Es ist noch was zu essen da …


Ihr könnt vorbeikommen. Für zwei Personen reicht’s noch … 😉

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Nachoauflauf (Rezept).


Da einige von euch Interesse an meinem Nachoaufauflauf bekundet haben, hier mein Rezept:

Nachoauflauf

Zutaten (ca. 4 Personen)

1 Tüte Nachos (Sorte nach Belieben)
500 g gemischtes Hackfleisch
1 Dose Bonduelle Texas Mix
400 ml Texikana Salsa
1 Becher Schmand/Crème fraîche
1 Packung geriebener Gouda (250 g)
Sals, Pfeffer, Öl

Zubereitung

– Hackfleisch würzen und in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten. Texas Mix hinzufügen und die Salsa-Soße ebenso.
– Währenddessen Backofen auf 180 °C (Umluft) vorheizen. Eine Auflaufform mit den Nachos auslegen – Achtung: ein paar Nachos für die „Deko“ zur Seite legen.
– Hackfleisch-Texas-Mix-Salsa-Mischung in die Auflaufform geben und Schmand/Crème fraîche dünn darauf verstreichen.
– Die gesamte Tüte geriebenen Gouda daraufgeben (nur nicht so schüchtern!). Übrig gebliebene Nachos nach Belieben dekorativ hineinstecken.

Ab in den Backofen für ca. 25 Minuten!

Wenn ich dieses Rezept koche und bei mir liegen z. B. noch rote Paprika herum, dann schneide ich auch die einfach noch klein und füge sie gemeinsam mit dem Texas Mix zu dem Hackfleisch hinzu. The more, the merrier. Den Schärfegrad des Auflaufs könnt ihr sehr gut durch die jeweilige Sorte Nachos bzw. die Sorte Texikana Salsa steuern.

PS: Der Auflauf ist natürlich praktisch kalorienarm. 😉

Geschmacklos oder: Wie man’s nicht macht.


Ich weiß ja nicht, wie ihr das seht, aber ich finde, man sollte die Person feuern, die an der Supermarktkasse die Zigarettenboxen neben den (heruntergesetzten) Keksen platziert hat. Da muss man noch nicht einmal studierter Psychologe/Marketingexperte sein, um zu wissen, dass sich die Kekse an dieser Stelle nicht verkaufen dürften, weil im Kopf des Kunden die ekligen Bilder von den Erkrankungen durch Tabakkonsum und die Bilder der Plätzchen zusammenfließen …

Samstag.



(zum Vergrößern auf die obigen Bilder klicken)

Wir kaufen vor Ort ein und buchen auch Services wie Exkursionen von örtlichen Anbietern. So tragen wir zu einem sicheren Lebensunterhalt und zum Wohlergehen kleiner Küstengemeinden bei. Durch eine Kombination von sozialem, ökologischem und sicherheitsrelevantem Engagement leisten wir einen positiven Beitrag zu unseren Reisezielen. Wir arbeiten mit lokalen Anbietern zusammen, respektieren Traditionen und bringen unserer Zusammenarbeit mit den Menschen und Gemeinden, die unsere Gäste so freundlich empfangen, unsere Wertschätzung entgegen – sowohl an der Küste Norwegens als auch in der Polarregion. Indem wir unseren Reisezielen Mehrwert verschaffen, bauen wir auch ein stärkeres Fundament für unseren eigenen, zukünftigen Betrieb auf.

Das ist ein Aspekt der Philosophie von Hurtigruten – und sie spiegelt sich in den beiden Menükarten wider, die ich von meiner Reise mitgebracht habe. Ich hatte Halbpension gebucht, was bedeutet, dass ich mich über das Frühstückbüfett hermachen durfte (Hoher Yummy-Faktor! Und eine große Auswahl!) und ein sehr abwechslungsreiches Drei-Gänge-Menü zum Abendessen bekam. Oben bekommt ihr einen kleinen Einblick wie unsere Verpflegung aussah: Es bestand sehr oft ein Bezug zum aktuellen Landstrich, aber immer zum Land: Im hohen Norden durften wir z. B. Rentierfleisch genießen, an anderer Stelle gab es einen Bauern, der für seine Marmelade bekannt war, und dann enthielt der Nachtisch auch einen Hauch von dieser Marmelade, ganz zu schweigen vom Stockfisch, dessen Gestelle man in vielen Küstenstädten im Norden sehen kann, etc.

Allerdings bedeutet dies nicht, dass man „essen musste, was auf den Tisch kam“. Diabetiker konnten im Vorfeld mitteilen, dass sie auf süße Nachtische mit (rafiniertem) Zucker verzichten wollten, und bekamen zuckerfreie Alternativen. Wer keinen Fisch mochte, konnte ein alternatives Fleischgericht bekommen. Allergiker konnten ebenfalls ihre Unverträglichkeiten melden und bekamen Alternativen angeboten. Und Kind, die keine Lust auf beides hatten, waren mit Pommes frites und ähnlichem sicher glücklicher. Stilles Wasser (Tap Water) war während des Essens gratis, wenn man Cola, Wein, Bier etc. wollte, musste dies extra gezahlt werden – und Alkohol ist in Norwegen schweineteuer! Allerdings hat man auch die Möglichkeit, unterschiedliche „Pakete“ zu buchen, sodass man täglich eine bestimmte Menge dieser Getränke ohne Aufpreis erhält (Wasserpaket, Bierpaket, Weinpaket).

Wie bekommt man ca. 600 Personen satt, ohne dass das Ganze in ein Chaos ausartet? Nun, beim Frühstücken scheiden sich die Frühaufsteher von der restlichen Bevölkerung; hier bestand freie Tischwahl. Die Auswahl war reichlich, und es wurde auch immer nachgefüllt, wenn etwas leer war. Beim Abendessen gab es zwei Schichten: um 18:30 Uhr und um 20:30 Uhr; Wünsche konnten im Vorfeld mitgeteilt werden und wurden nach Möglichkeit umgesetzt. Darüber hinaus bekam man für die Zeit der Reise einen festen Tisch zugeteilt. Auf diese Weise lernte man schon automatisch weitere Mitreisende kennen – außer, man bestand auf einem Einzel-/Zweiertisch. Was langweilig wäre.

Was ich allerdings noch hinzufügen muss: Am Ende der Reise hatte ich viele unterschiedliche Fischgerichte gegessen, die ausnahmslos lecker waren. Aber ich habe ich nach Pizza, einem Burger und fettigen Pommes gesehnt. Offenbar hatte ich Entzugserscheinungen. 😉