Montagsfrage.

Montagsfrage
Heute mache ich einen Tag überstundenfrei – allerdings nicht, weil ich das lange Wochenende genießen will, sondern weil ich heute Nachmittag gleich zwei Arzttermine hatte, darunter einen von denen, bei denen man zwei, drei Stunden gelangweilt in einem Wartezimmer herumsitzt (ich habe mir den Lesestoff schon bereitgelegt). Seit fast 5,5 Monaten warte ich auf diesen Termin bei meinem Hautarzt, der nicht nur meine unzähligen Muttermale unter die Lupe nehmen soll, sondern mit hoffentlich hilft, meinen schlimmen Haarausfall auf die Spur zu kommen. Jetzt, wo ich nach Hause komme, kann ich euch sagen: Eine Lösung hat er nicht. Einer meiner Vorfahren (herzlichen Dank, ihr Pappnasen) hat mir offensichtlich das „Beschissene Haare“-Gen vermacht, sodass man gegen meinen Haarausfall nicht wirklich etwas machen kann

Aber erst einmal zu Buchfesserchens Montagsfrage:

Wenn du Romantik in Büchern magst, was sind für dich absolute No-Gos bei einer Liebesgeschichte?

O ja, ich liebe romantische Romane und diese No Gos gibt es tatsächlich:

1. Insta-Love:
Kaum haben sie sich zum ersten Mal gesehen, ist es gleich die große, weltbewegende Liebe. Man muss noch nicht einmal miteinander geredet haben, Hauptsache, der Blitz hat eingeschlagen.

2. Insta-Sex:
Gibt es in den expliziteren Liebesromanen: Kaum haben die beiden sich zum ersten Mal gesehen, können sie sich nur mit Mühe (oder gar nicht) davon abhalten, sich die Klamotten vom Leib zu reißen und übereinander herzufallen. Es ist, als hätten sich ihr Verstand und ihre Reife vollständig verabschiedet und nur die Hormone regieren noch. Also wirklich …

3. Missbrauch, der als Liebe verkauft wird:

Leider heutzutage in vielen Jugendromanen zu finden: Sie verliebt sich in einen Bad Boy, der sie aber wie der letzte Dreck behandelt. Aber sie lässt alles über sich ergehen, denn natürlich gibt es ja einen „guten“ Grund dafür, dass er so beschissen zu ihr ist; im Zweifelsfall eine schwierige Kindheit. Und wenn sie ihn nur lange und geduldig genug liebt und sein Verhalten erträgt, dann wird sein wahres Ich zutage treten. *kotz* Nein, keine Frau hat es verdient, sich von einem Mann (kein Mann hat es verdient, sich von einem anderen Mann/keine Frau hat es verdient, sich von einer anderen Frau etc.) derart mies behandeln zu lassen. Die Krönung dieses Elements ist im Grunde eine Vergewaltigung, während der das Opfer irgendwann entdeckt: Hey, eigentlich gefällt es mir ja doch. DAS IST KEINE LIEBE.

4. Love Triangle:
Wenn sie gut gemacht sind, dann okay, aber im Normalfall wird uns ja eine entweder Mauerblümchen- oder Superheldin-Protagonistin präsentiert, in die sich schlagartig jeder Mann verliebt, der ihr über den Weg läuft – und das endet dann in dem obligatorischen Liebesdreieck.

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Montagsfrage.

Montagsfrage
Guten Morgen, ihr Lieben! Bei uns ist gerade der Schneepflug vorbeigefahren – ein todsicherer Hinweis darauf, dass alle wieder zurück ins Bett kriechen sollten. Mit einem Buch. Und die Arbeit heute Arbeit sein lassen sollten. 😉 Allerdings vermute ich, dass mein Chef etwas dagegen hätte. Also stattdessen: Fahrt vorsichtig!

