigkeiten besitzt, eine neue Gesellschaft gründen. Die übrigen machen sich auf nach Nebraska, um die alte Frau zu suchen, die die ersten Ankommenden wie ein moderner Mose nach Boulder, Colorado, führt, wo sie eine neue Zivilisation aufbauen wollen.
Doch auch in Boulder gibt es Menschen, die sich zum dunklen Mann hingezogen fühlen und für seine „Einflüsterungen“ offen sind …

Mehr dazu gibt es hier: Chridhe.


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Montagsfrage.

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In dieser Woche stellt uns Buchfresserchen eine Frage, über die ich witzigerweise auch kürzlich nachgedacht habe:

Wie ist bei dir das Verhältnis zwischen Fiktion und Non-Fiktion, wenn du dein Leseverhalten betrachtest?

Wenn ich mir die Bücher anschaue, die ich privat lese, liegt das Verhältnis sicher bei 95 % Belletristik zu 5 % Sachbücher. Und das hat auch einen guten Grund: In beruflicher Hinsicht ist es fast exakt andersherum – da lese ich (gezwungenermaßen) zu 90 % Sachtitel und nur zu 10 % Belletristik. Und diese starke berufliche Ausrichtung auf Sachtitel gleiche ich in meinem Privatleben durch die Belletristik aus. Bei all der Beschäftigung mit nüchternen Titel im Rahmen meines Arbeitstages brauche ich abends und am Wochenende einfach ein wenig Unterhaltung.

Wie sieht es bei euch aus?


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Montagsfrage.

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Die heutige Montagsfrage bei Buchfresserchen hat sich Yvonne von Yvonnes Bücherecke ausgedacht. Herzlichen Dank!

Hast du schon einmal von einem Buch oder dessen Inhalt geträumt?

Öhm, an so etwas erinnere ich mich eigentlich nie. Was ich aber noch weiß: Als ich damals (als die Dinosaurier noch lebten) zum ersten Mal Bram Stokers „Dracula“ gelesen habe, habe ich die halbe Nacht nicht geschlafen, weil ich Angst hatte. Ich könnte schwören, da hatte es jemand auf meine Halsschlagader abgesehen. ROFLOL
Und meine Stephen-King-Bücher habe ich in meinen Teeniejahren verschenkt, nachdem ich vom Lesen von „Christine“ Albträume bekam – Christine stand nämlich nachts vor meinem Bett. Ein Auto. Genau. 😉
Mein Fazit: Bücher verfolgen mich offenbar primär nachts in meine Träume, wenn es Horrorromane sind. Die guten Sachen beschäftigen mich nachts offenbar nicht. Schade, oder? Ich meine, wer würde nicht gern nachts mal von einem großgewachsenen rothaarigen Schotten namens Jamie träumen?

Wie sieht es bei euch aus?


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Lesestoff.

turano-match-of-witsJen Turano: A Match of Wits. Colorado, September 1883: Zwei Jahre sind seit seiner Abreise aus New York vergangen. Zayne Beckett ist damals nach Kalifornien gereist, um seine langjährige Verlobte zu ehelichen. Doch als er dort ankommt, zeigt sich seine Verlobte von seiner Ankunft alles andere als begeistert – und die Beziehung zerbricht schließlich, als Zayne nach einem Reitunfall einen bleibenden Schaden davonträgt. Jetzt lebt er als Besitzer einer kleinen Mine in Colorado und hat den Kontakt zu seiner Familie abgebrochen.
Umso überraschter ist er, als plötzlich Agatha Watson vor ihm steht. Die Reporterin gehörte schon in New York zu der kleinen Gruppe seiner Freunde, die alle hofften, dass er sie ehelichen würde. Jetzt reist die dickköpfige junge Frau mit einer Begleiterin und einem Bodyguard durchs Land, immer auf der Suche nach neuen, spannenden Artikeln für die
New York Tribune. Und sie ist fest entschlossen, Zayne wieder zu seiner Familie zurückzubringen. Doch schon bei ihrem Aufenthalt in Colorado kommt es zu einer Auseinandersetzung mit einigen Verbrechern – und selbst zurück an der Ostküste ist sie nicht in Sicherheit. Und zu ihrem Leidwesen auf die Hilfe von Zayne gewiesen …

Mehr zum Buch gibt’s hier: Chridhe.