Zwischendurchgedanken.

Am Montag hatte ich endlich meinen Termin beim Facharzt wegen meines Haarausfalls. Das Ergebnis war niederschmetternd: Ich leide unter erblich bedingtem Haarausfall. Ein herzliches Dankeschön an meinen Vorfahren, dem ich das zu verdanken habe. (*ironiemodus*) Was bedeutet: Dagegen helfen weder Medikamente noch Shampoos noch andere Mittel. Ich muss mich also damit abfinden, dass man den Verlust nicht wirklich stoppen, geschweige denn umkehren kann. Großartig. Offenbar sollte ich mich mit dem Gedanken anfreunden, entweder mit sehr dünnem Haar oder einer Glatze oder einer Perücke zu leben.

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Ich bin jetzt schon zum zweiten Mal hintereinander mit einem (oder auch durch einen) Ohrwurm aufgewacht – einen Ohrwurm, den ich seit Jahren nicht mehr gehört habe. Es ist mir ein echtes Rätsel, wo mein Unterbewusstsein dieses Lied ausgegraben hat:

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Nachdem ich in meinem Internetradio zwei neue Sender programmiert habe, höre ich seit Tagen NDW – und ich muss sagen: Einige Dinge kann man auch heute noch sehr gut hören, einige Songs machen auch heute – etwa 35 Jahre später noch richtig Laune. Extrabreit, Hubert Kah, Nena, Ideal, Spliff, Einstürzende Neubauten, Fräulein Menke, Joachim Witt und Co. begeistern mich heute noch, wenn ich ihre Songs hören. (Und zugegebenermaßen sind andere Songs immer noch blöd. 🙂 )

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Zwei etwa 13 Jahre alte Mädels betreten den örtlichen DM. „Haaaaa! Ist das süß!!! Look at that!“ Wir waren damals nicht halb so … ähm … cool. 😉

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Es fällt mir zunehmend schwerer, im Anschluss an ein weiteres School Shooting Mitgefühl mit den Amerikanern zu haben. Wem das Recht auf den Besitz einer Waffe für jedermann wichtiger ist als etwas gegen diese ständigen (18 in diesem Jahr!) Schießereien an Schulen zu unternehmen … Um Molly Hodgdon von Twitter zu zitieren: Thoughts and prayers are the air guitar of helping …

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Random Thoughts.


Die SciFi-Autorin ist tot: Ursula Le Guin ist gestorben.

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Die in einer Höhle eingeschlossenen Touristen müssen weiter ausharren. Die Wettersituation und starke Regenfälle machen eine Rettung vor dem Wochenende unmöglich. Auf der Liste meiner ganz persönlichen Albträume steht das Eingeschlossensein in einem unbekannten, dunklen Raum ziemlich weit oben …

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On „10 Dinge, die ich nicht brauche“: Nach einem langen Arbeitstag nach Hause kommen und feststellen, dass das Internet nicht funktioniert. (Gott sei Dank war das Problem dieses Mal mit „Wir ziehen einfach mal alle Stecker und starten die Box komplett neu“ behoben.)

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Kaum läuft im Radio „Jump“ von Van Halen, bin ich wieder 15 Jahre alt und in einen Typen namens André verknallt. Wenn der Sender dann noch „Radio Ga Ga“ von Queen gespielt hätte, wäre mein Jugendtrauma komplett gewesen.

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Zählt die E-Mail einer Kollegin, in der sie mir von ihrem Urlaub auf Fuerteventura erzählt, eigentlich schon als Mobbing? Argh.

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Gerade mit meiner Umsatzplanung fürs zweite Halbjahr 2018 beim Chef gewesen. Meine Planung ist deutlich zu hoch. Das ist doch mal ein Luxusproblem. 🙂

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Oh, die Oscar-Nominierungen sind draußen! Guillermo del Toros Fantasy-Drama The Shape of Water ist mit 13 (!) Nominierungen an der Spitze der genannten Filme. Ein großartiger Film! Nachdem Three Billboards Outside Ebbing, Missouri allerdings gerade überall Preise einheimst, zweifle ich daran, dass del Toro die kleinen goldenen Männer auch wirklich bekommt. Vor allem, wenn die Entscheidungen auch politische Gründe haben sollten … Was denkt ihr?

In jeder Frau steckt ein Stück Hefe.


Gerade zufällig über diese witzige Coverversion eines Liedes von den „Müttern“ gestolpert. Den kompletten Songtext (in diesem Video fehlen leider fast zwei komplette – und ziemlich treffende – Verse) findet man auf der Website der Texterin Thea Eichholz. Hach, endlich ein Song, der davon erzählt, dass man schon beim bloßen Anschauen einer Schokolade ein Kilo zunimmt. 😂

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG.