Buchfresserchen hat aber auch heute wieder eine Montagsfrage für uns:

Habt ihr Angewohnheiten oder Vorlieben, die evtl. mit eurer Leidenschaft für Bücher zusammenhängen? Zum Beispiel Papeterie, Lesetagebücher führen, Schreiben etc.?

Ähm, nein, eigentlich nicht. Ich kaufe im Normalfall kein Merch, führe kein Tagebuch/kein Journal, keine Listen, schreibe keine Fanfiktion und denke auch nicht, dass man bspw. immer nur Erstausgaben oder nur Hardcoverausgaben besitzen muss …
Ich finde lediglich, dass man gar nicht genug (richtige) Bücher besitzen kann, und kaufe und besitze viel zu viele davon. Meine Regale platzen schon lange aus allen Nähten, und deshalb überlege ich im Moment, ob ich nicht den kleinen Tisch mit den beiden Stühlen (die ich eh nur zum Ablegen von Dingen nutze) in meiner Küche rausschmeiße und mir dort in großes Regal einbaue. *sigh*
Welche Angewohnheiten habe ich sonst noch? Ich gehe in den kalten Monaten des Jahres gern früh ins Bett und lese dann bis nach Mitternacht, weil es da so kuschelig gemütlich ist (was nicht gerade förderlich ist, muss man morgens früh aufstehen). Und in den heißen Monaten des Jahres sitze ich gern mit einem Buch draußen auf der Terrasse, bis es so dunkel ist, dass ich die Buchstaben nicht mehr erkennen kann – und, nein, ein E-Book-Reader/Tablet ist da nicht das Gleiche. 😉

Habt ihr – im Gegensatz zu mir – irgendwelche Angewohnheiten oder Vorlieben, die mit Büchern zusammenhängen?

Montagsfrage.

Montagsfrage
Mist, warum war das Wochenende nur so kurz? Ich bin nur noch wenige Kapitel vom Ende von „Der Ruf des Kuckucks“ entfernt – und das heißt nur noch wenige Kapitel von der Auflösung, wer die Schuld am Tod von Lula Landry trägt. Da kann ich doch nicht zur Arbeit fahren?! Kennt ihr dieses Gefühl?

Dann doch schnell noch meine Antwort auf die Montagsfrage:

Welche Formen der Geschichtenerzählung bevorzugst du? Liest du nur Bücher oder auch Comics, hörst Hörbücher etc.?

Ich bevorzuge Bücher (physische Bücher und E-Books). Ich besitze zwar auch eine ganze Reihe Graphic Novels (The Walking Dead), aber das ist wirklich nur die Ausnahme. Hörbücher besitze ich zwei oder drei, aber das ist einfach nicht mein Medium – mein Arbeitsweg ist zu kurz, um ein angemessenes (read: zusammenhängendes) Stück zu hören, und wenn ich mich aufs Sofa lege und genüsslich der Geschichte folgen will, schlafe ich immer ein. 😀

Und wie ist das bei euch?

Montagsfrage.

Montagsfrage
Guten Morgen! Ich hoffe, ihr hattet ein schönes Wochenende! 😉

Hier meine Antwort auf die heutige Montagsfrage:

Gibt es ein Buch oder eine Reihe, dem/der deiner Meinung nach zu wenig Beachtung geschenkt wurde?

Ach jemine … Eine schwierige Frage. Da gibt es bestimmt viele Bücher … Ich fand spontan

>> Jacqueline Carey: Kushiel-Reihe
>> C. S. Pacat: Prinzen-Trilogie
>> Justin Cronin: Passage-Trilogie
>> Pierce Brown: Red-Rising-Trilogie
>> Ethan Cross: Shepherd-Reihe
>> Thomas Franke: Der Geschichtensammler
>> Elizabeth Kostova: Der Historiker
>> Ulf Torreck: Fest der Finsternis

toll, vermute aber, dass die Verkaufszahlen und der Bekanntheitsgrad des Buches/der Reihe besser sein könnten. Aber das ist bei Büchern ja immer eine Frage des persönlichen Interesses bzw. des literarischen Geschmacks. Klickt einfach auf die jeweiligen Links, die euch den den Rezensionen zu den Büchern bzw. dem ersten Buch der Reihe führen – vielleicht ist ja etwas für euch dabei!
Habt ihr im Gegenzug Lesetipps für mich? 🙂

Montagsfrage.

Montagsfrage
Das Wochenende ist schon wieder vorüber … es war wieder zu kurz. Wie eigentlich immer. 😀 Diese Woche ist mit vielen Meetings gefüllt – aber heute geht’s erst einmal zu unserem größten Kunden, dem ich gemeinsam mit einem Kollegen unsere Produktneuheiten vorstelle. Was einerseits natürlich aufregend ist und mit Stress verbunden, andererseits aber auch spannend und etwas Schönes. Denn ich finde, es gibt nichts Schlimmeres, als in seinem Elfenbeinturm zu sitzen und sich einzubilden, man wüsste, was der Kunde will, ohne auch regelmäßig mit dem Kunden im Gespräch zu sein.

Bevor es losgeht, aber erst Buchfresserchens Montagsfrage:

Manchmal schwärmt man ja regelrecht für eine Buchfigur. Welche ist/war euer aktueller/letzter Character Crush?

Einen Crush habe ich tatsächlich gerade – allerdings nicht auf eine romantische Weise, sondern auf eine „Eine geniale Figur, ich bin gespannt, was der Autor sich noch für sie noch einfallen lässt!“-Art. Und zwar geht es um Francis Ackerman jr., einen der Protagonisten aus Ethan Cross‘ „Shepherd“-Reihe. Ackerman ist allerdings kein romantischer Held, der gegen Widerstände kämpft und am Ende mit der Protagonistin in den Sonnenuntergang reitet. Er ist ein Serienmörder, der vor der Tötung gern Spielchen mit seinen Opfern spielt und ihnen zumindest die Illusion vermittelt, eine reale Chance zu haben. Aber natürlich spielt er nur, weil er weiß, dass er auf jeden Fall gewinnen wird. 😉

Warum ich für eine solche Figur schwärme? Weil ich eine Schwäche für „Redemption-Geschichten“ habe, Geschichten, in denen jemand erkennt, dass er auf dem falschen Weg war, und dann alles dafür tut, um sein Verhalten wiedergutzumachen. Na ja, wiedergutmachen kann Ackerman seine Taten nicht wirklich. Aber als er seinen Bruder trifft, von dem er gar nicht wusste, dass er existiert, beschließt er, alles dafür zu tun, um die Beziehung zu ihm zu festigen. Und da dieser Bruder Mitglied in einer Organisation ist, die besonders schlimme Verbrecher jagt (und auch Ackerman gejagt hat), bietet er an, seine ganz besonderen Fähigkeiten in den Dienst eben dieser Organisation zu stellen. Diese Fähigkeiten und Neigungen hat ihm übrigens sein eigener Vater antrainiert, der selbst ein Psychopath war und ihn von Kindheit an gefoltert und zu bestimmten Verhaltensweisen konditioniert hat – Ackerman hat also auch eine sehr tragische Geschichte.
Das bedeutet nicht, dass er sich jetzt zu einem kuscheligen Teddy entwickelt und plötzlich ein harmoser Zeitgenosse ist, aber es bedeutet, dass man als Leser immer wieder seine innere Zerrissenheit spürt: Soll er in einer (Konflikt-)Situation so reagieren, wie es ihm seine Konditionierung  vorgibt, oder soll er so agieren, wie er jetzt als halbwegs neuer Mensch reagieren will? Und das finde ich ausgeprochen spannend, es ist ein richtiger Nervenkitzel!

Montagsfrage.

Montagsfrage
Svenja ist zurück und mit ihr die allwöchentliche Montagsfrage!