Wir bleiben noch eine dritte Woche auf unserer Insel, und nachdem wir bislang eine Woche unsere Lieblingsfilme gebinged und in der darauffolgenden Woche unsere Lieblingsbücher verschlungen haben, gibt es nun etwas auf die Ohren: unsere Lieblings-CDs:

5 Musikalben, die ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde

1. Beethoven: 9. Sinfonie
Natürlich gibt es davon unzählige Versionen. Aber ich besitze die CD, auf der der Italiener Riccardo Chailly das Gewandhausorchester Leipzig dirigiert. Viele großartige Dirigenten und Orchester haben sich bereits an Beethoven herangewagt, aber mich persönlich hat keine Version so begeistert wie diese. Chailly verleiht dieser Sinfonie unglaublich viel Energie und Schwung.

2. Mozart: Requiem
Ein zeitloses klassisches Werk, das mich immer wieder begeistert. Und berührt.

3. David Gray: White Ladder
Die erste CD dieses britischen Künstlers, die mir vor vielen Jahren jemand empfohlen hat. Und mit der die Liebe zu seiner Musik ihren Anfang nahm.

4. Loreena McKennitt: The Journey so far
Ich packe dieses „Best of“-Album ein, weil es mir schwerfiel, mich für eine CD zu entscheiden. Und durch dieses Doppelalbum bekommt man auch einen Einblick in ihre Live-Performance. Und die ist unglaublich! Falls ihr mal Gelegenheit habt, diese Künstlerin live zu sehen: unbedingt hingehen!

5. Iron Man 2 (Soundtrack)
Es gab unzählige Anwärter für diesen 5. Spot, doch dann fiel mir auf, dass ich bislang relativ ruhige Werke eingepackt habe. Also brauche ich auf Platz #5 noch ein wenig Wumms. Und womit besser ein bisschen Lärm machen und gute Laune verbreiten als mit AC/DC?! Dieser Soundtrack zu „Iron Man 2“ zaubert immer ein Lächeln auf mein Gesicht, denn er erinnert mich auch an den Film. 😉

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG.

Heute bin ich mit den 5 BESTEN etwas spät dran … Und bevor ich die heutige Aufgabe löse, sollte ich mich schon im Vorfeld für meinen grottigen Musikgeschmack entschuldigen:

Welche 5 Filme haben die beste Musik?

1. Pacific Rim

2. Guardians of the Galaxy #1

3. Guardians of the Galaxy #2

4. The Blues Brothers

5. 300: Rise of an Empire

Einschaltbefehl.


Galavant. Was geschieht, wenn die große Liebe eines edlen, aber armen Ritters entführt wird und sich herausstellt, dass die in Wahrheit eine materialistische Ziege ist, die lieber ihren Entführer heiratet, weil der der König eines Reiches ist (und noch viel, viel mehr), könnt ihr heute Abend um 22:15 Uhr auf Disney Channel sehen. Schon allein wegen des genialen Timothy Omundson ein Muss!
Eine kleine Warnung: Es wird gesungen – aber so bitterböse und hintersinnig und witzig und spritzig, dass man einfach nur Freude daran hat, den Darstellern zuzuschauen und -zuhören. Und jetzt hoffe ich nur noch, dass man die Songtexte nicht eingedeutscht hat, denn wir wissen ja, was dann geschieht …

Dienstag.

internetradio
Das Großartige bei meinem Internetradio ist, dass mir auch der Titel des Songs angezeigt wird, der gerade läuft. Sehr hilfreich, wenn man so begeistert davon ist, dass man ihn gleich kaufen will … Allerdings stolpert man dabei auch über sehr exotische Titel wie den hier von Enter Shikari: Arguing with Thermometers. Ich meine, wer streitet schon mit Thermometern?! Wäre ja ein ausgesprochen einseitiger Streit. Und wer zum Teufel ist Enter Shikari?

Allerdings habe ich mir aus Neugier einmal die Mühe gemacht, mir die Lyrics des Liedes anzuschauen, und habe eine große Überraschung erlebt. Es steckt nämlich deutlich  mehr Gesellschafts- und Wirtschaftskritik hinter diesem ungewöhnlichen Titel, als ich angenommen hatte. Reinschalten lohnt sich!

Freitag.

beethoven9-1

beethoven9-2

Ich habe in dieser Woche zum ersten Mal beim Mops bestellt – man muss ja nicht gleich für teures Geld eine „jungfräuliche“ CD erstehen. Solange CD, Booklet und Inlaycard unbeschädigt sind … Und Chaillys Version von Beethovens Neunter ist einfach nur großartig! *werbeeinblendung*

Was aber nicht geht: Beethovens Nr. 9 schicken (wie bestellt) – und das Ganze in eine Hülle verpacken, die Beethovens 7. & 8. Symphonien verspricht (nicht bestellt). 🙂

After edit: Der Mops hat sich bereits gemeldet. Er erstattet mir das Geld zurück. 🖒