Hast du einen Jahresrückblick 2017 verfasst oder interessiert dich das eher weniger? Wenn ja, was magst du daran?

Ich habe Anfang Januar einen Minirückblick für meine Buchhighlights gemacht und einen für die Filmhighlights (letzteres aber eher „zufällig“ im Rahmen der Aktion „Die 5 BESTEN am DONNERSTAG“). Die große Erkenntnis bei den Buchhighlights: Im vergangenen Jahr haben mich vor allem Bücher begeistert, die Teil einer Trilogie waren (oder sogar die komplette Trilogie). Und bei den Filmen: Ich sollte häufiger ins Kino gehen und weniger netflixen. 😉 Darüber hinaus gilt aber, dass ich nicht der Typ bin, der ganz strategisch zurückblickt, Listen und Auswertungen erstellt …

Allerdings war beides eher ein Zufall, na ja, zumindest nicht von langer Hand geplant. Aber es war hilfreich, einmal einen Blick zurück zu werfen und festzustellen, wie viel oder wie wenig ich gelesen habe oder ob es bestimmte Genres gibt, die mich besonders begeistert haben (könnte ja ein Hinweis darauf sein, dass ich mein Lese-/Kaufverhalten ändern sollte/könnte). Und was Filme angeht: ob sich auch bei mir feststellen lässt, dass ich eher ein guter Netflix-Kunde bin und nicht länger regelmäßig ins Kino gehe.

Wie ist das bei euch? Erstellt ihr Rückblicke? Warum oder warum nicht?

Montagsfrage.

Montagsfrage
Heute bin ich etwas spät(er) dran – ich hab’s vor der Arbeit nicht mehr geschafft, weil ich früher ins Büro gefahren bin … Ihr wisst schon: Schneechaos. 😉 Ich hoffe, ihr seid heil in der Schule, in der Uni, im Büro oder wo auch immer ihr hinmusstet angekommen!

Heute gibt es eine interessante Frage von Buchfresserchen:

Hast du schon einmal ein Buch einfach nicht zu Ende gelesen oder kämpfst du dich auf jedem Fall bis zum Schluss durch?

Ja, es kommt durchaus vor, dass ich ein Buch nicht zu Ende lese. Da es viel mehr (gute, interessante, packende, berührende) Bücher gibt, als ich überhaupt lesen kann, sehe ich nicht ein, meine Zeit mit Büchern zu verschwenden, die mir aus den unterschiedlichsten Gründen nicht zusagen. Die Hauptgründe sind in meinem Fall vor allem:

1. Nicht das richtige Buch zu dieser betreffenden Zeit.
Manchmal meint man, man müsste ein bestimmtes Buch lesen (weil man es geschenkt bekommen hat, weil es alle lesen etc.), aber man stellt fest, dass man gerade nicht in der Stimmung ist für ein trauriges Buch … ein anspruchsvolles Buch … DIESES BESTIMMTE Buch. Das kann in einem halben Jahr oder auch in fünf Jahren dann wieder ganz anders sein, wenn es eben der richtige Zeitpunkt für dieses Buch ist.

2. Das Buch enthält Aspekte, die mir nicht zusagen.
Es kommt vor, dass Bücher Gedanken enthalten oder Geschehnisse schildern, die mir nicht zusagen. Ich habe bspw. „Die Frau und der Affe“ von Peter Hoeg nicht zu Ende gelesen, weil die Frau im Buch Sex mit dem Affen hatte – und mit so etwas möchte ich mich nicht beschäftigen. Da ist es mir egal, ob ein Buch ein Bestseller ist. Ein anderes Buch, „Die Eiserne See – Wilde Sehnsucht“ von Meljean Brook, habe ich nicht beendet, weil die Protagonistin vom Protagonisten vergewaltigt wurde und mir die Autorin dann allen Ernstes verkaufen wollte, dass die Prota es doch genossen hatte … und es war ja die große Liebe zwischen den beiden … und es tat ihm ja am nächsten Tag so leid. Nope, für eine Vergewaltigung gibt es keine „guten Gründe“ oder Entschuldigungen! In die Tonne damit!

3. Weil das Buch nachlässig verfasst, Korrektur gelesen und/oder übersetzt wurde.
Yupp, das kommt auch vor. Wenn ich keinen roten Faden erkennen kann, auf jeder Seite zehn Rechtschreib- und/oder Zeichensetzungsfehler finde oder merke, dass die Übersetzung eher nachlässig angefertigt wurde, dann verliere ich auch das Vergnügen an dem betreffenden Buch. Das ist vermutlich eine Berufskrankheit. 🙂

4. Weil das Buch in meinen Augen einfach Schund ist.
Hier nehme ich mir jetzt einfach mal die Freiheit zu sagen, dass es einige Bücher gibt – und das sind für jede(n) von uns sicher andere -, die zu lesen eine Verschwendung von Lebenszeit wäre. Bücher, die keinen Plot haben, sondern nur 6szenen aneinanderreihen. Bücher, die voller Klischees sind. Bücher, die imho falsche Botschaften verbreiten. In meinem Fall gehört dazu z. B. „50 Shades of Grey“, ein Buch, das übrigens auch zu den Kategorien 2 und 3 zählt und das ich noch nicht einmal begonnen habe.

Wie ist das bei euch? Kämpft ihr euch durch jedes Buch? Um zumindest einen Verriss zu verfassen? Oder wählt ihr eure Bücher so sorgfältig aus, dass das überhaupt nicht vorkommt?

 

Montagsfrage.

Montagsfrage
Da mein Internet zu Hause immer noch nicht funktioniert, kommt meine Antwort auf die heutige Montagsfrage aus dem Büro – aber sagt’s nicht meinem Chef. 😉

Falls du dir ein Jahresziel gesetzt hast, wie viele Bücher davon hast du bereits geschafft?

Sorry, wenn ich jetzt einmal ganz offen bin, aber ich bin gerade in der richtigen Stimmung: Wenn ich diese Frage lese, bekomme ich Ausschlag. Ehrlich. Ich lese Bücher, weil ich Lust darauf bzw. daran habe. Dicke Bücher, dünne Bücher, Bücher, die auf den Bestsellerlisten stehen, und solche, die es nie dorthin schaffen werden … Und ich lese so oft und so viel, wie ich Zeit und Lust habe.
Was ich aber nicht tue: mir Leseziele setzen. Lesen sollte Spaß machen – und ich sollte nicht lesen, um irgendwelche Ziele zu erreichen oder Leute mit meiner Megaliste zu beeindrucken. Lesen sollte keine Leistung werden, mit deren Hilfe ich mich mit anderen messe (und seien wir ehrlich: Darum geht es doch vielen) – wir sehen uns doch alle tagtäglich gezwungen, mit anderen zu konkurrieren. Im Job, an der Uni, in der Schule. Wollen wir diesen Leistungsdruck wirklich auch noch in unser Privatleben hineintragen? Lesen ist doch Genuss. Und einige Leute haben eben mehr Zeit dafür als andere. Und das ist völlig okay.

So, nachdem ich mir Luft gemacht habe, kann die Woche beginnen. 😉

Montagsfrage.

Montagsfrage
Neue Woche, neues Glück. Mmpf, wer’s glaubt, wird selig. Allerdings sind es nur noch zweieinhalb Wochen bis zum Urlaub, das ist doch auch schon mal was … 😉 Wenn ich Ende dieser Woche den „Zahnarzt-Berg“ bestiegen habe, geht’s definitiv mit Rückenwind Richtung Ziel.
Aber zum Start der Woche erst einmal das Wichtigste: die Montagsfrage. Die in dieser Woche von Sven kommt – wer auch immer Sven ist. Macht es doch wie ich: Surft erst einmal bei ihm vorbei und lernt seinen Blog kennen.

Hast du eine Lieblingsbuchhandlung? Was gefällt dir daran besonders gut?

Tja, was soll ich sagen: Ich schimpfe zwar gern über ihn, aber meine Bücher kaufe ich zu 99 % am Amazonas. Ja, ich weiß, wir sollten den stationären Buchhandel unterstützen, vor allem, da es hier vor Ort tatsächlich noch eine Buchhandlung gibt. Aber ihr wisst ja, wie das ist: Morgens, wenn ich zur Arbeit fahre, ist der Laden noch dicht, und wenn ich Feierabend mache, müsste ich noch einen Parkplatz suchen und hinlaufen. Und da ich oft Bücher kaufe, die aktuell nicht auf den Bestsellerlisten stehen, müsste ich das Ganze sogar zweimal machen, weil man mir das Buch dann erst bestellen müsste … Ich habe zwar ein schlechtes Gewissen, aber das redet noch nicht so laut auf mich ein, dass ich an meinem Kaufverhalten etwas ändern würde. Es ist einfach zu praktisch, das Buchpaket direkt an den Schreibtisch geliefert zu bekommen.
Meine englischsprachigen E-Books habe ich früher teilweise auch über einen anderen US-Anbieter gekauft, aber der hat mittlerweile pleite gemacht, sodass ich auch meine fremdsprachigen Titel zu 99 % bei den Amazoniern erwerbe. Die restlichen 1 % kaufe ich bei eBook.de. Aber in einer Buchhandlung selbst habe ich noch nie ein E-Book gekauft. Ich wüsste ehrlich gesagt auch gar nicht, wie das geht. Kann mich hier jemand aufklären? Lässt man das schlicht an eine E-Mail-Anschrift liefern? Oder muss man seinen Reader wirklich dabeihaben?

Was ist mit euch? Unterstützt ihr die Buchhändler vor Ort?

Montagsfrage.

Ende dieser Woche beginnt bereits der Dezember … Wahnsinn, oder? Wie weit seid ihr bereits mit den Geschenken? Mit der Deko? Ich habe für die Wochen bis Weihnachten bereits „Überstunden-Frei-Tage“ eingereicht, sodass die Arbeitswoche im Advent bei mir nur 4 Tage hat bzw. ich immer ein langes Wochenende habe. So kann auch ich mal gemütlich shoppen gehen …

Wir hatten gerade den 1. Advent, hast du schon Bücher auf deinem Weihnachtswunschzettel, und wenn ja, welche?

Ähm, wahrscheinlich beginnt jeder seinen heutigen Beitrag mit dieser Info, aber: Nein, der 1. Advent ist erst am kommenden Sonntag. In diesem Jahr beginnt der Advent außergewöhnlich spät und der 4. Advent fällt sogar auf Heiligabend. Oder umgekehrt: Heiligabend fällt sogar auf den 4. Advent.
Nachdem ich das jetzt „aus den Füßen“ habe, hier meine Antwort: Meine Buch-Wunschliste auf Amazon ist leider zu umfangreich, um sie hier zu posten. Aber ich kann ja mal einige der für mich wichtigsten Titel erwähnen:

Steven Jay Schneider: 1001 Filme, die Sie sehen sollten, bevor das Leben vorbei ist.
Stephen King: Sleeping Beauties und Menschenjagd
Sergej Lukianenko: Quazi
Robert McCammon: Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal
Dorothy Parker: Denn mein Herz ist frisch gebrochen (Gedichte)
Tad Williams: Otherland 1-4
Timothy Snyder: Über Tyrannei: Zwanzig Lektionen für den Widerstand
Und wenn mir jemand eines der noch fehlenden Bücher aus der Sharpe-Reihe von Bernard Cornwell schenken würde, hätte ich da auch nichts dagegen. 🙂

Wie sieht es bei euch aus? Welche Bücher wünscht ihr euch zu Weihnachten? Muss ich meine Wunschliste vielleicht noch verlängern?